Kurt Westergaard ist tot: Muslime und Linksmedien kommen aus dem Grinsen nicht mehr raus

Kurt Westergaard (1935-2021)

Weil Meinungsfreiheit im dekadenten, geschichts- und wertevergessenen Westen weniger zählt als strikter kultureller Artenschutz und religiöse Selbstverwirklichung von Muslimen, werden auch jene, die für diese aufklärerische Errungenschaft streiten, als fast noch größeres Problem für den gesellschaftlichen Zusammenhang wahrgenommen als Islamisten und Terroristen. Diese bittere Erfahrung musste auch der dänische Karikaturist Kurt Westergaard machen, seit er 2005 seine Mohammed-Zeichnungen im“Jyllands-Posten“ veröffentlichte. Jetzt ist der begnadete Künstler gestorben.

Und kaum war heute die Nachricht von Tod des 86-jährigen, weltweit bekanntesten Mohammed-Karikaturisten viral gegangen, da fällt auf, dass vor allem von Seiten der Politik nur schmallippige bis überhaupt keine Reaktionen folgten. Warum wohl: Wer hier kondoliert, muss fürchten, selbst auf einer Abschussliste der unversöhnlichen Hassprediger zu landen, deren Hetze und Aufwiegelung Westergaard die letzten 16 Jahre seines Lebens zur Hölle gemacht hatten: Permanent unter Polizeibewachung rund um die Uhr und zusätzlich ständig unter dem Schutz des dänischen Geheimdienstes, an geheimen Orten.

2010 entkam Westergaard nur knapp einem Mordanschlag, als ein 28 Jahre alter Mann mit einer Axt in sein Haus eindrang. Und immer, wenn übereifrige Vertreter der „Religion des Friedens“ mordeten, weil seine Karikaturen unter legitimer Anwendung der Kunstfreiheit gedruckt oder auch nur zu Unterrichtszwecken verwendet wurden – ob vom französischen Satiremagazin „Charlie Hebdo“ bis zum bestialischen Mord an dem Lehrer Samuel Páty – wurde sein Wirken von Linken und Islamophilen als dafür mindestens ebenso ursächlich hingestellt wie die fanatischen Messer- und Axtschwinger selbst.

Im Ausland Anerkennung für Westergaard, in Merkeldeutschland Distanzierung

So fällt auf, dass es fast nur liberale Medien und Journalisten sind, die an Westergaard mutig erinnern und sein Wirken würdigen – insbesondere in seiner Heimat Dänemark Seine einstige „Haus“-Zeitung, der Jyllands-Posten, schrieb: „Kurt Westergaards Kampf für die Meinungsfreiheit darf nicht mit ihm sterben“. Und „Berlingske“ feierte ihn als „Verkörperung der Meinungsfreiheit in Dänemark“. Auch die britische BBC, so lobt das deutschsprachige Blatt „Nordschwesiger„, sowie der „Guardian“ gingen mit positiven Würdigungen auf den Tod des Dänen ein. Der langjährige Generalsekretär des norwegischen Presseverbandes, Per Edgar Kokkvold, sagte zum Sender NRK: „Er war furchtlos. Er weigerte sich, sich zu beugen“. Westergaard sei zu einem Symbol für alle geworden, die für die Meinungsfreiheit kämpften.

Ganz anders das, was heute deutschen Medien aus der üblichen Gesinnungsecke zum Tod des Zeichners entfuhr. Für sie ist Westergaard offenbar selbst postum nichts als ein Provokateur, ein Unruhestifter – und der eigentliche Verantwortliche für all die Toten, die als „Racheakt“ für seine Karikaturen vormittelalterlicher Glaubenskrieger erschossen, geköpft und in die Luft gesprengt wurden. Wer so pervers argumentiert wie etwa „Spiegel“ und „Süddeutsche“, der legitimiert den Terror und tötet indirekt ein zweites Mal. Immerhin fanden scharfsinnige Beobachter hierfür die passenden Worte im Netz:

(Screenshot:Twitter)

Auf einer Wellenlänge mit solchen deutschen Relativierungsjournalisten jedoch ist die Reaktion insbesondere auch zahlloser deutschen Muslime auf die Nachricht von Westergaards Ableben: Als das ZDF heute Mittag auf Facebook darüber berichtete, hagelte es sogleich Likes von begeisterten und hämisch lachenden, überwiegend jungen Korangläubigen:

(Screenshots:Facebook)

Diese ungenierte Insch’allah-Freude der „hier Angekommenen“ über den Tod eines Kuffar, der hier mutmaßlich die verdiente Strafe Allahs erhielt, ist dieselbe, die sich – ebenfalls auf Facebook und in anderen sozialen Netzen (und freilich ohne dass dies als „Hassrede“ eingestuft worden wäre) unter menschenverachtenden stilisierten Bildern des abgetrennten Kopfes von Samuel Páty ansammelten. So wie der Islam „zu Deutschland gehört„, so gehören eben auch Blutrünstigkeit und Skrupellosigkeit zahlreicher Anhänger Allahs inzwischen zu Deutschland – von deren Verachtung für hiesige Grundwerte und Verfassungsrechte gar nicht zu reden. Wir wissen, wem wir diese Entwicklung zu verdanken haben. (DM)