Corona-Wahnsinn in Malaysia und Europa: Drohnen überwachen Temperatur und Abstandsregeln

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Foto:Von Roman Samborskyi/shutterstock

In Malaysia hat die Corona-Überwachung eine neue Stufe erreicht: Dort fliegen Drohnen herum, um Menschen mit erhöhter Temperatur zu entdecken. Ab 37,5 Grad Körperwärme leuchtet bei der Drohne ein rotes Warnlicht, die Behörden werden informiert. Auch die Polizei freut sich über die schwebenden Helferlein: Sie will so Verstöße gegen den staatlich verhängten Freiheitsentzug schneller entdecken und ahnden. 

Neben der Überwachung aus der Luft will die Polizei auch unangekündigte Hausbesuche durchführen, um zu kontrollieren, ob die entrechteten Bürger sich im seit vergangenener Woche verhängten Lockdown auch unterwürfig an alle Regeln halten, berichtet The Guardian. Die Wärmebildkameras können Symptome erkennen, die mit einer Covid-19-Infektion in Verbindung stehen. Dazu gehören erhöhte Herz- und Atemfrequenz, eine erhöhte Körpertemperatur, Husten und Niesen.

Die Überwachungsdrohnentechnologie zur Durchsetzung der Covid-19-Regeln wurden bereits in Indien, Italien, Oman, und China getestet.

Dort wurden von der staatlich kontrollierten Global Times im vergangenen Jahr Videos verbreitet, in denen zu sehen ist, wie Dronen Handdesinfektionsmittel versprühen und eine Drohne über einer älteren Frau schwebt und sie ermahnt: „Ja,Tantchen, das ist eine Drohne, die mit Dir spricht. Du sollst nicht ohne Maske hier herumlaufen.“

„Bedrohnung“ von oben zur Covid-Überwachung auch in Europa im Einsatz

In Großbritannien nutzte die Polizei während des Lockdowns Drohnen, um Menschen aufzuspüren, die einen Nationalpark besuchten. Selbst wenn die Polizei, die Personen in solchen Aufnahmen nicht erkennt, könnte sie theoretisch mit CCTV-Netzwerken verbunden werden, die mit Gesichtserkennungstechnologie ausgestattet sind und zur Identifizierung verwendet werden.

Im vergangenen Jahr setzten die Behörden in Spanien Drohnen ein, um sicherzustellen, dass Menschen, die Strände besuchen, die Abstandsregeln einhalten. In Griechenland erläuterten Drohnen den Strandbesuchern unweit von Athen die Distanzregeln. In Belgien setzte die Polizei Drohnen ein, die mit Lautsprechern ausgestattet waren, um die Bürger zu ermutigen, zu Hause zu bleiben. In Australien wurden Drohnen verwendet, um Personen ohne Masken zu lokalisieren und gleichzeitig nach Fahrzeugen zu suchen, die mehr als 5 km vom Haus ihres Besitzers entfernt geparkt waren.

Bedenken werden in Frankreich laut: Dort habe ein Pariser Gericht laut Free West Media  den Einsatz der Covid-19-Drohnenüberwachung in der französischen Hauptstadt ausgesetzt, bis Datenschutzbedenken ausgeräumt sind. Auch in den USA hat die Polizei in Connecticut ihre Pläne, Drohnen zur Überwachung von Wärmesignaturen und zur Verfolgung von Personen wegen Datenschutzbedenken verworfen, da dies das Sammeln von Daten über Personen und die von ihnen besuchten Orte beinhaltet.

Viele befürchten, dass die Einführung einer öffentlichen Überwachung in der Pandemie auch nach dem Ende des „gesundheitlichen Notstands“ fortgesetzt werden und schnell außer Kontrolle geraten könnte. So warnt der Ex-Pfizer Wissenschaftler und Coronaimpfkritiker Dr. Michael Yeadon eindringlich vor dem geplanten digitalen Corona-Impfausweis, dessen Einführung unter allen Umständen verhindert werden müsse. Die App sei die erste weltweit funktionierende digitale ID, die es ermögliche jeden überall zu identifizieren und seinen Impfstatus abzufragen. So wie es mit ihrer Hilfe möglich sei, Flugzeuge zu besteigen, Grenzen zu überschreiten und an Veranstaltungen zu besuchen, könne man sie auch dafür verwenden, totale Kontrolle auszuüben: „Wenn diese App Wirklichkeit wird, dann hat derjenige, der im Besitz der Datenbank und der Algorithmen ist, die totale Kontrolle über dich. Er kann Dir den Zugang zur Uni, zur Tankstelle und zum Supermarkt erlauben, kann dir das aber genauso gut verbieten, in dem Fall, daß Du deine Impfung z.B. nicht auffrischen lässt.“ Yeadon ist davon überzeugt, daß die gesamte Pandemie und die Impfkampagne eigentlich nur dazu dienen, diese elektronische ID einzuführen. Wenn sie Wirklichkeit wird, habe keiner, der sie nutzt mehr die Möglichkeit, sich ihr zu entziehen. Er habe die komplette Kontrolle über sein Leben verloren, warnt der Wissenschaftler in dem Podcast The Highwire mit Del Bigtree.

 

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