Gleichberechtigung ja, Kritik nein: Chebli und Co. beschützen Annalena

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Sawsan Chebli (Bild: shutterstock.com/Von photocosmos1)

Sawasan Chebli und Co. geben Nachhilfeunterricht in Sachen Gleichberechtigung am Fallbeispiel Annalena Baerbock: Wer „ABaerbock“ dafür kritisiert, dass sie in ihren  Lebenslauf 12 „Ungenauigkeiten“ eingeschrieben hat, der betreibt miese, misogyne Hetze und schreckt Frauen davon ab, in die Politik gehen zu wollen. Offensichtlich gehören „Schummeleien“ im Lebenslauf oder irgendwelchen Doktorarbeiten zu Frauenrechten, die es in der Welt von Chebli und Co. zu verteidigen gilt.

Was man aktuell mit großer Sicherheit aus Annalena Charlotte Alma Baerbocks Lebenslauf herauslesen kann: Die grüne Möchte-gern-Kanzlerin wurde geboren. Alles andere, was sich die Lady in ihren Lebenslauf eingeschrieben hat, muss mittlerweile mit einem großen Fragezeichen versehen werden. Wäre Annalena in der realen Welt dabei erwischt worden, dass sie rund ein Dutzend Positionen in ihrem Lebenslauf im nachhinein „korrigieren“ muss, weil sie schlicht nicht der Wahrheit entsprechen, dann stünde der Verdacht des Eingehungsbetruges nach §263 StGB im Raum und die Grüne müsste damit rechnen, aufgrund einer Täuschungsanfechtung nach § 123 BGB vor die Tür gesetzt zu werden.

Wer aber glaubt, dass dieses Schicksal Annalena ereilen könnte, der glaubt auch, dass die Grünen etwas mit Umwelt am Hut haben. Damit das gemeine Rumkritisieren an Baerbock nun endlich verstummt, kommt Schützenhilfe von besonders berufener, besonders gewichtiger Seite: Das nicht minder hoffnungsvolle PolitikerINNen-Talent, die Ausnahmegenossin Sawsan Chebli stellt sich vor „ABaerbock“. Mutig wie wir sie kennen macht sie klar, wie eine Frau, die bei „Schummeleien“, beim Daherschwindeln und Aufhübschen ihres Lebenslaufes erwischt wurde, zu kritisieren ist: Gar nicht! Wer es doch tut, ist ein verdammter Hetzer:

Das sieht Carline Mohr ganz genau so. Ihr Selbstverständnis als Journalistin erklärte sie durch den Satz: „Journalistinnen und Journalisten brauchen einen Plan, ein übergeordnetes Ziel, eine Vision um die Demokratie zu verteidigen“, hält es wie Chebli für eine ganz miese, eine ganz frauenfeindliche Sache, Baerbock überhaupt zu kritisieren. Mohr – der Journalistenschule Axel Springer in Berlin entsprungen und für Welt und Berliner Morgenpost  mal „tätig“ –  ist wie Chebli offensichtlich der Meinung, dass Frauen daherlügen dürfen, was das Zeug hält. Werden sie jedoch dabei erwischt, wird deutlich, das sie irgendwie zu doof sind, einen Lebenslauf „richtig zu schreiben“ aber trotzdem Königin von Deutschland werden wollen, dann ist das glasklar frauenfeindlich. Möhrchen twittert:

Die Vorzeigefeministinnen Chebli und Mohr werden für ihre Forderung, Frauen die schummeln und lügen, dass sich die Balken biegen, nicht zu kritisieren, im Twitterkommentarbereich tatkräftig unterstützt. Wer das nicht so dolle findet wie der SPD Bundestagsabgeordneter und Focus-Kolumnist Florian Post und bemerkt: „Was ist da bitte Hetze? Es wird geschrieben, was ist! Da braucht man auch nicht gleich wieder den Joker „frauenfeindlich“ rausholen“, dem wird auf Genossen-Niveau äh Gossen-Niveau  geantwortet:

So geht Gleichberechtigung! (SB)

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