Wette gewonnen: Lauterbach kritisiert Auslaufen der Bundesnotbremse

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Zur Not hilft nur ein Lauterbach (Foto: Collage/Shutterstock)

Berlin – Wie gut würde es uns allen gehen, würden die Corona-Medien, insbesondere die Talkshows aus den Außenbezirken des Bundeskanzleramtes, nicht immer auf diese sprechende „Notrufsäule“ „einschlagen“:

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat das Auslaufen der bis 30. Juni befristeten Bundesnotbremse kritisiert. „Ich würde die Bundesnotbremse nicht auslaufen lassen“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). Sie habe sich als Reserve, wenn die Situation sich wieder verschlechtere, durchaus bewährt.

„Aber man muss einfach sagen, wir sind im Wahlkampf. Im Wahlkampf musste die Bundesnotbremse dran glauben“, sagte der SPD-Politiker. Dabei warnte er vor allem vor der Delta-Virusvariante, die in Indien zum ersten Mal registriert wurde.

„Die Delta-Variante ist deutlich gefährlicher als die Alpha-Variante B117 und sie ist auch resistenter gegen die Impfung, besonders gegen die Erstimpfung mit Astrazeneca. Aber die gute Nachricht ist, dass sie bei uns bisher weniger als zwei Prozent aller Infektionen ausmacht. Wenn wir Superspreading verhindern, sind wir bei dieser Variante auf der sicheren Seite“, sagte Lauterbach weiter.

Nun stellen wir uns mal vor, nach der indischen Variante folgt die Trump-, die Islam-oder die Bond-Variante 007 – wir würden alle sterben, ob mit oder ohne Bundesnotbremse.

Von daher sollten wir – und das würde vielleicht auch das „Karlchen vom Dachschaden“ beruhigen bzw. befriedigen – für immer in den Lockdown gehen und bis zum Ende unserer Tage dahinvegetieren. Alleine, isoliert, bewegungslos und nur noch dem Lauterbach lauschend. (Mit Material von dts)

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