Nach Enthüllungen über neuen „Baer-Bockmist“: Ist Annalena überhaupt eine Frau und bei den Grünen?

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Baerbock: Die inhaltsleere Pose in Vollendung (Foto:Imago)

Neues von der wandelnden Mogelpackung Annalena Baerbock: Die „kreative“ Lebenslauf-Frissage der Grünen-Hoffnungsträgerin, die selbst bei LinkedIn & Co. vermutlich zur Profillöschung führen würde, fällt immer mehr in sich zusammen, und am Ende steht Baerbock so ungelernt und substanzlos vor ihrer Anhängerschaft wie der nackte Kaiser vor seinem Volk in Andersens Märchen. Zum Schmalspur-Studium kommen nun mindestens drei weitere „Ungenauigkeiten“, um nicht zu sagen: Schummeleien in Baerbocks majestätischem Curriculum Vitae, die FAZ-Journalist Philip Plickert gestern aufdeckte.

Nachdem sie ihre weihevolle Selbstinszenierung als „Expertin für Völkerrecht“ inzwischen schamvoll ad acta legen musste (sie hat zwar einen Abschluss als „Master“, allerdings ohne Bachelor, und „Völkerrechtlerin“ kann sie schon deshalb nicht sein, weil sie gar keine Juristin ist), gesellen sich nun auch noch Fake-Angaben unter anderem über ihre Mitgliedschaften beim UNHCR und dem German Marshall Fund (GMF) hinzu. Plickerts Recherchen zufolge ist Baerbock nämlich – im Gegensatz zu ihren Angaben im öffentlichen Lebenslauf – weder Mitglied im Transatlantik-Beirat der Heinrich-Böll-Stiftung (wo sie längst ausgeschieden ist und nirgends auf der Homepage zu finden ist), noch im Mitglied der UN-Flüchtlingsorganisation UNHCR (der „Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen“ ist eine Behörde, bei der man gar kein „Mitglied“ sein kann), noch gehört sie dem GMF an.

Bild“ ging Plickerts Meldungen nach – und erhielt bei Marshall-Fund die Bestätigung, dass Baerbock zwar ehemals am „Marshall Memorial Fellowship“-Programm den GMF-teilgenommen hatte, aber eben kein Mitglied des sogenannten „Alumni Leadership Council“ ist, der laut einer Sprecherin der Vereinigung „eine Möglichkeit darstellt, sich weiter im GMF zu engagieren„. Und noch eine weitere von Plickert herausgefundene Baerbock-Schnurre wurde widerlegt: Laut ihrer Vita war sie von 2005-2008 Büroleiterin der grünen Europaabgeordneten Elisabeth Schroedter; tatsächlich aber ist sie im Parlaments-Archiv erst ab April 2007 als Büroleiterin in Berlin/Potsdam, ab Oktober 2007 dann als Ansprechpartnerin in Brüssel aufgelistet. Die knapp zweieinhalb Jahre zuvor war sie lediglich als Zuständige für die Homepage von Schroedter verantwortlich, so die Zeitung.

„Kreatives Schreiben“ beim eigenen Lebenslauf

Zwar „korrigierte“ Baerbock nach den Enthüllungen prompt die Angaben ihres Lebenslaufes und löschte die Falschangaben. Die Frage bleibt jedoch im Raum, was man dieser Person überhaupt noch glauben soll – Stichwort: „Wer einmal lügt…“. Selbst hartgesottene Linksgrüne haben ihre Schmerzgrenze, und nun könnte die Luft durchaus dünn werden für Baerbock: Denn gerade in den bildungsbürgerlichen Kreisen, wo gewissenspimperndes Grünwählen zum Lifestyle-Chic gehört, kommt akademische Hochstapelei gar nicht gut an. Kein Wunder – ist eine fundierte universitäre Ausbildung dort oftmals doch die einzige Reallebensleistung, die in diesen typischer verbeamteten Wählerschichten (zumeist Lehrer) tatsächlich je erbracht worden ist.

Ehrlichkeit oder zumindest Stimmigkeit sind beim Nachweis der diesbezüglichen Errungenschaften deshalb durchaus nicht unerheblich. Sie sind quasi die Voraussetzung dafür, sich den informierten, um die richtige Klima-Medizin für den Planeten exklusiv wissenden Eliten zugehörig fühlen zu dürfen. Kein Problem haben grüne Stammwähler zwar auch mit Hallodris und Tausendsassas, etwa Ex-Terroristen oder Parvenüs, die nie ein Hehl aus ihrer Sponti-Herkunft machten (weshalb es auch ein Ex-Steineschmeißer und Taxifahrer wie Joschka Fischer zum intellektuellen Schwergewicht, Außenminister und arrivierten Elder Statesman schaffen konnte); doch diese müssen dann wenigstens authentisch sein.

Auch grüne Wähler haben ihre Schamgrenzen

Anmaßender Geltungsdrang und akademische Hochstapelei hingegen kann man in diesem Milieu weniger gut verknusen – dafür sind die meisten Gymnasiallehrer, Zahnärzte, Nachhaltigkeitsarchitekten, Landschaftsplaner und Sozialwissenschaftler (bzw. vor allem ihre jeweiligen „-INNEN“) dann doch zu stolz auf die eigenen, mit durchaus oft beträchtlichem Fleiß erworbenen Hochschulabschlüsse. Und deshalb könnten sie dann auch einer wichtigtuerischen Knalltüte an der Wahlurne ganz schnell das Vertrauen entziehen. Umso mehr, als die Marke „grün“ von anderen Parteien, vor allem der CDU/CSU, inzwischen ja bis hin zur Unterschiedslosigkeit kopiert worden ist und somit „Alternativen“ bestehen.

Auf eine nervig-bevormundende Besserwisserin, die mit wohlklingenden Graden und Scheinmitgliedschaften die eigene Wichtigkeit steigert, bei der Gelegenheit drauflos plappert wie ein Maschinengewehr und sich dabei grotesk verhaspelt, dabei aber stets nur krampfhaft so tut, als sei sie eine der planetenrettenden grünen Masters of the Universe mit Durchblick, haben irgendwann sogar grüne „Weltverbesserverdienende“ keinen (Baer-)Bock mehr. Zumal es inzwischen die Spatzen von den Dächern pfeifen, dass sich Ex-Leistungsturnerin „ACAB“ (Annalena Charlotte Alma Baerbock) zwischen Trampolin und gutdotierter Abgeordneten-Büroleiterstelle in Wahrheit nie ein Bein herausgerissen hat – außer es ging um die phantasiereichen Schönfärbung ihrer Pseudo-Qualifikationen.

All diese Sorgen um ihre gestrauchelte Überfliegerin hätten die Grünen jetzt nicht, hätten sie anstelle dieses Abziehbildes einer überschätzten Quotenfrau zumindest Robert Habeck ins Rennen geschickt – den Baerbock vor laufender Kamera in verunglückter Launigkeit und unverhohlener Arroganz schon mal als Naturbursche verspottete („Schweine und Hühner). Denn Habeck ist nicht nur echter, ungeschnörkelter Akademiker – sondern sogar promovierter Philosoph. Hingegen ist Annalena Baerbock: Ein charmantes Nichts. (DM)

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