1 Mio. € von EU und Soros für 1 Mrd. € „Reparationen für Namibia“

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Prof. Gilley: Reparationen sind "Erpressung"

Außenminister Heiko Maas hat sich für den »Völkermord« an den Herero und Nama in Deutsch-Südwestafrika 1904-1908 entschuldigt und Reparationszahlungen in Höhe von 1,1 Milliarden Euro versprochen – das Ergebnis einer jahrelangen Kampagne des Hamburger Anti-Kolonialisten Dr. Jürgen Zimmerer und der Soros-NGO ECCHR.

Dr. Jürgen Zimmerer der Uni Hamburg hat seine Karriere darauf aufgebaut, den Feldzug gegen die Herero in Deutsch-Südwest mit dem Holocaust gleichzusetzen, unterstützt vom »European Center for Constitutional and Human Rights« (ECCHR).

Das ECCHR wurde 2016-2019 mit 691.904 € von den Open Society Foundations finanziert. Es wurde 2007 vom Anwalt und Menschenrechtsaktivisten Wolfgang Kaleck in Berlin gegründet, dem Anwalt des »Whistleblowers« Edward Snowden. Kaleck sprach 2019 für die Open Society Foundations in New York.

Das ECCHR wurde laut Kaleck nach dem Vorbild des New Yorker Center for Constitutional Rights (CCR) gegründet, das von Veteranen der radikalen US-Linken gegründet wurde und die antisemitische BDS-Bewegung und die radikalislamische Aktivistin Linda Sarsour unterstützt. Das CCR hat mehrere Hamas-Mitglieder und Al-Qaida-Terroristen verteidigt, die mit dem Anschlag vom 11. September in Zusammenhang stehen. Laila Al-Arian, die Tochter des ehemaligen Chefs des Palästinensischen Islamischen Dschihads Sami al-Arian, gehört dem CCR-Vorstand an.

2014 erhielt das ECCHR von der EU zusammen mit einer anderen NGO 103.343 €, 2018 mit zwei anderen NGOs 176.218 €. Open Society und die EU unterstützten damit mit fast einer Million Euro eine Kampagne, um dem Deutschen Steuerzahler über eine Mlliarde Euro abzupressen, die wiederum in linke, anti-koloniale NGOs und Forscher investiert werden wird – ein lohnendes Geschäft.

„Die EU finanziert eine linke Soros-NGO, die vom deutschen Steuerzahler wegen 115 Jahre alter angeblicher Kolonialverbrechen 1,1 Milliarden Euro für linke NGOs und korrupte Beamte erpressen will“, so der EU-Abgeordnete im Haushaltsauschuss Joachim Kuhs. „Die EU hat mit der deutschen Kolonialvergangenheit nichts zu tun. Das geht allein Deutschland etwas an. Außerdem sollte die EU gar keine sogenannte „nicht-Regierungs-Organisationen“ finanzieren, wie der Name schon sagt.“

Im Januar 2018 sponsorte das ECCHR gemeinsam mit der Berliner Akademie der Künste die Veranstaltung Koloniales Erbe/Colonial Repercussions, auf dem der ehemalige Stellvertretende Minister für Landreform in Namibia Bernadus Swartbooi Deutschland »Satan« und »den Teufel« nannte. Daraufhin wurde eine ECCHR-Delegation zu Gedenkfeierlichkeiten der Schlacht von Ohamakari (1904) im August 2018 nach Namibia eingeladen.

im März 2019 veranstaltete das ECCHR zusammen mit Dr. Jürgen Zimmerer, dem Goethe-Institut, der Akademie der Künste Berlin und lokalen Partnern in Windhoek und Swakopmund (Namibia) die Konferenz Namibia: Eine Woche für Gerechtigkeit.

Im Anschluss schrieben Zimmerer zusammen mit dem ECCHR einen offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel, Außenminister Heiko Maas und die Staatssekretärin für Internationale Kulturpolitik Michelle Müntefering zum Thema »Genozid an den Herero und Nama«.

Zimmerer ist außerdem Mitautor der Anklageschrift des ECCHR »Colonial Repurcussions: Namibia« 2019, das sich für »Restitution und Reparationen für Völkermord und kolonialen Landraub« von vor 115 Jahren stark macht.

In seinem neuerschienenen Buch Verteidigung des deutschen Kolonialismus argumentiert Prof. Bruce Gilley der Portland State University, die Kampagne gegen die Herero und Nama sei jedoch ein Kriegsverbrechen eines einzelnen Kommandeurs und kein systematisch organisierter Völkermord gewesen.

»Deutschland hat einen großen historischen und politischen Fehler begangen, als es sich für den angeblichen Völkermord, der vor mehr als einem Jahrhundert von Kolonialkräften begangen worden sein soll, entschuldigt hat“, so Gilley. »Die tragischen Ereignisse in Deutsch-Südwest zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren weder ein vorsätzlicher noch ein vorhersehbarer Völkermord an den Herero- und Nama-Rebellen.«

Gilley stellte in einem am 28. Mai veröffentlichten Video fest, dass die damalige deutsche Reaktion auf die Rebellion gerechtfertigt war, und dass die humanitäre Tragödie, die sich nach dem Ende der kriegerischen Auseinandersetzung entfaltete, auf die widrigen Naturbedingungen und die chaotische Zerstreuung der betroffenen Bevölkerung zurückzuführen war.

»Deutschland tut der historischen Wahrheit keinen Gefallen, wenn es der erpresserischen Mafia namibischer Aktivisten und radikaler deutscher Akademiker erliegt«, so Gilley. »Die Erpressungsgelder, die damit angeblich für die Nachkommen der Opfer abgepresst werden, werden den Forderungen der Berufsaktivisten keinen Abbruch tun und die Fähigkeit der Nachgeborenen untergraben, produktive und eigenständige Individuen zu sein.«

»Verteidigung des deutschen Kolonialismus« von Bruce Gilley ist im Manuscriptum Verlag erschienen.

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