Vernichtung total: Mannheim will Auftritt von Xavier Naidoo verhindern

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Xavier Naidoo (Foto:Imago/Caliskan)

Weil er Positionen vertritt und Lieder singt, die den Mainstreammachern nicht in den Kram passen, wird ein totaler Vernichtungsfeldzug gegen Xavier Naidoo, einer der erfolgreichsten Sänger Deutschlands, geführt. Aktuell versucht seine Heimatstadt  Mannheim seinen Auftritt zu verhindern.

Ganz der links-grünen Volkserziehung verschrieben, will die Mannheimer Stadtverwaltung verhindern, dass Xavier Naidoo am 9. Oktober dort ein Konzert gibt. Denn: Naidoo sei auffällig mit „homophoben, rechtspopulistischen und rassistischen Meinungsäußerungen und Songs“.

Die Taktgeber in Mannheim nehmen Naidoos Teilnahme an einem kürzlich veröffentlichten „Anti-Impf-Song“ mit dem Titel „Ich mach da nicht mit“ zum Anlass, um den Künstler zu zensieren und so von seinen Fans abzuschneiden. Das Video zum Song wurde kurz nach Erscheinen natürlich bereits von YouTube gelöscht, ist aber weiterhin im Netz zu finden:

Nicht den Fans soll im besten Deutschland, das wir je hatten, die Entscheidung überlassen werden, ob diese Naidoos Konzert besuchen wollen, sondern die Mannheimer Stadtoberen sehen sich – wie zuvor die Honoratioren in Rostock – berufen, dies in die Hand zu nehmen. Eine ordnungsrechtliche Handhabe gegen das Konzert habe die Stadt zwar nicht, so die Mannheimer Pressestelle in einem Statement. Das geplante Konzert in der SAP-Arena sei aber nicht im „Sinne der Stadt“ und deshalb soll der Betreiber prüfen, „ob sie einem Künstler, der immer weiter ins Abseits driftet und nun mit Antisemiten und Rechtsextremisten Musik macht, eine Bühne bieten will, die er erwartbar nicht nur musikalisch nutzen wird“, heißt es laut dem Nachrichtenportal n-tv.

Auch die verbliebenen „Söhne Mannheims“ – ohne Naidoo würde mutmaßlich niemand die Combo kennen – distanzieren sich von Naidoos Aussagen und wollen nicht mehr mit ihm in Verbindung gebracht werden. Man wolle nach vorne sehen und nicht in die Vergangenheit, so der systemkonforme Leadsänger Karim Amun, der erst nach Naidoos Weggang im Jahr 2017 zur Band stieß und von Naidoos Erfolg bis heute noch profitiert, aber dennoch gegen den Ausnahmesänger losschlägt. Die „Söhne“ wollen ja aktuell ihre neue Single, die „allen gewidmet ist, die anderen helfen“ unter das Corona-verschreckte Volk bringen. (SB)

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