Nach AfD-Spitzenwahl: Kotztüten-Journalismus bei der Tagesschau

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"Denkbetreuer" beim ÖRR (Foto:CollageJouWatch)

Es geht doch immer noch eine Stufe primitiver, und was man vor einigen Jahren noch als sicherer Fake identifiziert hätte, ist heute schamlose Wirklichkeit: Die Tagesschau scheint sich dem von ihr angeprangerten Nullniveau der sozialen Medien (und ihrer eigenen Zuschauerschaft?) zunehmend anzupassen, wie ein heutiger Eintrag des für die Facebook-Seitenmoderation des Senders eindrucksvoll beweist.

Unter einer Meldung über die parteiinterne Wahl von Alice Weidel und Tino Chrupalla als Spitzenduo für die anstehenden Bundestagswahlen (beide hatten sich mit rund zwei Dritteln der angegebenen Mitgliederstimmen gegen das Herausforderer-Tandem Joana Cotar und Joachim Wundrak durchgesetzt) schrieb die Onlineredaktion von „Deutschlands ältester und meistgesehener Nachrichtensendung“ folgendes:

(Screenshot:Facebook)

Hier wabert er also wieder durch, der ganze Hass, die intolerante Abscheu gegen den politischen und weltanschaulichen Feind! Nichts ist übriggeblieben beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk von seinem Informationsauftrag, dem einstigen unausgesprochenen Credo der Sachlichkeit, professionellen Distanz und journalistischen Neutralität, welches einst durch Persönlichkeiten wie Karl-Heinz Köpcke oder Hans-Joachim Friedrich in der ARD standen.

Nicht einmal zu Zeiten, da ARD und vor allem ZDF, wenn überhaupt, noch von normaldenkenden, grundgesetztreuen und nichtideologisch sozialisierten Redaktionen besetzt waren, die nach damaligem Parteienproporz aus Anhängern der politischen Mitte in ihren damaligen Nuancierungen links/rechts (entsprechend SPD und CDU) bestanden, wurde gegen Extremisten so primitiv und hasserfüllt ausgeteilt wie heute gegen die AfD: Nicht gegen die Grünen, als diese um 1980, damals noch fundi-dominiert, als Partei von Terrorsympathisanten und Sponti-Linksradikalen erstmals in die Parlamente drängten – und auch nicht bei den „Republikanern“ unter Franz Schönhuber vor 30 Jahren.

Dieser Öffentlich-Rechtliche Staatsfunk bettelt mit jedem Tag lauter um seine eigene Auflösung. (DM)

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