Späte Razzien gegen Hisbollah-Vereine: Deutschland als gemachtes Nest für Israelhasser und Terrorunterstützer

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Die große Gefahr - Islamisten in Deutschland; Foto: © jouwatch
Die große Gefahr - Islamisten in Deutschland; Foto: © jouwatch

Von wegen „Wehret den Anfängen“: Immer erst dann, wenn in Deutschland bereits die Luft brennt und die Fetzen fliegen, „greift“ die Politik durch – und versucht durch Verbote das zu korrigieren, was sie gar nicht erst hätte zulassen dürfen. Vor allem bei islamistischen, terror-affinen Organisationen ist dieses Muster geläufig, wie sich gegenwärtig wieder zeigt: Herausgefordert von den Auswirkungen des importierten Judenhasses in Deutschland, zeigt Bundesinnenminister Horst Seehofer jetzt „Kante“ gegen Hisbollah-Unterstützer – und ließ gestern Razzien gegen drei verbotene Vereine durchführen.

Wie „Bild“ schreibt, sollen die drei Organisationen „Deutsche Libanesische Familie e.V.“, „Menschen für Menschen e.V.“ und „Gib Frieden e.V.“ von Seehofer nun aufgelöst werden – weil es sich um Ersatzorganisationen (und Tarnvereine) des 2014 verbotenen „Hisbollah-Fanclubs“ namens „Waisenkinderprojekt Libanon e.V.“ bzw. „Farben für Waisenkinder e.V.“ handelte. Wie dieser sollen auch sie Spendengelder gesammelt haben, mit denen unter anderem Patenschaften für sogenannte „Märtyrer-Familien“ angebahnt wurden: Dabei handelt es sich um finanzielle Zuwendungen an Hinterbliebene von Selbstmordattentätern und gedungenen Mördern, die im Kampf gegen Israel und bei Anschlägen auf die dortige Zivilbevölkerung gefallen und aus Palästinensersicht „den Heldentod gestorben“ sind.

Mit „Durchsuchungs- und Beschlagnahme-Maßnahmen“ gegen die Vereine demonstriert der Corona-Staat nun in diversen Bundesländern die Härte, die er bei den widerwärtigen Anti-Israel-Demos der letzten Tage vermissen ließ. Den deutschen Ableger der Hisbollah hatte Seehofer, so „Bild“, erst im April letzten Jahres verboten; zu diesem Zeitpunkt war er bereits auf rund 1.050 islamistische Anhänger angewachsen.

Und wie damals schon tönte Seehofer gestern angesichts der neuen Razzien: „Wer den Terror unterstützt, wird in Deutschland nicht sicher sein. Egal in welchem Gewand seine Unterstützer in Erscheinung treten, sie werden in unserem Land keinen Rückzugsort finden.“ Über sowas lachen sich nicht nur die Strippenzieher der Terrororganisationen des Nahen Ostens schlapp – wissen sie doch, dass das genaue Gegenteil zutrifft. Kein Staat bietet günstigere Möglichkeiten zum Rückzug und Aufenthalt von Dschihadisten und Extremisten als Deutschland. (DM)

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