Eric Clapton bereut Astrazeneca-Impferei, Sido bereut nicht und fliegt wegen Corona-Kritik aus Castingshow

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Eric Clapton (Bild: shutterstock.com/Von A.RICARDO)
Eric Clapton (Bild: shutterstock.com/Von A.RICARDO)
Eric Clapton (Bild: shutterstock.com/Von A.RICARDO)
Eric Clapton (Bild: shutterstock.com/Von A.RICARDO)

Nachdem Eric Clapton sich, trotz seiner Nervenkrankheit, Astrazeneca impfen hat lassen und das nun zutiefst bereut, flog Sido, weil er seine Corona-kritische Äußerung nicht bereut, aus der „The Voice of Germany“-Castingshow. Clapton bezeichnet seine „Astrazeneca-Erfahrungen“ als „desaströs. Es handele sich in seinen Augen um „Propaganda“ in Bezug auf die Sicherheit des Impfstoffes. 

Eric Clapton hat nach eigenen Aussagen nach seiner Impfung mit Astrazeneca mit schweren Impfreaktionen beziehungsweise Nebenwirkungen zu kämpfen, so dass der an einer Nervenkrankheit leidende Musiker befürchtete, nie wieder Gitarre spielen zu können. Laut einem in den Medien aufgetauchtem Brief soll Clapton die Corona-Impfung zutiefst bereuen. Sechs Wochen nach der ersten Injektion – bereits hier habe er heftige Reaktionen gezeigt – habe er bereits die zweite Dosis bekommen und auch hier habe er wieder heftig reagiert: „Meine Hände und Füße waren erfroren, taub oder brannten.“ Sie seien „für zwei Wochen unbrauchbar gewesen“.

Zwar leide er an einer Nervenkrankheit, dennoch habe es geheißen, dass der Impfstoff für jedermann sicher sei. Seine Astrazeneca-Erfahrungen seien deshalb „desaströs“, und es handele sich in seinen Augen um „Propaganda“ in Bezug auf die Sicherheit des Impfstoffes.

Deutsche Mainstreammedien wie das Portal n-tv versäumen an dieser Stelle nicht zu erwähnen, dass Clapton in der Vergangenheit bereit mit einer „fragwürdigen Aktion“ in der Corona-Pandemie auf sich aufmerksam gemacht habe: „So performte er den von Van Morrison komponierten Song „Stand And Deliver“, der von Teilen der britischen Presse als Corona-Verschwörungshymne bezeichnet wurde. Mit den Erlösen sollten Musiker finanziert werden, deren Lebensunterhalt durch die Corona-Maßnahmen weggebrochen sind.“

Bereue oder du fliegst raus!

Der Deutsch-Rapper Sido indes hat nichts bereut und ist nun seinen Job bei der Singsang-Castingshow ‚The Voice of Germany‘ des Privatsenders Pro Sieben los. Sido hatte sich im Mai 2020 in einem Interview mit dem Musiker Ali Bumaye kritisch über die Corona-Krise geäußert und zudem die Wichtigkeit alternativer Medien betont. Sidos Antwort auf die Frage nach der sogenannten QAnon-Verschwörung: „Ich glaube schon daran, dass so etwas sein kann“. Als besonderen Skandal scheint das Boulevardblatt Stern die damalige Aussage des Rappers zuwerten. Sido: „Ich glaube wir brauchen alternative Medien, die großen Medien sind alle unterwandert“.

Daraufhin suchten „Bild“-Journalisten den Rapper zuhause auf. Die Situation eskalierte an Sidos Gartenzaun. Sido wütete: „Du stehst hier einfach bei mir privat vor der Tür! Schämst du dich nicht? Was wär, wenn einer bei dir vor der Tür stehen würde, was würdest du dann machen?“

Zu seinem Rausssmiss und dem journalistischen „Vorfall“ vor seinem damaligen Zuhause erklärt der 40-Jährige schließlich: „Dann sagt ProSieben, ,aber wir sind auch Presse und Medien, nicht die alternativen Medien, wir sind die normalen Medien, du vertraust uns also auch nicht.‘ ,Wir möchten jetzt, dass du ein ‚Spiegel‘-Interview – oder irgendwas großes, irgendein Springer-Medium – ein Interview gibst, indem du das alles revidierst und sagst, natürlich kann man den Medien vertrauen.‘ Das wollten die von mir. ,Dann kannst du weiter mitmachen‘, haben die gesagt.“

Seit seinem „Corona-bedingten“ Rauswurf hat Sido keine Lust mehr auf das lineare Fernsehen. „Ich will nicht mehr ins Fernsehen!“, zog Sido in der vergangen Woche Bilanz. Stattdessen kündigte er eine eigene Sendung auf der Streaming-Plattform Twitch an. (SB)

 

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