Impfwahn: Von Geburt an süchtig?

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Gleich kommt die Nadel (Foto: Von KieferPix/Shutterstock)
Gleich kommt die Nadel (Foto: Von KieferPix/Shutterstock)

 

Damit die Pharmaindustrie auch zufrieden sein kann, ist es offensichtlich notwendig, mit der Durchimpferei so früh wie möglich zu beginnen, also auch die Kleinkinder anzufixen und am besten schon vor der Pubertät abhängig zu machen. Über den Zeitpunkt, ab wann der Nachwuchs nun an der Nadel hängen darf und wo die Kinder angestochen werden dürfen, wird gerade noch debattiert:

Die Kinder- und Jugendärzte haben davor gewarnt, bei der geplanten Corona-Impfung von Heranwachsenden vor allem auf Reihenimpfungen in Schulen und Impfzentren zu setzen. „Wir sehen Massenimpfungen von Kindern und Jugendlichen kritisch“, sagte der Präsident des Berufsverbandes, Thomas Fischbach, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochsausgaben). „Wenn nur auf diesen Wegen geimpft würde, besteht die große Gefahr, dass sich viele Eltern bei einem anonymen Durchschleusen ihre Kinder gegen eine Impfung entscheiden und damit auch das Ziel einer Herdenimmunität in weite Ferne rückt“, sagte er.

„Kinder und Jugendliche und deren Eltern sind gerade bei so einem sensiblen Thema wie dem Impfen am besten in unseren Praxen aufgehoben“, sagte er und fügte hinzu: „Sie wollen die persönliche Beratung bei dem Arzt, dem sie vertrauen.“ Deshalb sei es wichtig, dass die niedergelassenen Kinder- und Jugendärzte in das Konzept, welches die Gesundheitsminister jetzt erarbeiten wollten, eingebunden würden. Das Ziel der Bundesregierung, allen 12- bis 18-Jährigen bis zum Ende der Sommerferien ein Impfangebot zu machen, nannte Fischbach „sehr sportlich“.

Nötig sei schließlich nicht nur die Zulassung eines Impfstoffs, sondern auch eine entsprechende Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko). Die Ständige Impfkommission (Stiko) dämpft die Erwartungen an eine schnelle generelle Impfempfehlung für Kinder ab zwölf Jahren. „Wir wollen in jedem Fall die Daten zur Impfung von Kindern genau prüfen, bevor eine generelle Impfempfehlung für Kinder gegeben werden kann“, sagte der Vorsitzende Thomas Mertens der „Welt“ (Mittwochsausgabe). „Das ist das richtige Vorgehen: Erst die Evidenz schaffen und dann empfehlen.“

Am Dienstag hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erneut eine schnelle Impfung von über Zwölfjährigen im Sommer in Aussicht gestellt. Im Moment habe man detaillierte Studiendaten der Impfstudie bei Kindern noch gar nicht, sagte Mertens. „Derzeit diskutierte Argumente wie Urlaub können nicht die primären entscheidungsrelevanten Argumente der Stiko sein.“

Wenn die Zulassung für Kinder von zwölf bis 15 Jahren erteilt sei, „dann sollten tatsächlich Kinder mit schweren Vorerkrankungen zuerst geimpft werden“. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Bärbel Bas, pochte derweil auf möglichst breitflächige Impfungen auch bei Jugendlichen. „Der Impffortschritt in der Gesamtbevölkerung hilft die Ausbreitungsgeschwindigkeit insgesamt und damit auch bei den noch Ungeimpften zu senken“, sagte sie.

Schon heute könne man die Verbreitung bei Kindern reduzieren durch die zunehmende Immunisierung der Erwachsenen. „Wenn wir die Altersgruppe zwölf bis 18 ebenfalls impfen können, gilt das umso mehr.“ Die Datenlage und die Zulassung in den USA stimmten sie zuversichtlich, „dass auch wir zeitnah Jugendlichen in Deutschland eine Impfung anbieten können“.

Da Bund und Länder bereits die Impfungen von Jugendlichen ankündigen, fordern die Kassenärzte nun ebenfalls einen klaren Fahrplan. „Der Impfstart bei Jugendlichen muss sehr gut vorbereitet werden“, sagte der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, dem „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe). „Sonst habe ich die Sorge, dass er sich verzögert.“

Die Jugend brauche eine klare Perspektive, etwa für einen normalen Schulalltag. Dass junge Menschen unter der Pandemie leiden würden, mache etwa die zunehmende Zahl an Kindern und Jugendlichen in der psychologischen Betreuung deutlich. „Sie brauchen nun dringend Entlastung.“

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten sich darauf verständigt, spätestens bis zum Ende der Sommerferien allen Jugendlichen ab zwölf Jahren ein Impfangebot mit dem Impfstoff von Biontech zu machen. Gassen sieht nun neben den niedergelassenen Kinder- und Jugendärzten auch den öffentlichen Gesundheitsdienst in der Verantwortung, um junge Menschen durchzuimpfen. „Gemeinsam ist das in relativ kurzer Zeit zu schaffen“, sagte er.

So könnten beispielsweise Reihenimpfungen auch in der Schule organisiert werden. „Nur so können wir viele Jugendlichen auf einen Schlag impfen.“ Gleichzeitig warnte Gassen davor, dass die Impfbereitschaft mit den sinkenden Fallzahlen abnehmen könnte.

„Tatsächlich habe ich die Sorge, dass viele dann die Pandemie abschreiben und von einer Impfung absehen“, sagte er. „Das darf auf keinen Fall passieren.“ Eine Impfquote von 80 Prozent, wie sie das RKI als Ziel ausgerufen hat, halte er zwar für „erstrebenswert, aber eher unrealistisch“. Ein Erfolg wäre es aber schon, wenn sich 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung impfen lassen würden. „Wenn das der Fall ist, braucht es keine Lockdown-Maßnahmen mehr“, sagte Gassen. Dann könne perspektivisch auch die Maskenpflicht entfallen.

Es wird schon funktionieren. Die Bundesregierung wird so lange die Bürger erpressen, bis auch die letzten Skeptiker an der Nadel hängen – für immer an der Nadel hängen. Denn wer will schon als gesunder Mensch lebenslangen Knast riskieren. (Mit Material von dts)

 

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