Wie uns Medienlügen und falsche Prognosen in den Lockdown stürzten

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Offizielle Panikmache (Symbolbild:ScreenshotYoutube)

Beinahe völlig unter den Teppich gekehrt wird seit Wochen die Tatsache und jedermann effenstehende objektive Erkenntnis, dass die gegenwärtige Lockdownverschärfung, dieser „Lockdown im Dauerlockdown“, erneut auf miesen Lügen und Märchen beruht. Nicht nur, weil anstelle der drohenden Zuspitzung eine Entspannung zu verzeichnen ist, die eindeutig unabhängig von den Maßnahmen der Notbremse ist – sondern weil praktisch keine der Prognosen eintrat, die uns Anfang März bis Mitte April von der Regierung, ihren Beratern und den Mainstream-Panikmedien eingebleut wurde.

Die Nichthinterfragung der unsäglichen Übertreibungen und geradezu bizarr weit von der eingetretenen Realität entfernten wissenschaftlichen Modelle und Hochrechnungen, die medienwirksam von den Horrorgesichtern (in jeder Bedeutung dieses Wortes!) à la Karl Lauterbach oder Lothar Wieler über den Äther und durchs Netz flimmerten, zeigt auf deprimierende Weise, wie ernüchtert, resigniert und abgestumpft die Deutschen nach acht Monaten Dauerkoma sind. Sie schlucken inzwischen alles – und begehren nicht einmal mehr auf, wenn die „Experten“, auf deren Einschätzung diese gesamte Pandemie basiert, wieder und wieder ihrer Irrtümer überführt werden und als glasklar unglaubwürdig entlarvt sind.

In seinem „Schwarzen Kanal“ auf „Focus.de“ legte Kolumnist Jan Fleischhauer gestern den Finger in eben diese immer tiefer werdende Wunde – und fragt hier zu Recht: „Was ist schiefgelaufen?“ Was wurde uns hier eigentlich weisgemacht? Denn: Den Prognosen vieler Corona-Experten zufolge müsste jetzt die dritte Welle durchs Land toben; für April und Mai wurde mit zigtausenden Toten und einer Inzidenz von 2000 kalkuliert. Christian Drosten bezifferte die möglichen Tages-Neuinfektionen auf 100.000, die „Zeit“ begnügte sich mit immerhin noch 40.000 neuen Fällen pro Tag – und der „Spiegel“ hielt eine 7-Tages-Inzidenz im Bundesschnitt von 1.000 für denkbar.

Verantwortungslose Zahlenspiele

Wenn es geringe Abweichungen von einem ansonsten zutreffenden Trend wären, die wir heute beobachteten würden, könnte man dies noch mit Unwägbarkeiten und einer gewissen Varianz entschuldigen. Doch was wir stattdessen sehen, ist so dermaßen weit von den Prognosen entfernt, dass es sich um eine Blamage und Entzauberung der vermeintlichen wissenschaftlichen Koryphäen allerersten Ranges handelt. Vor allem dass die Medien sich begierig auf die jeweils größtmöglichen Schreckensszenarien stürzten, um die Akzeptanz von Ausgangssperren und verschärften Kontaktbeschränkungen im Volk zu erhöhen, ist fatal. Fleischhauer urteilt mit Recht: „Kampagnenjournalismus ist eben fehleranfällig.“ Und „Welt„-Chef Ulf Poschardt twittert: „Über die Rolle der Medien als Wegbereiter drastischer Grundrechtseinschränkungen wird noch zu sprechen sein.

Die beunruhigendste Frage scheint hierbei keiner zu stellen: Was eigentlich, wenn sich „die Wissenschaft“ mit ihrem vielbeschworenen „einhelligen Konsens“, der uns auch das Unheil der dritten Welle warnend vor Augen hielt, auch in anderen Details dieser Pandemie auf ähnliche Weise irrt? Etwa in der Darstellung der Gefährlichkeit des Virus – und vor allem in der scheinbaren Unbedenklichkeit der Impfstoffe? (DM)

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