Künftig mehr Schwarze und Frauen als Mörder? Tatort setzt Migrantenquote um

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Ausländerkriminalität (Symbolfoto:Durch mangostock/shutterstock)

In manchen gesellschaftlichen Bereichen ist die vielzitierte und -geforderte „Migrantenquote“ bekanntlich mehr als übererfüllt, zum Beispiel bei den Belegungen der deutschen Justizvollzugsanstalten, in der Kriminalstatistik oder bei den Beziehern sozialer Transferleistungen. Auch bei „Aktenzeichen XY“ fällt es zunehmend schwerer, zumindest gelegentlich noch irgendein Verbrechen ohne Tatbeteiligung eines Verdächtigen ohne „Zuwanderungsgeschichte“ zu zeigen.

Da ist es nicht mehr als konsequent, dass sich nun auch der „Tatort“ bemüht, den identitätspolitischen Zielvorgaben von „Diversität“, „Vielfalt“ und „Multikulturalität“ in seinen Rollenbesetzungen Rechnung zu tragen. Der „Norddeutsche Rundfunk“ und die Produktionsgesellschaft Wüste Medien GmbH (Name ist hier offenbar Programm?) setzen bei der Fertigstellung der neuesten Tatort-Episode von heute Abend erstmals das Konzept des „Inclusion Rider“ um, einen aus den USA übernommenen Leitfaden ethnischer Proporzkriterien, der vorschreibt, Filme möglichst „vielfältig“ zu besetzen – nach angeborenen und damit eigentlich lupenreiner, im Wortsinne rassistischer Kriterien.

Die Beflissenheit im Vollzug der staatlich-ideologisch vorgegebenen Weltanschauungstreue geschieht weniger als ein Jahr, nachdem die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH) verpflichtende „Fragebögen für Filmemacher zum Thema Diversität“ entwickelt hatte. Deren Verwirklichung markiert nun den nächsten Aufreger um den neuen „Tatort“, nachdem gestern die Meldung für Furore gesorgt hatte, dass 3.000 Euro an Linksradikale für Dreharbeiten gezahlt wurden – denn die neue Folge dreht sich um eine verschwundene Polizistin, die verdeckt in der linksautonomen Szene Hamburgs ermittelt. In einem Nebenhandlungsstrang werden Unregelmäßigkeiten bei den Sicherheitsbehörden abgehandelt. Klischees bis unters Dach also.

„Black Killer Matter“ und „MörderInnen“ im Ersten

Im Nachbeten des neuen Zeitgeisttotalitarismus sind die zwangsgebührenfinanzierten Kulturschaffenden schon ganz groß: „Der Inclusion Rider soll mir und vieler meiner Kolleginnen und Kollegen zeigen, daß auch wir als Kreative Verantwortung übernehmen, unsere Branche chancengerecht, inklusiv und pluralistisch zu gestalten„, flötet Regisseurin Mia Spengler in einer Stellungnahme des Senders öffentlich. Sowas macht sich in der woken Diversity-Community natürlich gut – und in der Personalakte.

Wie die „Junge Freiheit“ schreibt, sind als Folge dieser Vorgaben, die drehbuchkonforme Eignung, Talent und Glaubwürdigkeit als Besetzungskriterien völlig ins Abseits verdrängen, nun streng nach Protokoll ganze 17 Prozent der am Tatort beteiligten Personen „BIPoC“ – also „Schwarze und andere Farbige„. Es ist eine lupenreine, seit den Jim-Crowe-Gesetzen der USA oder den südafrikanischen Apartheidbestimmungen nicht mehr gesehenen Diskriminierung aufgrund der Hautfarbe – diesmal nur mit umgekehrten Vorzeichen.

Im Fall des Tatorts ist der Hautfarbenproporz besonders pikant – bedeutet die Anwendung des Leitfadens doch, dass künftig Schwarze und Bunte vor allem auch als Schwerverbrecher und Kriminelle gezeichnet werden. Ist dies nicht ebenfalls rassistisch? Jedenfalls passt hier Arbeitstitel des neuen Tatorts, „Schattenleben„, schon wie die Faust aufs Auge. Und auch die Frauen, die fortan zu 65 Prozent berücksichtigt werden sollen (übrigens auch hinter der Kamera, in den Führungspositionen von Sendern und an der Produktion beteiligten Firmen), dürfen sich bedanken, wenn sie ab sofort ebenfalls in negativen Rollen verstärkt zur Geltung kommen. (DM)

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