Allahu Akbar! Londons muslimischer Bürgermeister Sadiq Khan wiedergewählt

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Bild (shutterstock.com/Von keith Larby)
Bild (shutterstock.com/Von keith Larby)

55 Prozent der Londoner wählten ihn, den gebürtigen Pakistani und gläubigen Muslim – Sadiq Khan ist zum wiederholten Mal zum Bürgermeister ihrer Stadt. Somit bleibt der Labour-Politiker mit zweifelhaften Kontakten zu Islamisten weitere drei Jahre im Amt und zementiert einmal mehr den islamisch-linksgerichteten Weg der europäischen Metropole. 

Der Politiker der Labour-Partei setzte sich bei der Wahl um den Chefposten im Rathaus gegen Shaun Bailey von der Konservativen Partei des britischen Premierministers Boris Johnson, der vor Kahn das Amt hoch erfolgreich leitete, durch. Das gab die Wahlkommission am späten Samstagabend in der britischen Hauptstadt bekannt.

„Danke, London. Es ist die absolute Ehre meines Lebens, der Stadt, die ich liebe, noch drei weitere Jahre zu dienen“, schrieb Khan bei Twitter. Der 50-Jährige hatte den Posten vor fünf Jahren von Johnson übernommen. Die beiden Politiker gelten als erbitterte Gegner. Eigentlich beträgt die Amtszeit in London vier Jahre, wegen der Corona-Pandemie war sie aber um ein Jahr verlängert und die neue Legislatur deshalb um ein Jahr verkürzt worden. Bei der Abstimmung am Donnerstag erhielt Khan 55 Prozent der Stimmen.

Kritiker Khans erhoben 2016 den Vorwurf, der muslimische Labour-Politiker pflege Kontakte zu islamistischen Terroristen. Im letzten Wahlkampf hatte der damaliger britische Premierminister David Cameron Khan vorgeworfen, in der Nähe von islamischen Terroristen zu stehen. Bereits nach seiner ersten Wahl 2016 wurde Khan jedoch von den Medien als Held gefeiert, der bewiesen habe, wie sich „nicht die Demokratie dem Islam unterwirft, sondern der Islam der Demokratie“. Eine gefährliche, linke Fehlannahme. Denn: Die Entchristlichung geht in Großbritannien schneller voran, als die Wissenschaftler des amerikanischen Pew Research Center schätzten, die erst im Jahr 2040 weniger als 50 Prozent Christen erwarten. Der Anteil derer, die im letzten Zensus „keine Religion“ angegeben haben, ist von 15 auf 25 Prozent (2011) gestiegen. In der 8-Millionen-Metropole London bezeichneten sich schon vor zehn Jahren nur noch weniger als die Hälfte der Bevölkerung als Christen. Deutlich auf dem Vormarsch ist der Islam. In London leben mehr als eine Million Muslime und stellen somit 12,5 % der Bewohner. In manchen nordenglischen Städten wie Oldham nördlich von Manchester leben schon mehr als 20 Prozent Muslime, in den Bezirken von Newham und Tower Hamlets haben sie bereits 30 Prozent erreicht. (SB)

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