Impfen oder Bürgerkrieg? Die Spaltpilze haben Hochkonjukuntur

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Impfen auf Teufel-komm-raus (Bild: shutterstock.com/Von Sam Wordley)
Impfen auf Teufel-komm-raus (Bild: shutterstock.com/Von Sam Wordley)

Die gesellschaftliche Spaltung treibt immer groteskere Blüten. Geradezu hymnisch wird die Impfung verklärt – und damit der subtile Druck auf die erhöht, die sich – aus welchen Gründen auch immer – nicht impfen lassen wollen oder können (sofern man das „vergiftete Angebot“ der priorisierungsfreien AstraZeneca-Impfung einmal außen vor lässt). Nachdem selbst im ARD-„Wort zum Sonntag“ die Impfung als eine Art Gottesgeschenk glorifiziert wurde, gibt es in den politischen Lobes-Psalmen kein Halten mehr.

„Je mehr Menschen geimpft sind, desto eher fühlen sich andere als Ausnahme“, ließ SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach seine Angstgemeinde wissen. Dass in immer mehr Bereichen die Impfung einen tagesaktuellen Schnelltest ersetzen werde, wird als Erlösung und Alltagserleichterung gefeiert: „Das Leben für Geimpfte wird sehr viel leichter sein als für Nicht-Geimpfte“, so Deutschlands oberster Corona-Soziopath. Impfen macht frei – Schikanen für alle anderen. Ihr habt die Wahl; schließlich besteht doch „Impffreiheit“!

Die Spaltung vertieft neuerdings auch Merkels bravster Schoßhund, Kanzleramtsminister Helge Braun: Auf die Frage, wie eigentlich Paare verfahren sollten, die demnächst in Urlaub fahren wollen, von denen aber nur einer geimpft sei (etwa nach Mecklenburg-Vorpommern, wo die Landesregierung in solchen Fällen sogar umgeimpften Kinder gleich mal ein Einreiseverbot ankündigte), gab der CDU-Politiker ganz unverfroren zur Antwort, dann müsse der eine eben anschließend in Quarantäne und der andere nicht – oder „man verreist eben getrennt“.

Soziale Kernspaltung vorprogrammiert

Auf welchem Planeten leben diese Politiker? Wie leicht will es sich die Politik eigentlich noch damit machen, die Bevölkerung erst in Panik zu versetzen und sie dann vor sadistische Wahlentscheidungen zu stellen? Die Zerstörung des Familienzusammenhalts, die Ausspielung von Sicherheits- gegen Freiheitsbedürfnissen sind Symptome einer Störung des sozialen Friedens, einer inneren Aufwiegelung, auf die der Corona-Staat seine immer ausgreifendere Herrschaft stützt. Spalte und herrsche, das ist die Agenda dieser Bundesregierung und ihrer Mitläufer.

Den Vogel schoss übrigens NRW-Ministerpräsident und CDU-Chef sowie Kanzlerkandidat Armin Laschet ab, als er ironiefrei gestern ernsthaft forderte, Geimpfte sollten „mit dem eigenen Glück verantwortungsvoll umgehen“, was konkret Folgendes bedeute: „Sie sollen sich nicht zu überschwänglich verhalten“, um „Neid und Frustration derer vorzubeugen, die sich noch nicht impfen lassen können.“ Es ist eine Rhetorik, die an Mao oder Kim-il Sung erinnert. Doch in diesem verrückten Coronadeutschland muss man sich über nichts mehr wundern. (DM)

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