Triumphzug der Konservativen: Linke bei Regionalwahlen in Madrid und UK vernichtet

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Isabel Díaz Ayuso feiert den Wahlsieg in Madrid (Bild: shutterstock.com/Von Diego_Radames)

Einen Monat vor der entscheidenden Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, bei der die AfD voraussichtlich eine der stärksten Kräfte werden wird, gibt es Hoffnungszeichen für Konservative aus Spanien und UK: Bei Regionalwahlen triumphierten die rechten Parteien gestern in UK und am Dienstag in Madrid.

Die Labour-Partei in UK erlebte bereits bei den Parlamentswahlen im Dezember 2019 ihr erstes Waterloo, als die Linke um 60 Sitze historisch abstürzten und Boris Johnson Premierminister wurde. Nun wiederholt sich das Debakel auf der Gemeindeebene: Nach aktuellen Prognosen verlor Labour gestern 56 Sitze, die Tories gewannen 54. Vor allem in den Labour-dominierten Arbeitervierteln der Midlands (vergleichbar mit NRW) stürzte die »Rote Brandmauer« dramatisch ein.

In Hartlepool, das seit 1974 von Labour regiert wird, gewannen die Tories die Mehrheit. In einer vorgezogenen Parlamentswahl gewann die Konservative Jill Mortimer, und wird damit die erste Tory-Abgeordnete aus Hartlepool seit 1959. In Northumberland werden die Tories ebenfalls zum ersten mal seit den 1970ern regieren, ebenso in linken Hochburgen wie Sunderland, Harlow in Essex, Nuneaton & Bedworth und Dudley.

Mit Spannung erwartet werden die Ergebnisse in Schottland, wo die nationale, sozialistische Scottish National Party um Nicola Sturgeon im Falle eines Wahlsieges ein weiteres Referendum zum Verbleib im Vereinigten Königreich angekündigt haben, umjubelt von Berlin und Brüssel. Die Scottish National Party feierte in den 1930ern Adolf Hitler und opponierte gegen den Krieg mit Nazi-Deutschland. Das werden unsere Leser aber niemals im anglophoben ARD erfahren.

In Madrid siegten bei Regionalwahlen am Dienstag die konservative Volkspartei und die rechte Vox. Die Partido Popular um die rechte Regionalchefin Isabel Díaz Ayuso konnte ihren Stimmanteil um 22,5% auf 45% verdoppeln, die einwanderungskritische Vox Partei kam auf 10% und hat bereits einer Koalition zugesagt. Die regierenden Sozialisten verloren 10% auf nur noch 17%. Die Wahlbeteiligung war mit 76% die höchste, die jemals in der spanischen Hauptstadt mit ihren 6,6 Millionen Einwohnern erreicht wurde.

Díaz Ayuso hatte als Regionalchefin in Madrid den Lockdown verweigert und Bars und Restaurants offen gehalten. Sie hatte die Wahlen in Madrid laut einem Interview mit dem IPG-Journal »zu einer Abstimmung über die Politik der progressiven Zentralregierung deklariert« und vorab deutlich gemacht, dass sie »keine Berührungsängste gegenüber den Rechtspopulisten in der noch relativ jungen Partei VOX hätte, einer Partei, die 2015 von Abtrünnigen der PP gegründet worden war.«

Díaz Ayuso kandidierte mit dem Slogan »Freiheit oder Kommunismus«: »Ich habe keine Probleme, einen Pakt mit Vox zu schließen. Wenn sie dich Faschist nennen, stehst du auf der richtigen Seite der Geschichte«, so Díaz Ayuso.

»Wir haben die Kommunisten in Madrid gestoppt«, freute sich der Chef der Vox Santiago Abascal. Gewalttätige Linksextreme hatten den Vox-Chef u.a. auf einer Demo im April mit Steinen angegriffen, 35 Menschen wurden verletzt, darunter 21 Polizisten. Die Vox fordert nun juristische Schritte gegen die linksextremen Gewalttäter und Linken-Führer Pablo Iglesias, der zur Gewalt aufgerufen habe und nach der verheerenden Niederlage seinen Rückzug aus der Politik bekanntgab.

zuerst erschienen bei „Die Freie Welt“

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