Ab sofort Freiheitsentzug für kerngesunde Corona-Negative – mit dem Segen des Bundestags

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Deutschland bleibt für Ungeimpfte weiterhin ein Gefängnis (Symbolbild: shutterstock.com/Von MikeDotta)

Es ist soweit: Das, was nach vehementer Beteuerung der deutschen Spitzenpolitik praktisch das gesamte Jahr 2020 über doch nie kommen sollte, wird Realität. Privilegien – in Form der Rückgabe einst für „unveräußerlich“ erklärter Grundrechte – für Geimpfte machen die neue Gesundheitsapartheit perfekt; so hat es, wie von Merkels Corona-Junta gewünscht, der Bundestag beschlossen. Wer hätte gedacht, dass in diesem Land einmal Fixer zur Elite gehören werden?

Nicht ohne meine Spritze: Durften sich in der Anfangsphase des fast siebenmonatigen Dauerlockdowns noch alle Deutschen gleichermaßen Hoffnung auf jeweils baldige Öffnungen und Lockerungen machen (und hielt dieser Optimismus auch bei allen nachfolgenden Verlängerungsrunden des Lockdowns weiterhin an), so steht nun fest, dass in Deutschland für alle Zeiten Freiheiten nur noch für die gelten, die sich artig und regierungskonform impfen lassen.

Der Dammbruch ist perfekt: Bürgerliche Grundrechte nur noch gegen Impfung. Covid ist hier nur der erste Anlass, weitere werden folgen. Die Pharmaindustrie, die Herstellerfirmen (und die in ihrem Hintergrund als „Business-Angel“ wirkenden Milliardärsstiftungen, die gemeinsam mit der WHO diesen Erfolg auf ganzer Linie erst möglich machten) dürften sich jeden Tag aufs Neue die Augen reiben und sich fragen, ob sie nicht träumen – denn was hier Wirklichkeit wurde, hätten sie sich noch vor gut einem Jahr in ihren kühnsten Hoffnungen niemals für möglich gehalten: Eine dauerabhängige Kundschaft, vom Staat zur dauerhaften Nachfrage an immer neuen „Schüssen“ erpresst – und wer nicht mitmacht, stirbt den sozialen Tod.

Impfung oder sozialer Tod

Die eigentliche Ungeheuerlichkeit der heutigen Beschlüsse des Bundestages liegt jedoch darin, dass ja gar nicht jeder mitmachen kann, selbst wenn er dazu – sei es aus Überzeugung oder aufgrund innerer Kapitulation – bereit wäre: Denn nach wie vor gilt die Impfreihenfolge, und wenn sie demnächst gekippt wird, dann hat trotzdem noch lange nicht jeder Deutscher sein „Impf-Angebot“ (oder seinen konkreten Impftermin) erhalten. Merkel hat ihr Volk einmal mehr dreist und rotzfrech angelogen, als sie im ARD-Gefälligkeitsinterview unter dem Propagandatitel „Farbe bekennen“ Anfang Februar erklärte, Privilegien seien allenfalls und überhaupt nur dann denkbar unter der Voraussetzung, dass „jedem ein Impfangebot“ gemacht worden sei.

Jetzt sieht es stattdessen, wie befürchtet, so aus: Für vollständig Geimpfte und Genesene werden Grundrechtseinschränkungen in Bezug auf Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen zurückgenommen. Die neue Verordnung sieht ferner vor, dass für sie auch mit Blick auf die Quarantänepflichten Ausnahmeregelungen greifen sollen. Die Immunisierten sollen zudem mit Getesteten gleichgestellt werden; ihnen soll es demnach unter anderem wieder erlaubt werden, ohne vorherige Testung zum Beispiel Ladengeschäfte zu betreten.

Was sich hier zunächst gut anhört, bedeutet in unumwundener Brutalität nichts anderes als dies: Selbst wer kerngesund oder negativ getestet, aber eben nicht geimpft ist, wird nachts weiterhin zuhause eingesperrt und bleibt der Freiheiten beraubt, die für diejenigen mit erfolgter Immunisierung wieder gelten. Dies ist nichts anderes als Impf-Apartheid in Reinform. (DM)

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