Von Deutschlands Corona-Politik in den Ruin getrieben, von China übernommen: Jetzt sind die Hotels dran

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Wenn es wirklich so etwas wie einen chinesischen Masterplan gegeben haben sollte, die Weltwirtschaft durch Corona lahmzulegen, die Karten neu zu mischen und in der „nach-pandemischen“ Ordnung als großer Gewinner wie Phoenix aus der Asche aufzuerstehen, dann geht er langsam auf: In Deutschland, nach über sechs Monaten Dauerlockdown und 13 Monaten Ausnahmezustand, ist dank des eifrigen Zutuns der Merkelregierung alles für die große Übernahme vorbereitet: Zahllose Firmen wurden in die Insolvenz getrieben, vor allem Hotellerie und Großgastronomie stehen vor einer Zeitenwende, einem künstlich herbeigeführten Strukturwandel. Nun reiben sich die Aufkäufer der Konkursmasse bereits die Hände –  vor allem chinesische Konsortien sind im Kaufrausch.

Weil die Staatshilfen in vielen Fällen nur geringe Teile der Kosten abdeckten, sind vor allem in der Spitzenhotellerie viele Betreiber am Ende – und ausländische Ketten machen sich bereit, die Häuser zu übernehmen – „zumindest die Sahnestücke„, schreibt die „Welt„. Denn vor allem bei den größeren Ketten waren die Corona-Überbrückungshilfen oft nur ein Tropfen auf dem heißen Stein; sie hielten die Zwangsschließung nicht durch. So wie etwa die Centro Group, Betreiberin von hochklassigen Hotels, etwa dem Vier-Sterne-Haus „Residence“ in Bonn. Seit nun zum 30. April die von der Regierung legalisierte Insolvenzverschleppung durch Aussetzung der Antragspflicht nach 13 Monaten Laufzeit geendet hat, mehren sich die Insolventen von Tag zu Tag; die reale Tragweite der Lawine wird sich erst in den nächsten Monaten zeigen – sogar erst nach der Bundestagswahl, worauf die Regierung erkennbar spekuliert.

Vor allem die Hotel- und Veranstaltungsbranche zahlt den Höchstpreis für eine wahnwitzige, gesundheitspolitisch vermutlich völlig wirkungslose Destruktionspolitik. Auch die Dorint-Hotelgruppe mit 63 Häusern beklagt riesige Verluste; sie gehört zu den Klägern, die in Karlsruhe vorm Bundesverfassungsgericht klagen. Ihr Aufsichtsratschef Dirk Iserlohe spricht von der Hotelbranche als „Bauernopfer„, die von der Regierung gezielt über die Klinge springen gelassen wurde, „damit andere Branchen normal weitermachen“ konnten, so der Manager zur „Welt“. An ein Wiederanlaufen des Geschäftsbetriebs über Pfingsten glaubt Iserlohe nicht.

Todesurteil vor allem für große Hotels und Veranstaltungsgastronomen

Für die großen Ungerechtigkeiten sieht er unterschiedliche Einflussstärken der jeweiligen Lobbyvertretungen in der Politik: Es störe erstaunlicherweise niemanden in Deutschland, dass Gewerbemieten „ganz normal weitergezahlt werden müssen„, obwohl der Staat „quasi ein Berufs- und Geschäftsverbot erteilt hat„. Kein Wunder, dass hier für viele Betriebe nun final Ende der Fahnenstange ist. Zumal die internationale Wettbewerbsverzerrung dafür sorgt, dass im Ausland die Hotels wieder voll sind, dort auch wieder Kongresse und Veranstaltungen stattfinden – während in Deutschland Grabesstimme herrscht.

Und wieder einmal sind es natürlich die Chinesen, die auf große Einkaufstour gehen – und die Trümmer einer einstmals florierenden, im weltweiten Vergleich exzellent aufgestellten Wirtschaft aufsammeln, um sich in Deutschland und Europa planmäßig immer breiter zu machen. Im Einzelhandel kam es bereits nach dem ersten Lockdown zu zahlreichen Übernahmen von Handelsketten (etwa Adler); jetzt sind die Traditionshäuser und Hotelketten dran. So etwa im Fall der Centro Group: Diese wird von einem Konsortium um den britischen Konzern Whitehead übernommen – und zum Käuferlager gehört ganz wesentlich die chinesische Huazhu-Gruppe. Diese ist laut „Welt“ neuerdings auch Eigentümerin der Deutschen Hospitality und deren Top-Marke Steigenberger. Peking sagt: Danke, Merkel! (DM)

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