Alles fürs Weltklima: Kochseite will keine Rindfleischrezepte mehr veröffentlichen

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Die selbsternannten Gesellschaftsumerzieher mit Weltklimarettungsauftrag finden sich nun auch auf sogenannten „Rezept-Seiten“. Epicirous, auf dem amerikanischen Markt eine der Erfolgreichsten, hat Rindfleisch-Rezepte aus seinem Angebot verbannt. 

Die US-Website epicurious.com, einer der populärsten Rezepte-Seiten der USA, ist unter die Klimafetischisten gegangen und will dem „schlimmsten Klimasünder keine Plattform mehr bieten“. Gemeint sind Rinder. Besser gesagt: Rindfleischrezepte.

Die Redaktion hat laut dem Boulevardmagazin Stern angekündigt, keine neuen Anleitungen für Gerichte mehr zu veröffentlichen, für die Rindfleisch benötigt wird. Damit möchte man ein Zeichen für den Klimaschutz setzen:

„Rindfleisch wird nicht mehr in neuen Rezepten, Artikeln oder Newslettern von Epicurious auftauchen. Es wird nicht mehr auf unserer Startseite erscheinen. Es wird auf unserem Instagram-Account fehlen“, verkündet die Chefredaktion der Rezeptseite stolz wie Bolle. In Zukunft müssen die Nutzer der Seite ohne Rindfleisch auskommen.(…) Weiter heißt es: “Wir betrachten diese Entscheidung nicht als Anti-Rindfleisch, sondern als Pro-Planet“. Bei der Veränderung gehe es um Nachhaltigkeit, man wolle „einem der schlimmsten Klima-Täter“ keine Plattform mehr bieten.(…)“, formulieren die Betreiber der Seite, die zum Condé-Nast-Imperium (Vogue, GQ, Glamour) gehört.

Während sich die Tierschutzorganisation PETA im Jubeltaumel befindet, bemerkt der Handelsverband North American Meat Institute süffisant: „Die eigentliche Frage sollte sein, wie sich das Ausschließen von Amerikas Lieblingsessen auf Epicurious auswirkt. Vielleicht spart der reduzierte Web-Verkehr etwas Strom.“

Die amerikanische TV-Journalistin Rachel Campos-Duffy, eine Ökonomin, kritisiert laut der Bild-Zeitung die Redaktion ebenfalls: „Ich mag es nicht, wenn Kochen mit Politik vermischt wird. Wenn Sie es mit der Rettung des Planeten wirklich ernst meinen, fangen Sie nicht mit Kühen an, sondern mit China.“

Die New York Times hat zudem ausgerechnet, dass sich der Klima-Retter-Effekt in Grenzen halten dürfte, selbst dann, wenn alle Amerikaner den Verbrauch von Rind-, Schweine- und Geflügelfleisch um ein Viertel drosseln und durch pflanzliche Proteine ​​ersetzen. Die Treibhausgas-Emissionen der USA würden dann nicht einmal um 1 Prozent reduziert. Neueste Forschungen haben zudem ergeben, dass Methan-rülpsende Kühe nicht die großen Klimakiller sind. Der deutsche Professor Frank Mitloehner, der an der renommierten University of California (UC Davis) forscht hatte im September einen großen Aufsatz zum Thema verfasst. Das Ergebnis der Studie: „Der Verzehr von Fleisch und Milchprodukten ist nicht nur kein wesentlicher Treiber des Problems. Es könnte durchaus Teil der Lösung sein.“ Denn: Reduziert man den Methan-Ausstoß der Rinder durch verbesserte Futtermittel, könne man aktiv Kohlenstoff aus der Atmosphäre ziehen – und die Erde damit sogar kühlen.

Der Gießener Agrarökonom Prof. Peter Michael Schmitz kommt in seiner Studie von 2019 zu einem ganz ähnlichen Ergebnis. Selbst wenn 83 Millionen Deutsche sich dem links-grünen Diktat beugen wurden und sich nur noch vegan ernähren würden, wäre der Einfluss auf den weltweiten CO2-Ausstoß nicht einmal messbar. Man darf wirklich gespannt sein, was die islamischen Gemeinden dazu sagen. (SB)

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