Migranten machen bei Merkels Corona-Reigen nicht mit

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Foto:Von BaLL LunLa/Shutterstock

Irgendetwas läuft in diesem Land mal wieder so richtig falsch. Entweder die Milliarden, die für eine ordnungsgemäße Integration, zu der natürlich auch erfolgreiche Sprachkurse gehören, investiert wurden, sind sinnlos verbrannt worden, oder die Migranten zeigen dem Corona-Regime einfach den Stinkfinger und belegen lieber die Intensivstationen.

Die Vorsitzende der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, Susanna Johna, hat jetzt auf jeden Fall Forderungen nach schnelleren Impfungen in sogenannten sozialen Brennpunktvierteln unterstützt und bessere Informationsangebote für Nichtmuttersprachler angemahnt. „Ich unterstützte ausdrücklich die Forderung der Bundesfamilienministerin, verstärkt mobile Impfteams dort einzusetzen, wo sozial benachteiligte Menschen meist in beengten Wohnverhältnissen leben“, sagte Johna der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe). „Gerade weil wir feststellen, dass Menschen in solchen Stadtteilen besonders stark von Infektionen betroffen sind, müssen die Kommunen in Zusammenarbeit mit Ärztinnen und Ärzten hier einen Schwerpunkt der Impfkampagne setzen.“

Zudem forderte sie, die Impfkampagne auch auf jene Menschen auszurichten, die weder in ein Impfzentrum noch in eine Arztpraxis kommen. „Das setzt aber auch voraus, die „Ärmel hoch“-Kampagne endlich stärker zielgruppenorientiert auszugestalten. Mit ein paar mehrsprachigen Informationen auf einer Internetseite ist es nicht getan, um diejenigen anzusprechen, die der deutschen Sprache nicht so mächtig sind. Die bisherigen Informationsangebote für Nichtmuttersprachler, vor allem auch deren Präsenz im öffentlichen Raum, sind völlig unzureichend“, kritisierte Johna. „Hier hat der Bund seine Hausaufgaben noch nicht erledigt. Die Kampagne muss zudem sehr viel mehr soziale Medien nutzen, um die ganze Breite der Bevölkerung, auch die Jüngeren, zu erreichen.“

Um Menschen mit Migrationshintergrund in der Pandemie besser zu erreichen, plädiert auch SPD-Vize Serpil Midyatli für Ministerauftritte in fremdsprachigen Medien. Es gebe viele seriöse in Deutschland ansässige Radiosender und Zeitungen, die auf anderen Sprachen über die Lage hierzulande und im Herkunftsland berichten, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Diese Nachrichten würden von vielen Menschen mit Migrationsgeschichte konsumiert, so die SPD-Politikerin.

Die Bundesminister sollten diese Kanäle nutzen, um gezielt Informationen in migrantischen Gemeinden zu verbreiten. „Unsere Minister könnten dort auch auftreten, Interviews über die Corona-Lage geben und ihre Entscheidungen erklären“, sagte Midyatli dem RND. Dies würde wertschätzend auf Migranten wirken.

Reichlich spät, dass man auf solche Gedanken kommt. Hätte man sogar einen Lockdown für die gesamte Bevölkerung verhindern können, wenn man in diesem Bereich vielleicht etwas früher aktiv gewesen wäre? (Mit Material von dts)

 

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