Mediziner warnen: Windkrafträder noch gefährlicher als angegeben

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Angeblich falsche Berechnungen zum Schalldruck seitens der zuständigen Regierungsbehörde ließen die grüne Klimalobby jubeln. Alles nicht schlimm mit dem  Schalldruck durch die Industrieanlagen. Gesundheitlich unbedenklich, behauptete Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und entschuldigte sich demütig für die Rechenkunst seines Ministeriums. Schredder-Freunde forderten flugs den Mindestabstand zwischen Windrädern und Wohnbebauung noch weiter zu verringern. Doch Mediziner warnen seit Jahren: Selbst niedrigster Schalldruck ist gefährlicher als bisher angenommen. 

Fehlerhaft sei die Berechnung des Schalldrucks von Windkraftanlagen durch das Bundesamt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) gewesen, tönt es freudig durch die grüne Medienlandschaft. Doch wieder einmal meldet sich Christian-Friedrich Vahl, langjähriger Direktor der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie an der Universität Mainz zu Wort. Er beschäftigt sich schon seit Jahren mit den Gefahren von Schalldruck auf die Gesundheit der betroffenen Anwohner.

„Offenbar ist Windkraft schon bei niedrigeren Schalldrucken gefährlicher als bisher angenommen“, erklärt Vahl aktuell gegenüber der Welt. Die Korrektur der BGR ändere nicht die grundsätzlichen Stresswirkungen von Infraschall, die auf verschiedenen Ebenen des Organismus entdeckt wurden“, so der Mediziner. Folgen seien z.B. „Wirkungen bei Membranstrukturen und der zellulären Kommunikation, im Gleichgewichtssystem und bei Aktivierung distinkter Gehirnbereiche im Unterbewusstsein.“

Heute sind Windkraftanlagen sehr viel höher als im Untersuchungszeitraum 2004, deshalb sei es umso dringlicher, die gesundheitlichen Auswirkungen von Infraschall eingehend zu untersuchen, findet der Mainzer Herzchirurg. Die modernen, größeren Anlagen „emittieren einen erheblich höheren Schalldruck, außerdem verschiebt sich die Emission zu niedrigeren Frequenzen, die sehr wahrscheinlich ein höheres Gesundheitsrisiko bewirken“, glaubt Vahl.

Schon vor drei Jahren berichtete Eike-Klima-Energie: „Infraschall hat eine große Reichweite und wird weder durch Fenster noch durch Mauerwerk gedämpft. Man bräuchte schon 30 Meter hohe und acht Meter dicke Mauern, um sich vor üblichen Infraschallfrequenzen zu schützen. Und durch immer höhere Windanlagen von bis zu 200 Metern mit steigender Leistung wird natürlich auch die Infraschall-Belastung höher.“

Damals hatte eine Forschergruppe um Prof. Vahl Experiment durchgeführt, um herauszufinden, ob Infraschall die Herzmuskeln beeinflusst. Die Messergebnisse waren erschreckend und zeigten, dass die Kraft des isolierten Herzmuskels um bis zu 20 Prozent geringer war: „Dies verändert den Blutfluss und das Strömungsgeräusch“, erläuterte Professor Vahl. Die Ergebnisse würden eindeutig zeigen, dass Infraschall den Herzmuskel beinträchtigen kann. (MS)

 

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