Berliner Maikrawalle: Linksradikale Virenschleudern attackieren Polizisten – wo bleibt der Aufschrei?

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Demokratische, friedliche, zivilgesellschaftliche Proteste vorbildlicher Corona-Regelbefolger, mit denen SPD-Geisel & Co. keine Probleme haben... (Foto:Imago/Nicolaj Zownir)

Wie sehr wie nach Strich und Faden in diesem Land für dumm verkauft werden, das zeigt einmal mehr die öffentlich-mediale Nullresonanz auf die gestrigen Krawalle zum 1. Mai: In schlimmerem Ausmaß als auf allen bisherigen Querdenkerdemos zusammen marschierten Antifanten, junge Event- und Wohlstands-Linksradikale und „zivilgesellschaftliche“ Aktivisten zu tausenden durch den Berliner Bezirk Neukölln – alles kein Problem für die Hyper-Heuchler des rotrotgrünen Senats und Innenminister Andreas Geisel, die angesichts der gemeingefährlichen Übergriffe erstaunlich still blieben. Das Virus spielt bei Linken einfach keine Rolle – ob Antifa oder Migrantifa, wenn die sozialistische und antideutsche Gesinnung stimmt, wird Corona plötzlich Nebensache. 

Etliche ohne Maske, fast alle aber ohne jeglichen Abstand und auch alles andere als friedfertig, sondern gewaltbereit und destruktiv – und damit das exakte Gegenteil der Querdenker-Proteste: So präsentierte sich gestern war der Mob, der sich mit Parolen wie „Ganz Berlin hasst die Polizei“ seinen Weg bahnte und die – in diesem Fall einmal wieder gewohnt passiven – Beamten brachial angriff. Die Polizei versuchte den Demonstrationszug immer wieder zu stoppen und beklagte – fast so wie in jedem Nicht-Pandemie-Jahr – Flaschenwürfe, Böller und Rangeleien.

Über tausend Beamte waren im Einsatz. Laut Jouwatch vorliegenden vertraulichen Informationen mussten mindestens sieben Polizeibeamte mit teilweise schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Hier ist der Senat – die politische Sympathisantenszene der notorischen Mai-Randalierer – natürlich darauf bedacht, den Schaden kleinzureden und schwere Straftaten als vereinzelte Ausreißer zu bagatellisieren. Hier griff dann übrigens wieder die gewohnte Deeskalationsstrategie, die Beamten zu Schießbudenfiguren macht, welche den Kopf hinhalten dürfen.

Krawalle im Dienst des Linksstaats

Doch die politischen Dienstvorgesetzten der Berliner Polizei zeigen bekanntlich Mitgefühl: Anders als in früheren Jahren dürfen die Hauptstadtpolizisten ihren angestauten Frust ja inzwischen hemmungslos und ohne falsche Zurückhaltung abreagieren – nämlich bei den Freiheitsdemonstrationen gegen die Corona-Politik, wo sie dann wehrlose Rentner verprügeln, Schülerinnen zu viert vom Fahrrad stoßen oder in Mannschaftsstärke auf völlig friedliche, am Boden fixierte Grundrechtsdemonstranten einprügeln und sich dafür noch als handelshafte Verteidiger der Demokratie belobigen lassen dürfen.

So will der Linksstaat seine Polizisten haben: Keine Gnade bei den als Verfassungsfeinden verhetzten kartoffeldeutschen Einheimischen, die ihre bürgerlichen Freiheiten zurückhaben möchten; die volle Milde des Rechtsstaats hingegen bei Linksfaschisten und kriminellen Clans. Den starken Max mimen gegenüber wehrlosen Normalbürgern – aber Passivität und Zurückhaltung zeigen bei kriminellen Extremisten.

Linke sind mal wieder immun gegen Covid

Würden „Rechte“ oder Querdenker auch nur ein Bruchteil, einen müden Abklatsch der anarchistischen und staatsfeindlichen Exzesse abfeiern, den sich hier gestern Abend trotz Corona-Lockdown und Ausgangssperre die politische Linke in ihrer Zerstörungsfolklore geleistet hat, dann wäre wahrscheinlich längst das Kriegsrecht ausgerufen und es gäbe kein anderen Thema mehr. Doch wenn „Ganz Berlin hasst die Polizei“ skandiert wird, vor allem Kapitalismus und gegen die Asylpolitik der Bundesregierung demonstriert wird (und zwar, weil diese noch viel zu restriktiv sei), brennende Barrikaden errichtet werden und das staatliche Gewaltmonopol verhöhnt wird: Dann liegt der Fall anders. Man möchte gar nicht darüber nachdenken, wieviele der hier aufgelaufenen Briganten direkte und indirekte Zahlungsempfänger oder anderweitige Profiteure des staatlich finanzierten „Kampfes gegen Rechts“ sind. Und dieser Staat fasst seine Bodentruppen nur mit Samthandschuhen an.

Und die Medien, die über jedes Demonstrationsverbot frohlocken, das wegen angeblicher Allgemeingefährdung infolge der behaupteten Verletzung von AHA-Regeln bei ansonsten völlig friedlichen Kundgebungen gegen das immer autoritärere Corona-Regime erlassen wird? Sie schweigen sich aus, was die linksradikalen Superspreader anlangt. Hier spielt die Übertragungsgefahr plötzlich wieder praktisch keine Rolle – genausowenig wie bei FFF, BLM und anderen Aufmärschen, die ganz im Sinne eines ideologischen Regimes die Straßen für sich beanspruchten. (DM)