Impf-Spendenskandal bei Facebook: Hat die neue Stasi die Sozialen Netzwerke unterwandert?

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Facebook (Bild: shutterstock.com/Von Wachiwit)
Facebook (Bild: shutterstock.com/Von Wachiwit)

Viele deutsche Facebook-Nutzer bekommen seit einigen Tagen einen Infotext des Social-Media-Riesen auf ihrer Timeline eingeblendet, in welchem Facebook für Spenden zugunsten der UN-Foundation aufruft, die die WHO-Kampagne „Go Give One“ (sinngemäß „Los, gib einen aus!“) zur Durchimpfung der Weltbevölkerung unterstützt. Abgesehen von der Fragwürdigkeit dieser Aktion, nämlich Macht und Reichweite des Netzwerks zum Vorteil von Pharma- und Impfindustrie zu missbrauchen, irritiert hier vor allem eine völlig unseriöse Masche von Facebook.

Diese besteht in der Nennung von Nutzernamen aus der Freundesliste des betreffenden Users und der Behauptungen, dieser hätte gemeinsam mit einer bestimmten weiteren Zahl an Freunden bereits für die Kampagne gespendet. Wie sich nun herausstellt (und in mindestens sechs Jouwatch vorliegenden Fällen dokumentiert werden kann), nennt Facebook hierbei Namen von Freunden, die nachweislich gar nicht für die Impfkampagne gespendet haben – eine eindeutige Irreführung und Täuschung. So etwa im folgenden Beispiel:

Weil es sich bei den Angeschriebenen in den genannten Fällen vor allem um Vertreter des eher „maßnahmenkritischen“ Lagers handelt und teilweise sogar entschiedene Gegner der Covid-Impfkampagne, ist die Nennung der Namen von Usern, die erklärtermaßen und nachweislich nie für diese gespendet haben, ein verleumderischer und diffamierender Akt. Es steht der Verdacht im Raum, dass Facebook auf diese Weise gezielt versucht, die Netzwerke von Regierungskritikern und Impfskeptikern zu infiltrieren und Misstrauen untereinander zu schüren – indem versucht wird, durch die behauptete Teilnahme an Impfspenden die Glaubwürdigkeit von Gleichgesinnten oder Sympathisanten zu erschüttern. Eine klassische Desinformationskampagne, wie sie sich Geheimdienste und Stasi-Agenten nicht hätten besser ausdenken können.

Etliche User sahen sich daher in vergangenen Tagen gezwungen, Klarstellungen zu posten, dass sie entgegen der Darstellung von Facebook zu keinem Zeitpunkt für eine UN-, WHO- oder sonstige Impfkampagne gespendet haben. Teilweise hatten sie von fassungslosen Freunden verwunderte Anfragen oder gar Vorwürfe per Kommentar oder Kurzmitteilungen erhalten.

Gut möglich, dass sich Facebook trickreich darauf berufen wird, die Formulierung „XY, XY… und xxx weitere Freunde haben etwas gespendet“ würde sich nicht auf diese konkrete Spendenaktion beziehen, sondern auf die Beteiligung an irgendeiner sonstigen Kampagne der Vergangenenheit, wo es um einen völlig anderen Spendenzweck ging. Damit dürfte das zunehmend dubios und halbseiden agierende Zuckerberg-Unternehmen (kein persönlicher Kundenkontakt, keine Zustelladresse) allerdings kaum juristisch durchkommen: Der insinuierte Eindruck ist eindeutig der, dass die genannten Personen für diese konkrete Impfkampagne gespendet haben – und das ist eine glatte Lüge. Bleibt zu hoffen, dass sich recht viele Betroffene gegen ihre missbräuchliche Vereinnahmung durch die globalistisch-antiliberale Datenkrake Facebook zur Wehr setzen. (DM)

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