AfD-Landtagsabgeordneter auf offener Straße zusammengeschlagen

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Stendal – Am Sonntag sind der AfD-Landtagsabgeordnete Ulrich Siegmund sowie zwei seiner Wahlhelfer auf offener Straße zusammengeschlagen worden. Während Siegmund von mutmaßlich linksmotivierten Gewalttätern ausgeht, mag die Polizei keinen politischen Hintergrund bestätigen.

Am Abend des 25. April 2021 wurden der AfD-Landtagsabgeordnete Ulrich Siegmund und zwei seiner Parteikollegen in der Hansestadt Stendal durch mindestens zwei mutmaßlich linke Gewalttäter aus einem Hinterhalt heraus angegriffen und teils gefährlich verletzt, teilt die AfD Sachsen-Anhalt in einer Presseaussendung mit. Der Abgeordnete Siegmund zog sich eine Prellung im Gesicht sowie eine Wunde an einer Hand zu. Einer seiner Kollegen, der Vater des Bundestagsabgeordneten Matthias Büttner, musste wegen einer Platzwunde im Gesicht im Krankenhaus behandelt werden.

Der Angriff habe sich kurz nach 21 Uhr ereignet. Die angegriffenen AfD-Mitglieder hätten zu dieser Zeit Wahlplakate aufgehängt. Die Polizei habe kurz nach der Attacke zwei mutmaßliche Angreifer festnehmen können. Dabei handele es sich um einen 26-Jährigen aus Magdeburg und einen 22-Jährigen aus der Niederen Börde. Wie das Portal t-online mitteilt, konnte die Polizei bislang keinen politischen Hintergrund bei der Gewalttat bestätigen.

Ulrich Siegmund (stellv. Vorsitzender der AfD-Landtagsfraktion) hingegen spricht von zwei mutmaßlich linken Gewalttäter und gibt folgende Stellungnahme ab:

„Klar ist, dass wir uns durch solch feige und hinterhältige Angriffe nicht einschüchtern lassen. Erschreckend war für mich jedoch, wie skrupellos und aggressiv der Überfall von statten ging. Ich hatte das Gefühl, die Angreifer waren zum Äußersten bereit. Nur durch unsere sofortige Gegenwehr konnte noch Schlimmeres verhindert werden. Politisch muss hier festgestellt werden, dass sowas das Ergebnis der fortwährenden linken und grünen Aufwiegelei gegenüber der einzigen verbliebenden Opposition ist. Es sind eben genau all diese verächtlichmachenden Worte der selbsternannten Besserdemokraten, die das gewalttätige Spektrum immer weiter radikalisieren. Diesem Hass und dieser Hetzte müssen wir alle konsequent entgegentreten, damit solcherlei Überfälle auf Leib und Leben von vornherein unterbunden werden.“

Siegmund weiter: „Statt linke Extremisten, querfinanziert durch vermeintlich gemeinnützige Vereine, mit über einer Milliarde Euro an Steuergeldern im vermeintlichen Kampf gegen Rechts zu unterstützen, sollte unsere Regierung so schnell wie möglich begreifen, was für ein antidemokratisches Monster sie hier herangezüchtet hat. Linke Extremisten fühlen sich mittlerweile zu schwersten Straftaten motiviert, weil sowohl der politische als auch der mediale Aufschrei und die glasklare Verurteilung dieser Taten ausbleiben. Kein Wunder, haben wir doch mittlerweile dutzende Abgeordnete in Bundestag und Länderparlamenten, welche sich offen und vollkommen ungeniert zur Antifa bekennen“.

Was in unserem Land geschieht, sei nicht länger hinnehmbar. Der Rechtsstaat muss hier mit aller Härte durchgreifen, so die Forderung des AfD-Landesverbandes, verbunden mit dem Versprechen: „Wir lassen uns nicht einschüchtern!“.

In Sachsen-Anhalt wird am 6. Juni ein neuer Landtag gewählt. Jüngsten Umfragen zufolge liegt die AfD mit 20 Prozent klar auf Platz zwei. (SB)

 

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