Die ökonomische Gier hinter den Lockdowns

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Corona-Opfer (Symbolbild: shutterstock.com/ Von JLwarehouse)
Corona-Opfer (Symbolbild: shutterstock.com/ Von JLwarehouse)

Die große Mehrzahl der Menschen, die durch eine verheerende Corona-Politik ins ökonomische und soziale Chaos gestürzt wurden und werden, übersteigt die Opfer der zur Pandemie erhobenen Covid-19-Erkrankung bei Weitem. Ein Blick hinter die Corona-Kulissen macht deutlich, wer die Nutznießer dieses politisch und medial inszenierten Leides sind. Die Opfer sind einmal mehr die Wehrlosesten: unsere Kinder.

Ökonomen sprechen aufgrund des Corona-bedingten Wirtschaftsabsturzes von einer Jahrhundertrezession. Durch wahnwitzige Lockdowns wurde die Bewegungsfreiheit der Menschen in den Industrieländern im Frühjahr 2020 um etwa 50, in den Entwicklungsländern um etwa 60 Prozent heruntergefahren und zeitigte einen Weltwirtschaftsrückgang um sagenhafte 4,4 Prozent.

Millionen von Kindern gehen nicht oder nur mit hoch kritisch zu bewertenden Masken in die Schule und verbringen mehr Zeit als jemals zuvor vor Bildschirmen. An Wochenenden sind es derzeit etwa sieben Stunden pro Tag. In der Dritten Welt, das Lieblingsprojekt links-grüner Weltenretter, haben die in der Ersten Welt getroffenen Corona-Maßnahmen katastrophale, tödliche Folgen.

„Corona-Verhinderungsmaßnahmen“ vernichten sehr viel mehr Lebensjahre als sie retten

Die Zahl der in Armut lebenden Menschen ist durch die Lockdowns dramatisch gestiegen. Am schlimmsten trifft es die Kinder. Momentan verhungern weltweit wegen der Lockdowns in den Entwicklungsländern täglich schätzungsweise 12.000 Kinder mehr als sonst. Gleichzeitig gibt es derzeit etwa 10.000 Corona-Tote pro Tag. Das RT errechnete die, durch Corona-Maßnahmen sowohl die „geretteten“ Lebensjahre, wie auch die durch Lockdown-Maßnahmen vernichteten Lebensjahre. Das Fazit ist erschütternd:

„Wenn man annimmt, dass die an oder mit COVID-19 Verstorbenen vielleicht noch eine Lebenserwartung von drei bis fünf Jahren gehabt hätten, so heißt das, dass durch COVID-19 derzeit etwa 30.000 bis 50.000 Lebensjahre vernichtet werden. Nimmt man an, dass die durch die Lockdowns derzeit zusätzlich verhungernden 12.000 Kinder pro Tag noch eine Lebenserwartung von 60 bis 70 Jahren gehabt hätten, so heißt das, dass durch die Lockdowns 720.000 bis 840.000 Lebensjahre vernichtet werden. Es werden also durch die Corona-Verhinderungsmaßnahmen etwa 14- bis 28-mal mehr Lebensjahre vernichtet als gerettet.“

In diesen Zahlen ist noch nicht das Leid durch die geschlossenen Schulen, das Wegsperren der Kinder zu Hause, die stark gestiegene Anzahl der Suizide, die aufgeschobenen Arztbesuche –  also alle sozialen und gesundheitlichen Folgekosten – eingepreist. Schätzungen zufolge werden die „Corona-Verhinderungsmaßnahmen“ in der Dritten Welt mindestens 30- bis 50-mal so viele Lebensjahre vernichten wie retten.

Gewinner 

Während auf der einen Seite Millionen, ja Milliarden von Menschen durch die Lockdowns in Unglück und Hungertod, in Existenzaufgabe und Arbeitslosigkeit gestürzt werden, profitieren auf der anderen Seite einige wenige Großkonzerne und Multimilliardäre in noch nie da gewesenem Maße.

Nicht nur Amazon profitiert durch die Schließung der Innenstädte in unglaublichem Ausmaß. In Deutschland konnte der BMW-Konzern in Hauptversammlung 2020, während der Lockdowns, eine Dividende von etwa 1,5 Milliarden Euro ausschütten. Die eine Hälfte fließt an zwei Multimilliardäre: Herrn Quandt und Frau Klatten. Gleichzeitig kassiert der Konzern Millionen Euro in Form von Kurzarbeitergeld. Aufzubringen vom Steuerzahler.

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Gleiches gilt für Daimler. Die Dividende wurde in der Hauptversammlung 2021 um 40 Prozent angehoben. Und auch Daimler erhält gleichzeitig hunderte Millionen Euro an Staatsgeldern, z. B. für Kurzarbeit. Fazit: Jene, die in diesem Land noch über Arbeit verfügen, werden geschröpft um die Dividenden an die Multimillionäre durch Steuertransfers zu realisieren.

Weitere Beispiele: Wirecard. Vom Kursabsturz hat eine Gruppe von Short-Spekulanten, die auf sinkende Kurse gewettet hatten, laut Wall Street Journal im Juni 2020 in zwei Tagen 2,6 Milliarden Dollar Gewinne gemacht. Dadurch bekommt man eine Ahnung davon, welche Gewinne erst locken, wenn ganze Industriebranchen, ganze Volkswirtschaften kollabieren.

Fonds wie BlackRock machen die höchsten Gewinne der Geschichte. Die Gewinne der Investmentbanken schießen nach oben. Der Vermögenszuwachs von Oligarchen wie Bill Gates, Jeff Bezos, Mark Zuckerberg, Sergey Brin, Larry Page usw. ist geschichtlich einzigartig.

Fazit des RT-Autors Dr. Christian Kreiß, rüher Investmentbanker, seit 2002 Professor für Finanzierung an der Hochschule Aalen:

„Je länger die Lockdowns, desto schlimmer geht es dem Mittelstand und den Selbständigen, desto größer sind die Marktanteilsgewinne der großen Konzerne, desto höher werden die Profite. Lockdowns sind ein Segen für die Großen, für die Konzerne, für die Milliardäre und ihre Helfershelfer, die Politiker. Je länger, je härter, je abwürgender, desto besser, desto mehr sprudeln die Gewinne.“

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