Wird dieser ruchlose Verbrecher dereinst die Weltliteratur inspirieren und ein gruseliges Vermächtnis hinterlassen wie Jack the Ripper? Auf Mallorca ging den Behörden jetzt der ruchlose „Super-Spreader“ ins Netz – ein potentieller 40-jähriger „Meuchelmörder“, der lautlos mit Viren killt, indem er im Wissen um seinen positiven PCR-Test vorsätzlich „mehr als 20 Menschen mit dem Coronavirus ansteckte„.

Ob es sich dabei um einen jener ominösen Superspreader handelte, von denen Karl Lauterbach im Januar und Februar pausenlos faselte, als er deutschen Balearen-Touristen ein schlechtes Gewissen als Virenschleudern einredete und – trotz deutlich geringerer Inzidenzwerte als in Deutschland – Mallorca zum Mutanten-Hochrisikogebiet stempelte? Es bleibt unklar; sicher jedoch ist, dass der Mann – trotz Grippesymptomen – weiter zur Arbeit und ins Fitnessstudio ging.

Kollegen berichten, er habe die Ansteckung absichtlich provoziert“, schreibt die „Welt„, und auch das „Mallorca-Magazin“ berichtet von finsteren Absichten des Corona-Superschurken. Die Anzeige lautet nun auf den Vorwurf der Körperverletzung, zumal die Behörden den Corona-Ausbruch in der Stadt Manacor Ende Januar auf den Bösewicht zurückführen. Arbeitskollegen hätten, so die „Welt“, der Polizei gemeldet, dass der Mann „trotz Aufforderung nach Hause zu gehen und obwohl er über 40 Grad Fieber hatte“ weiter an seinem Arbeitsplatz geblieben sei. Er habe sogar absichtlich seine Maske herabgezogen.

Arbeiten trotz Krankheit, niesen in der Öffentlichkeit? Dies sind unfassbare Kardinalverbrechen, wie man sie sich nach einem Jahr Pandemie kaum ausmalen kann. Da hat man endlich die juristische Handhabe geschaffen – Corona sei dank -, um schniefende, rotzende Zeitgenossen, die uns in all den Jahren zuvor straffrei anstecken konnten, zu verhaften und wegzusperren, und dann missachten Ignoranten trotzdem noch die Quarantäne-, Hygiene- und Abstandsregeln. Hier muss ein hartes, abschreckendes Urteil her! (DM)