Immer wieder diese Abou-Chakrs: Der neben dem Remko-Clan bunteste und multikultiträchtigste Bereicherungsclan Deutschlands sorgte wieder mal für Schlagzeilen – und den nächsten Polizei-Großeinsatz: An der Berliner Charité randalierten aggressive Männer der berüchtigten Großfamilie, attackierten den Wachschutz und einen Oberarzt. Grund: Ihr „Abschied“ von einem verstorbenen Clanangehörigen.

Der Vorfall ereignete sich bereits am Dienstag, wurde jedoch – etwa aus Gründen der Pietät oder Kultursensibilität? -erst jetzt bekannt. Auf dem Charité-Campus in Berlin-Mitte, wo auch die Rettungsstelle untergebracht ist, hatten zehn Männer nachmittags versucht, mit äußerster Brutalität in das zentrale Klinikgebäude einzudringen, um sich von ihrem verstorbenen Verwandten zu verabschieden.

Weil das Infektionsschutzgesetz – in einem Ausbund von Rassismus und unerträglicher Diskriminierung – tatsächlich auch für arabische Großfamilien gilt, sind eigentlich auch für diese Besuche nur in Ausnahmefällen gestattet. Wie der „Tagesspiegel“ (TS) schreibt, sei den Randalierern – vermutlich in anerkennender Würdigung ihres zivilisierten Verhaltens – dann einzeln Zugang gewährt worden.

„Zugangsberechtigung“ wirksam erkämpft

Inzwischen hat man, nicht nur in Berlin, ja schon Übung mit Krankenhaus-Randalierern aus „Tausendundeine Nacht“: Immer wieder, so der TS, griffen in der Vergangenheit bullige und gewaltaffige Männer aus dem Clan-Milieu Polizisten und Ordnungsamtsmitarbeiter an – und eben auch Sanitäter und stationäre Helfer aus dem Gesundheitswesen angegriffen. Vor genau einem Jahr war es der Remmo-Clan gewesen, dessen Angehörige das Kreuzberger Urban-Krankenhaus belagerten und versuchten, zu der verstorbenen Mutter eines bekannten Clanmitglieds vorzudringen.

Dutzende Polizisten hatten ihre helle Not, die Männer zurückzuhalten. Dasselbe hatte sich im März 2019 an der Notaufnahme der Spandauer Vivantes-Klinik ereignet, wo sich in diesem Fall eine türkischstämmige Großfamilie den Weg ans Krankenbett einer Clan- und Rockergröße aus dem Rotlichtmilieu freiprügeln wollte. (DM)