Krankmachende Corona-Politik: Aus für hochgiftige Schnelltests an Hamburgs Schulen

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Eine Notbremse der anderen Art zog Hamburg vorgestern mit seinem Stopp des Einsatzes eines offenbar hochgiftigen Schnelltest-Kits aus fernöstlicher Billigproduktion an Schulen. Ausgerechnet den Jüngsten war der Umgang mit einer Testflüssigkeit zugemutet worden, die einen extrem gesundheitsgefährdenden und giftigen Stoff enthielt. Der Fall beweist einmal mehr, wie die über Jahrzehnte in Deutschland etablieren hohen Sicherheitsstandards auf allen Ebenen in dieser sogenannten Pandemie in Windeseile über Bord gekippt werden.

Wie schon bei der FFP-Maskenpflicht, wo bis vor Corona strengste, vom Arbeitsschutz geregelte und berufsgenossenschaftlich überwachte Trageregeln galten, die plötzlich nichts mehr wert sind, so wird auch bei den dubiosen Selbst- und Schnelltests eine Art privates Chemielabor in Massenanwendung zum Einsatz nicht nur zugelassen, sondern faktisch verpflichtend für diverse Alltagssituationen vorgeschrieben – ohne dass die sprichwörtlichen „Risiken und Nebenwirkungen“ noch irgendeine Rolle spielen. Für ein Land, das seine Innenstädte wegen grotesk niederschwelliger „Feinstaubbelastungen“ für den Automobilverkehr abriegelt (und das in der EU für Abgasnormen abstimmt, nach denen Emissionen sauberer als die Umgebungsluft zu sein haben), eine schlicht unfassbare Fahrlässigkeit.

Mehr als zwei Millionen Schnelltests hatte der SPD-geführte Senat der Hansestadt bei einem koreanischen Anbieter ins Blaue hinein bestellt – vor allem für den Einsatz an Schulen. Wie die „Welt“ schreibt, enthalten diese eine hochgiftige Chemikalie aus der Gruppe der Octyl-/Nonylphenylethoxylate; ein Stoff, der in der Europäischen Union als „besonders besorgniserregender Stoff“ (SVHC) eingestuft ist, da er schwere Hautreizungen und ernsthafte Augenverletzungen verursachen kann. Angeblich rundum „laien-tauglich“, waren knapp 10 Millionen Euro Steuergelder für die Testkits rausgehauen wurden. Jetzt wurden sie aus dem Verkehr gezogen und durch ein angeblich harmloseres Produkt eines Mitbewerbers ersetzt – für eine ähnlich hohe Summe, die ebenfalls der Steuerzahler berappen darf.

Schuss ins Blaue – zulasten der Kindergesundheits

Erstaunlich ist, dass die EU-Schadstoffbehörde European Chemicals Agency das explizit in den koreanischen Tests enthaltene Mittel aus der Familie der Octyl-/Nonylphenylethoxylate als „sehr giftig“ einstuft, weshalb laut Beipackzettel auch ausdrücklich „Handschuhe/Augenschutz/Schutzbrille“ zu tragen seien. Diese Schutzvorkehrungen waren jedoch zu keinem Zeitpunkt an Hamburgs Schulen vorgesehen geschweige denn vorgeschrieben, und wurden deshalb auch nie von den Schülern praktiziert, wie beunruhigte und empörte Elternvertreter beklagen.

Sogar Vorschüler sollten den Test völlig arglos und unbekümmert anwenden. Eine justiziable, mögliche Gefährdung des Kindeswohls und fahrlässige Gefährdung der Gesundheit Schutzbefohlener stellt dieser Skandal allemal dar. Zudem beweist er aber auch wieder den blinden Aktionismus  politischer Eiferer und Hysteriker in der Corona-Psychose. (DM)

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