USA: 33-Jährige nach Pfizer-Impfung vorübergehend gelähmt

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Einen Albtraum durchlebt eine junge Mutter derzeit im US-Bundesstaat Pennsylvania. Nur 12 Stunden nach ihrer ersten Covid-19 Impfung mit dem Impfstoff vom Pharmakonzern Pfizer wacht sie mitten in der Nacht auf und ist von der Halswirbelsäule abwärts gelähmt. Die vor dem „kleinen Piks“ völlig gesunde Frau muss ihre drei Jahre alte Tochter bitten, den Notarzt zu verständigen.

„Es war das beängstigendste Erlebnis der Welt, ganz normal zu Bett zu gehen und einzuschlafen und dann um 1:30 Uhr morgens aufzuwachen und sich überhaupt nicht bewegen zu können“, erzählt die 33-jährige Rachael Cecere.

In mehreren Krankenhäusern folgten Untersuchungen und eine Vielzahl von Tests, um den Grund für die plötzliche Lähmung herauszufinden. Weder MRT noch Bluttests ergaben eine seltene Krankheit oder andere Ursachen.

„Es gibt einfach nichts, was sie finden können. Keine zugrunde liegenden Erkrankungen, nichts in meiner Vorgeschichte, was Grund für meine Bewegungsunfähigkeit sein kann. Die Ärzte sagen, ich bin gesund und sie können keine Ursache finden“, erklärt Rachael Cecere gegenüber dem Fernsehsender Channel 11.

„Die Ärzte konnten eine Entzündungen in der Wirbelsäule ausschließen. Sie konnten das Guillain-Barre-Syndrom ausschließen, das manche Menschen beispielsweise als Reaktion auf Impfstoffe gegen Grippeimpfstoffe bekommen “, so Cecere. „Die Ärzte der Cleveland Clinic glauben, dass das Nervensystem auf die Impfung reagiert hat, was Stress in meinem Nervensystem verursacht und die Lähmung von meinem Nacken abwärts verursacht hat“, erklärte Cecere.

Dr. Dave Weber, ein Arzt für Infektionskrankheiten erklärt, er habe noch nie davon gehört, dass etwas ähnliches im Zusammenhang mit dem dem Pfizer-Impfstoff irgendwo auf der Welt passiert sei. „Ich bin sicher, dass es mehr als eine Erklärung gibt, und es wäre verfrüht, zu beurteilen, ob es sich um eine der Nebenwirkungen des Impfstoffs handelt oder nicht“, sagte Weber. „Ich denke, es muss auf jeden Fall untersucht und gemeldet werden.“

Inzwischen habe sie wieder Gefühl und etwas Kraft in den Armen, auch spüre sie ihre Beine wieder und es sieht alles danach aus, daß die Lähmung vollständig verschwinden wird. „Ich kann es kaum erwarten, meine Tochter auf den Arm zu nehmen, sie herumzuwirbeln und sie zu umarmen“, freut sich Rachael Cecere in ihrem Krankenbett.

Der Pharmakonzern Pfizer habe die junge Frau bisher nicht kontaktiert, heißt es. Seitens der Impfstoffhersteller scheint man angesichts der Spontan-Lähmung nicht besonders alarmiert: „Wir nehmen unerwünschte Ereignisse, die möglicherweise mit unserem COVID-19-Impfstoff BNT162b2 verbunden sind, sehr ernst. Wir überwachen alle derartigen Ereignisse genau und sammeln relevante Informationen, um sie mit den globalen Regulierungsbehörden zu teilen. Zu diesem Zeitpunkt hat unsere laufende Überprüfung keine Sicherheitssignale mit Lähmungen und dem Pfizer-BioNTech Covid-19-Impfstoff identifiziert. Bis heute wurden weltweit mehr als 2001 Millionen Menschen mit unserem Impfstoff geimpft. Es ist wichtig anzumerken, dass schwerwiegende unerwünschte Ereignisse, die nicht mit dem Impfstoff zusammenhängen, leider wahrscheinlich mit einer ähnlichen Rate auftreten wie in der Allgemeinbevölkerung“, heißt es aus dem Pfizer-Pressebüro. (MS)

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