Harvard-Studie belegt: „Long Covid“ ist nicht schlimmer als „Long Influenza“

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Long Covid - die Langzeitgeißel? (Symbolbild:Imago/photothek)

Zu den Lieblingskrücken der Corona-Panikmacher gehört, in Ermangelung von Übersterblichkeit und ursächlich-eindeutig auf Sars-CoV2 zurückzuführenden Todesfällen (also wirklich „an“ statt nur „mit“ Gestorbenen), der Mythos vom „Long Covid“: Jeder vierte Coronapatient ­soll angeblich unter Langzeitfolgen der Krankheit leiden. Das Schweizer Magazin „Gesundheitstipp“ berichtet nun über neue US-­Studien, die belegen, das es sich um maßlos übertriebene Zahlen handelt.

Als „jedenfalls nicht wesentlich häufiger als bei Grippe“ seien die negativen gesundheitlichen Spät- und Dauerfolgen sowie Beeinträchtigungen im weitesten Sinne nach Corona zu bewerten, wie eine Studie der Harvard-Universität in Boston/Massachussets ergab: Dort waren 190.000 Patienten im Alter bis 65 Jahren mit nachweislich überstandener Corona-Infektion untersucht worden. 14 Prozent von ihnen hatten innerhalb von vier Monaten nach Genesung noch Beschwerden, die zu einem Arztbesuch führte.

Im direkten Vergleich mit den Betroffenen „klassischer“ Atemwegsinfektionen wie Grippe, Bronchitis oder Lungenentzündung ergab sich kein signifikant höherer Wert an Langzeitfolgen; hier liegt der Wert bei 13 Prozent, die innerhalb von vier Monaten wegen fortbestehender Beschwerden einen Arzt aufsuchten. Bedenkt man hierbei noch, dass die mediale Dauerberichterstattung mit anhaltender Verunsicherung zu einem „hypochondrischem“ Nocebo-Effekt führt, der bei eingebildeten oder völlig harmlosen Symptomen vermeintlicher oder tatsächlicher anderer Krankheiten – oder allgemeines Unwohlbefinden – unfreiwillig an „Long Covid“ denken lässt, dann dürften die reale Spätfolgen sogar noch niedriger liegen.

Nocebo-Effekt von Hypochondern

Long Covid erscheint vor diesem Hintergrund eher als eine dramatisierende, alarmistische Begriffsschöpfung zur Aufrechterhaltung des Angstklimas (und damit auch Förderung der „Compliance“ bei Lockdown, Testungen und Experimentalimpfungen). Zudem lehrt die Lebenserfahrung, dass Menschen, denen ein unverschuldetes Gebrechen eine unmittelbare Erleichterung oder Vorteile verspricht, dazu neigen, ihre Situation schlimmer zu erleben oder zumindest darzustellen als sie wirklich ist; dies ist aus dem Wirtschaftsalltag von krank- oder gar berufsunfähig geschriebenen Arbeitnehmern wohlbekannt, aber auch von Schülern oder studentischen Prüflingen.

Hier wird jede Frage nach subjektiver Schilderung des Eigenbefindens zwangsläufig Beunruhigendes ergeben – weit mehr, als sich dann bei einer unvoreingenommenen, objektiven ärztlichen Untersuchung tatsächlich finden lässt. Es spricht viel dafür, dass dies auch bei „Long Covid“ nicht anders sein wird. Gewiss gibt es solche Fälle, doch der Hype um dieses Scheinphänomen eröffnet auch den Simulanten dieser Welt traumhafte Möglichkeiten. Hätte man bei Grippe einen vergleichbaren Betroffenheitszinnober entfaltet – „Long Influenza“ wäre längst die Zivilisationskrankheit unserer Zeit.   (DM)

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