Abteilung Eigenes Grab schaufeln: Volkswagen verlangt von EU mehr Tempo beim grünen Umbau

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WolfsburgEin ehemaliger „Volkskonzern“ hat sich der grünen Ideologie verpflichtet – die Kosten müssen natürlich wieder die anderen tragen. Das haben sie dann von den Sozialisten abgekupfert:

Volkswagen fordert mehr Tempo und Unterstützung von der EU beim grünen Umbau von Verkehr und Energieversorgung. Zu viele Entscheidungen „dauern in Europa abstimmungsbedingt noch immer sehr lange“, sagte Volkswagen-Chef Herbert Diess dem „Handelsblatt“. Diess forderte klare Vorgaben der EU für den Ausbau erneuerbarer Energien und der Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität.

Zudem brachte er weitere Milliardenhilfen ins Gespräch: „Wenn ich mir das ambitionierte Klima- und Aufbauprogramm von US-Präsident Biden ansehe, sollte die EU dringend darüber nachdenken, auch ihren eigenen Wiederaufbaufonds aufzustocken“, so Diess. Um den grünen Umbau in der EU voranzutreiben, sucht er den Schulterschluss mit der Politik. Zusammen mit neun weiteren Vorstandsvorsitzenden großer europäischer Unternehmen hat er die „CEO Alliance“ gegründet, die wichtige Infrastrukturprojekte vorantreiben soll.

„Europa muss in wichtigen Wirtschaftsbereichen unabhängiger werden“, sagte Diess. Deshalb sei die EU-Kommission gut beraten, in Industrie- und Zukunftsdialogen eine enge Abstimmung mit Unternehmen zu suchen – wie mit der „CEO Alliance“.

Der Käfer lief und lief, das E-Auto wird nach 100 Kilometern verrecken. Aber das macht VW natürlich nichts aus. (Mit Material von dts)

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