„Zündet Eure Corona-Gedenkkerzen doch selber an“

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Kerzen-Protest vor Staatskanzleien (links: Potsdam), Rathäuser und Landtage (rechts: Düsseldorf) Tee- und Grablichter gelegt. (Quelle: Twitter, Risikogruppen/Candma4)
Kerzen-Protest vor Staatskanzleien (links: Potsdam), Rathäuser und Landtage (rechts: Düsseldorf) Tee- und Grablichter gelegt. (Quelle: Twitter, Risikogruppen/Candma4)

Zum „Gedenktag für die Opfer des Coronavirus“ hatten die Ministerpräsidenten an die Bürger appelliert, Kerzen anzuzünden. Aus Protest werden ihnen nun ihre „Corona-Gedächtniskerzen“ massenhaft vor die unfähigen Füße geworfen.

Am Sonntag findet in Berlin die – von den Mainstreammedien beworbene „Zentrale Gedenkfeier für die Todesopfer in der Corona-Pandemie“ statt. Um das Corona-Pandemie-Narrativ aufrecht zu erhalten, haben Corona-Funktionäre – sprich die Regierungschefs der Bundesländer – die Bürger dieses Landes in kaum zu ertragendem Populismus dazu aufgerufen, jeweils abends an diesem Wochenende brennende Kerzen in ihre Fenster zu stellen. Damit solle nach dem Willen der Politikelite symbolisch der Opfer der Pandemie gedacht werden.

Jedoch scheint sich das Corona-Spektakel in eine komplett andere Richtung zu entwickeln. Denn: Seit Samstag werden bundesweit haufenweise Tee- und Grablichter als Anklagen wegen der Ignoranz der Politik in der Corona-Pandemie vor Regierungs- und Verwaltungsgebäuden abgelegt. Die beabsichtigte Botschaft: Die Politik soll nicht Ratschläge zum Trauern geben, sondern Politik machen, die nicht zu vielen Opfern führt. Der Initiator der Protestaktion, Marcus Ewald, ist – laut Eigendarstellung – seit 2016 Bundesvorsitzender des Jungen Wirtschaftsrates und Gast im Bundesvorstand des Wirtschaftsrats der CDU.

Auf Twitter bewirbt Ewald seine Aktion:

Zudem ruft er die Aktivisten auf dem Twitteraccout GrüneZonen – Aktionsbündnis NoCovid dazu auf, Fotos von der Aktion auf den Seiten der aufrufenden Ministerpräsidenten zu posten. Hier einige „Impressionen“:

(SB)

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