Prozessauftakt: Er wollte Ungläubige töten – Syrer zeigt keine Reue

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Der Syrer Abdullah Al Haj Hasan reiste im Oktober 2015 als unbegleiteter minderjähriger „Flüchtling“ nach Deutschland ein. Als „Gefährder“ eingestuft, erstach er in Dresden ein Mann, weil er „Ungläubige“ in Deutschland töten wollte, um dann ins Kalifat auszuwandern. Nun begann der Prozess gegen den Moslem, der das deutsche Gericht ablehnt und keinerlei Reue zeigt.

„Die Terroristen sind keine Flüchtlinge!“ Das verkündete nicht nur Heiko Maas, der 2016 auf dem Posten des Bundesjustizministers saß. Die am Montag vor dem Dresdner Oberlandesgericht (OLG) gestartete Prozess gegen den 21 Jahre alten Syrer Abdullah Al Haj Hasan zeigt, wie fahrlässig und unverantwortlich Politikeraussagen sein können.

2015 reiste der Syrer mit der sogenannten „Flüchtlingswelle“ nach Deutschland ein. 2018 stand er bereits vor dem OLG Dresden vor dem Richter, weil er Werbung für den IS betrieb. Außerdem suchte er im Netz unter anderem nach einer Bauanleitung für einen Sprengstoffgürtel. Nach Informationen der Bild-Zeitung plante er 2017 einen Sprengstoff-Anschlag auf Volksfeste wie die Dresdner Vogelwiese oder die Filmnächte am Elbufer. Hasan wurde dann zu einer Jugendstrafe verurteilt, die nach Angriffen auf Beamte im Gefängnis erhöht wurde. Ende September 2020 spazierte er wieder aus der Haft und stand unter Führungsaufsicht. Bereits 2017 wurde er jedoch – so die Bild-Zeitung – von den Behörden als Gefährder eingestuft.

Am 4. Oktober 2020 dann griff er zwei aus Nordrhein-Westfalen stammende Männer in der Dresdner Innenstadt an. Weil er die beiden für ein homosexuelles Paar gehalten hat und diese – aus seinem islamischen Verständnis heraus – eine „schwere Sünde“ begangen haben, die mit dem Tod bestraft werden müsse, stach er auf die beiden Männer ein. Er attackierte die Männer von hinten, stach beiden in den unteren Rücken und flüchtete, als sie am Boden liegend um Hilfe riefen. Der Ältere hatte keine Chance, er verblutete aufgrund innerer Verletzungen, so eine Rechtsmedizinerin im Prozess. In seinem Körper steckte noch die 20 Zentimeter lange Klinge eines Messers. Der 53-Jährige habe knapp überlebt, der Stich wurde von der Lendenwirbelsäule gestoppt und reichte nicht bis in die Bauchhöhle. Der islamische Mörder versteckte sich in einem Haus und kehrte erst am Morgen in seine vom deutschen Steuerzahler finanzierte Unterkunft zurück. Knapp drei Wochen später wurde der damals 20-jährige „Rechtgläubige“ dann gefasst.

Beim Prozessauftakt am Montag vor dem OLG Dresden zeigte sich dann, welche Menschen Angela Merkels „Flüchtlingspolitik“ in dieses Land gespült wurden. Der Beschuldigte selbst äußerte sich im Prozess nicht – er wolle sich „schweigend verteidigen“, so sein Anwalt. Denn: Er lehnte das deutsche Gericht als „irdisches Gericht ab, das nicht zu bewerten hat, was er aus göttlicher Sicht getan hat“. Bereits in seiner vorherigen Haft habe er sich mit dem Gedanken getragen, „Ungläubige zu töten“, just so, wie es der Koran vorschreibt. Weil er einen Schwur gegenüber Allah abgelegt habe, habe er sich verpflichtet gefühlt, die beiden homosexuellen Männer zu ermorden. Denn: Homosexuelle dürfe man als Feinde Allahs bekämpfen und töten.

Die Tat bereut der Moslem laut der Bild-Zeitung nicht. Im Gegenteil: Er machte sich Vorwürfe, nicht stark genug gewesen zu sein. Er habe zwar zugestochen, aber „nicht mit dem Herzen“ gehandelt. Auch dass eines der beiden Messer abbrach, wertete als Beleg für mangelnde Stärke. Ebenfalls bedauerte er, selbst nicht den Märtyrertod gestorben zu sein. Er habe auch die Frage bejaht, ob er eine solche Tat wieder tun würde. Einen Fehler sah er lediglich darin, sich vorher nicht mit Vertretern des Kalifats verständigt und dem IS einen Treueschwur geleistet zu haben.

Nun sei zu klären, nachdem sein Mandant de facto ein Geständnis abgelegt habe, ob das Jugendstrafrecht und die Sicherungsverwahrung zur Anwendung komme, so der Anwalt des heute 21-jährigen „Flüchtlings“. Das Gericht müsse die Frage der Reife klären. Die Frage der Reue stehe nicht im Raum. Der Syrer habe aus religiösen Motiven gehandelt und sei überzeugt, das Richtige getan zu haben. (SB)

 

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