Kirchenfinanzierter „Seenotretter“ hisst Antifa-Flagge

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Sea-Watch 4 (hier noch als Poseidon) (Bild: Goetz Ruhland (gruhland@gruhland.de); siehe Link; CC BY-SA 3.0)
Sea-Watch 4 (hier noch als Poseidon) (Bild: Goetz Ruhland ([email protected]); siehe Link; CC BY-SA 3.0)

Das hauptsächlich mit Spendengeld der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) finanzierte, so genannte „Rettungsschiff“ „Sea-Watch 4“ hat die schwarz-rote Flagge der gewaltbereiten, linksextremistischen Antifa gehisst.

Dass die Antifa-Flagge auf dem sogenannten „Flüchtlingsrettungsschiff“, der „Sea-Watch 4“ – das mit rund 1,5 Millionen Euro Spendengeld, u.a. die Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) beisteuerte, erworben wurde – lustig im Wind flattert, das bestätigte der Sea-Watch-Verein gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur „idea“. In ihrer Antwort auf eine diesbezügliche „idea“-Presseanfrage distanzierte sich eine EKD-Sprecherin nicht von dem Vorgang, sondern unterstrich, dass die EKD mit vielen Institutionen, Parteien und Organisationen zusammenarbeite, die für eine offene, tolerante und gerechte Gesellschaft stünden, dabei wende sich die EKD „entschieden gegen rechtspopulistische, rechtsextreme, rassistische, minderheitenfeindliche und völkisch-nationalistische Einstellungen. Dabei setzt sich die EKD ausdrücklich für gewaltfreie Lösungen ein.“

Ganz ähnlich brabbelte der Sea-Watch-Pressesprecher Oliver Kulikowski daher. Antifaschismus sei „selbstverständlich“. Man erwarte auch von den Crew-Mitgliedern dieses Verständnis, „da Faschismus ebenso wie Rassismus, Sexismus, Antisemitismus und andere menschenverachtenden Ideologien auf unseren Schiffen keinen Platz haben“.

Anfangs kursierte ein Foto in den sozialen Medien, auf dem die Antifa-Fahne am Bug des NGO-Schippers zu sehen war. Die AfD kommentierte dies auf Facebook mit den Worten:

Angeblich geht es den sogenannten „Seenot-Rettern“ nur um Hilfe für „Flüchtlinge“. Doch ein Foto des teilweise von der evangelischen Kirche mitfinanzierten Schiffs „Sea Watch 4“ entlarvt die linksextreme Agenda der Pseudo-Retter: Ungeniert wird dort eine Flagge der linksextremen Antifa gehisst. Damit zeigen die vermeintlichen Retter, wie sehr sie den Rechtsstaat verachten. Kein Wunder, denn es geht ihnen nicht um die Rettung, sondern in erster Linie um das Verbringen von Einwanderern ohne Asylberechtigung nach Europa.

Auf anderen vermeintlichen Rettungsschiffen weht übrigens ein ähnlicher politischer Wind. So hatte der prominente „Seenotretter“ Claus-Peter Reisch bereits im vergangenen Jahr mit dem „Lifeline“-Schiff gebrochen, weil er auch dort die politische Agitation als „zu linksradikal“ empfand.“

Am 8. April veröffentlichte Sea-Watch auf ihrem Twitterauftritt dann ein Foto, das die Antifa-Fahne und die Regenbogenfahne am Schiff zeigt. Dazu den Text: „Aufgrund der Stimmungsmache von AfD und anderen Rechten gegen eine Flagge der Antifaschistischen Aktion an unserem Bug haben wir uns entschieden, diese zu entfernen. Sie hängt jetzt etwas sichtbarer weiter oben. Gern geschehen.“

Ein Twitter-User schreibt darauf: „Ja, bin jetzt auch aus der EKD ausgetreten, es war mir bis dato wirklich nicht bekannt, wofür meine gezahlten Kirchensteuern verwendet werden… sorry, aber von daher hat das Hissen der Antifa-Flagge auch was Gutes…jetzt bin ich wach.“

Wie bereits berichtet, flossen auch katholische Gelder. Januar 2021 überwiesen die Bistümer München, Paderborn und Trier 125.000 Euro aus Haushaltsmitteln in die umstrittene Arbeit der selbsternannten Migrationshelfer. Auch das Bistum Speyer rief  ausdrücklich „zur Unterstützung“ auf. Im Bistum Hildesheim hatte die Caritas bereits 2019 der „Sea-Watch“ „moralische und finanzielle Unterstützung“ versprochen, auch der BDKJ hatte sich dem angeschlossen und geschrieben: „BDKJ unterstützt die Caritas Kampagne für Seenotrettung“. (SB)