Schaubilder der Hysterie: Wie ARD und ZDF die „dritte Welle“ künstlich aufbauschen

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Immer wenn es um die Anbahnung der nächsten Verlängerung oder diesmal sogar Verschärfung des Lockdowns geht, wird das Paniklevel von Politikern, Experten und willfährigen Medien gezielt gesteigert, gehen wundersamerweise die Zahlen nach oben und mehren sich die Warnrufe vor Triagen, Intensivstationen-Kollaps und exponentiellem Wachstum. Dabei mischen auch, wie von ihnen erwartet, die gebührenfinanzierten Staatsmedien eifrig mit – mit immer dreisteren Manipulationen.

Keine noch so ausgefeilte Technik des alarmistischen Panik-Settings lassen ARD und ZDF aus, um ihre Angstmacherei in die verstörten und längst im Schleudergang gehirngewaschenen Bürgerhirne zu trichtern, damit auch dem Letzten bewusst wird und ins Auge springt, wie ernst die Lage angeblich ist und dass der Bundesregierung jetzt praktisch gar keine andere Wahl mehr bleibt, als die Länder zu entmachten und „harte Einschränkungen“ inklusive Ausgangssperren zu verhängen.

Wie perfide dabei vor allem die „Tagesschau“ vorgeht, zeigt sich an der farblichen Visualisierung des Infektionsgeschehens: Binnen gerade einmal drei Wochen hat sich Deutschland auf den Kartenanimationen der Nachrichtensendung tiefrot eingefärbt. Kein Zweifel – das muss die unheimliche dritte Welle sein. Deutschland versinkt im Mutantenmeer, höchste Alarmstufe:

(Screenshots:Tagesschau)

Dumm nur: Mit der Wirklichkeit hat dies nichts zu tun. Denn nur dem aufmerksamen Betrachter, der sich die Mühe macht, die Farblegende der einzelnen Werte genau zu lesen und zu vergleichen, fällt auf, dass die Profi-Framer mal eben die Farbgebung der Inzidenzwerte verändert haben: mit demselben Rot, das noch am 17. März für 7-Tages-Werte von „bis 250“ stand, werden am 9. April bereits Kreise eingefärbt, die „bis 50“ aufweisen. Die tiefbraune Höchststufe von März, damals Extremwerten bis 500 vorbehalten, wird nun schon bei maximal 200 vergeben – und was über 200 ist, wird jetzt gleich so schwarz wie der Tod dargestellt.

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Mit solchen Bauernfängermethoden wird angemessen genau das Paniktremolo illustriert, das auch in den verbalen Bekundungen und begrifflichen Einordnungen der DIVI-Mediziner und Experten zur Intensivbettenbelegung zum Einsatz kommt: Auch dort wird eine Situation, die noch nicht einmal bei 60 Prozent des Höchststandes belegter Covid-Intensivbetten vom 3. Januar angelangt ist, mit noch schlimmeren Warnungen und Drohungen bedacht. Alles nur, um den Anschein zu erwecken: So schlimm war es noch nie.

Irreführung mit Methode

Es geht auch noch subtiler: Beim ZDF, das in seiner Hauptnachrichtensendung „heute“ – dem Wetterbericht oder Hochwasserstandsmeldungen gleich – ebenfalls bei jeder Gelegenheit die aktuellen Infektionszahlen des RKI vermeldet, ist neuerdings eine auffällige Änderung zu beobachten, die zum Einsatz kommt, sobald die Zahlenentwicklung nicht ins gewünschte Bild passt: Seit Wochen wurde stets bei der Zahl der Neuinfektionen die Differenz zur Vorwoche – zumeist mit einem vorangestellten Plus-Zeichen – genannt. Weil es in der dritten Welle aber nur eine Richtung geben darf – steil nach oben (alles andere wäre defätistische Wehrkraftzersetzung!) -, wird nun bei ausnahmsweise gesunkenen Zahlen einfach auf die Einblendung verzichtet, und dafür die Darstellung mit anderen „besorgniserregenden“ Kennzahlen garniert /Tote,

So sieht es normalerweise aus, wenn die Zahlen – offenkundig im Regierungs- und ÖRR-Framinginteresse – ansteigen:

 

(Screenshot:ZDFheute)

Ausdrücklich wird hier (es handelt sich um die Sendung vom 10.4.2021) die Differenz zum Vergleichsdatum der Vorwoche, 3.4.2021, angegeben. Vorgestern Abend dann, als die Zahlen – wohl wider Erwarten – gegenüber dem Wert der Vorwoche (11.4.2021) gesunken waren, wurde folgende Grafik eingeblendet:

(Screenshot:ZDFheute)

So kann man auch durch Weglassung Irreführung stiften – indem man einfach dort auf bildliche Darstellungen verzichtet, wo sie nicht ins gewünschte Muster passen. (DM)

 

 

 

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