Corona-Luxus: Stadt bietet Hallenbad zur Miete an: 150 Euro für 1,5 Stunden

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Sie möchten trotz Corona nicht auf das Badevergnügen verzichten? Dann mieten Sie sich doch einfach ein Hallenbad für schlappe 150 Euro pro 90 Minuten. Den Rest des Monats gibt es halt dann Haferschleimsuppe.

Lustiges Planschen im Hallenbad trotz Corona? Das geht! Die baden-württembergische Stadt Waldenbuch hat da eine ganz pfiffige Corona-Idee! Für schlappe 150 Euro pro 90 Minuten können sich finanzkräftige Familien den Badespaß gönnen. Wer noch einen Termin ergattern kann, der kann mit fünf Personen aus zwei Haushalten plus die Kinder unter 14 Jahren im städtischen Nass nach Lust und Lauen herum planschen.

Die Stadt Waldenbuch kommt ihrer sozialen Verantwortung natürlich auch in Corona-Zeiten nach. Auf der Internetseite wird kundgetan, dass weiterhin auch Kinder aus finanziell schwachen Familien die Möglichkeit haben, das Angebot zu nutzen. Für jede bisherige exklusiv Buchung des Bades in Höhe von 150 Euro bekommt im Gegenzug eine Sozialpass-Berechtigte Familie aus Waldenbuch die Möglichkeit, ebenfalls für 1,5 h das Bad gegen den reduzierten Eintrittspreis zu nutzen. Nur der normale Corona-Bürger bleibt irgendwie auf der Strecke. Es sei denn, er kratzt in die 150 Euro zusammen, um sich 90 Minuten Auszeit vom tagtäglichen Corona-Wahnsinn zu gönnen. Den Rest des Monats gibt es halt dann Haferschleimsuppe.

Im Kommentarbereich des öffentlich-rechtlichen Senders WDR2, der unreflektiert den sauteuren Corona-Badespaß anpreist, zeigt sich dann doch etwas „Unmut“:

„Willkommen im neuen Deutschland der zwei Klassen.“

„Wenn das die Zukunft ist, das nur die, die eh Haus mit Garten haben schwimmen etc können und die, die mit 6 Personen in zwei Zimmern ohne Balkon sitzen müssen in die Ferne gucken können. Dann möcht ich mir nicht ausmalen was passieren wird…..“

„Leute mit viel Geld können sich ein Stück Freizeitgestaltung (Skilift, Hallenbad,… Wer weiß, ob das nicht auch noch bei Fitnessstudio, Kino oder Restaurant möglich wird) leisten und die zum Teil durch Kurzarbeit stark gebeutelte Unter- & Mittelschicht schaut in die Röhre… Eine weitere Spaltung der Gesellschaft“

„Ich finde das schon eine Frechheit. Den die Familien, die eh schon zu kämpfen haben, werden da wieder ausgeschlossen, weil sie es sich einfach nicht leisten können.“

„Machen wir doch einfach den Schwimmbadbesuch zum Luxus für Familien die es sich leisten können, anstatt sie zu öffnen für Kinder zum Schwimmen lernen“

„Perverse Idee. Dann mieten halt reiche Leute die Schwimmbäder für sich allein, und der Rest der Bevölkerung schwimmt nie wieder. Diese Gesellschaft zerfällt durch Corona im Rekordtempo.“

„Ernsthaft ?! Für den Preis ? Ich bin grad echt froh in Belgien zu wohnen . Hier kann man mit super Hygiene Standards schon seit Dezember ganz „normal“ schwimmen zum normalen Eintrittspreis. Das ist doch Wucher vom Betreiber. Es haben schon genug ihren Job verloren , wenn sie ihren Kindern was Normalität bieten wollen sollen sie auch noch soviel Geld dafür bezahlen ? Sehr sehr fragwürdig !“

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