Berater, die pausenlos danebenliegen: Die Pandemie aus der Glaskugel

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Nicht nur das deutsche Testregime an sich ist ein Witz, der infolge einer massiv gesteigerten Zahl an Schnelltests steigende Fallzahlen produziert und zugleich einen zwingend erhöhten Positivanteil der Getesteten generiert, indem es eine gezielte Vorauswahl von Antigen-Positiven den PCR-Testungen zuführt. Sondern vor allem die wilden, fluktuierenden und völlig danebenliegenden Prognosen der Inzidenzwerte zeigen eines: Sogar die Experten und Berater der Regierung haben NULL Plan. Vermutlich weil es die falschen sind.

Auf nichts ist mittlerweile mehr Verlass als darauf, dass sich „die Wissenschaft„, auf die man gefälligst in der Pandemie hören solle, beständig irrt – und zwar nicht in Nuancen, sondern in Riesendimensionen. So prophezeite etwa RKI-Tierarzt Lothar Wieler einen Inzidenzwert für die Zeit unmittelbar nach Ostern von 500 und warnte vor einem „raketenartigen Anstieg durch B.1.1.7„. Zuvor hatten Lauterbach & Co. für März einen exponentiellen Anstieg durch die Briten-Mutante angekündigt.

Wieder einmal trat NICHTS davon ein, die Prognosen zur Entwicklung der Fallzahlen waren so wertlos wie ein Wetterbericht vom Jupiter: Bei rund 120 lag der Schnitt der Inzidenzwerte nach den Feiertagen – unter einem Viertel der von Wieler geweissagten Höhe. Mit welchem Recht kann sich eigentlich ein Experte an der Spitze der höchsten Gesundheitsbehörde der Republik halten, der so dermaßen danebenlangt?

Ums mehr als Vierfache danebengelegen

Wie können Virologen Lockdowns für alternativlos erklären, die ständig mit Szenarien drohen, die nie eintreten?

Alles, was uns hier zugemutet wird, ist völlig inkonsistent – und im Ergebnis so wachsweich bis aussagelos, dass die im Namen dieser Inzidenzwerte verhängten Freiheitsbeschränkungen schlichtweg als verbrecherisch zu bezeichnen sind. Der folgende Tweet bringt das Phänomen auf den Punkt, das die Politik anscheinend vorsätzlich herbeiführt:

(Screenshot:Twitter)

Prompt versuchen wiederum andere Experten und Statistiker, die Politik in Schutz zu nehmen und das Zustandekommen der auffälligen Schwankungsbreiten entschuldigend mit den angewandten Rechenmodellen zu erklären.

So wie aktuell etwa der Epidemiologe und Modellierer Ralph Brinks von der Uni Witten-Herdecke – der im Interview mit „Nordbayern.de“ darlegt, warum Vorhersagen rund um Corona“oft eklatant an der Realität vorbeischrammen„. Der Vertrauensverlust sollte jedoch mittlerweile so groß sein, dass die politische Durchsetzbarkeit von Maßnahmen, die solche Berater wie Drosten, Lauterbach, Wieler & Co. propagieren, gegen Null gehen müsste. Bekanntlich ist das Gegenteil der Fall. (DM)

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