Asozialismus in der Endstufe: Jusos wollen tägliche Zwangstest für alle Schüler und Lehrer

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Schön verstrahlt: Juso-Chefin Jessica Rosenthal (Foto:Imago/photothek)

Dass Linke nicht kopfrechnen können und abwegige Forderungen zu Lasten Dritter stellen (der „Besitzenden“/“Vermögenden“ oder der Gemeinschaft), ist seit 150 Jahren eine Binsenweisheit. Faszinierend ist nur, dass sie ihre Unfähigkeit selbst in einer hausgemachten Gesundheitskrise beweisen müssen, in der Realpolitik und sinnvolle Lösungen gefragt wären: Die Bundesvorsitzende der Jusos, Jessica Rosenthal, spricht sich für eine „tägliche Schnelltestpflicht aller Lehrer und Schüler“ aus.

Rechnen wir einmal kurz nach: Insgesamt gab es im Schuljahr 2020/2021 in Deutschland nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes rund 10,91 Millionen Schüler an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen. Die Zahl der Lehrer an diesen Schulen lag im selben Schuljahr bei 782.613. Dies bedeutet folglich zusammengenommen knapp 11,8 Millionen Schnelltests pro Tag; bei Kosten von rund 4,75 Euro pro Stück (wobei der Staat bekanntlich nicht zu Discount-, sondern Wucherpreise einkauft) sind dies täglich rund 55 Millionen Euro, entsprechend 385 Millionen Euro pro Woche, über 1,6 Milliarden Euro pro Monat.

Wer das bezahlen soll? So etwas interessiert Sozialdemokraten nict, und schon gar nicht ihre weltfremde, dauerverstrahlte Jugendorganisation. Unbeirrt faselt Rosenthal, nur diese konsequenten Testungen gewährleisteten, dass man „keinen Infektionsherd in den Schulen hat und sicher lernen kann.“ In der Sendung „Frühstart“ von RTL / n-tv forderte die Nachwuchs-Rote die Kultusminister auf, die Schnelltestpflicht in allen Bundesländern schnellstens einzuführen.

Corona-Kriegswirtschaft: Firmen sollen Tests herstellen

Ihren Testwahn, durch den dann die Zahlen der „jüngeren“ noch stärker durch die Decke schießen würden und die dritte Welle erst so richtig Fahrt aufnehmen würde (was ja stets Teil des Plans zur Aufrechterhaltung der Pandemie ist!), will Rosenthal zu Lasten der bislang noch teilgeöffneten Wirtschaftsbereiche verwirklichen: „Muss man eben klar sagen, im Einzelhandel und an anderen Stellen kann man nicht so viel testen, solange Schulen und Kitas nicht versorgt sind“, postuliert sie. Misslinge dies, müssten die Schulen eben „dicht“ bleiben.

Und es darf natürlich auch eine Prise sozialistische Zwangswirtschaft nicht fehlen: Unternehmen müssten „im Zweifel verpflichtet“ werden, Schnelltests herzustellen: „Wir haben als Industriestandort viele Möglichkeiten, auch Tests zu produzieren und die Kapazitäten hochzufahren.“ Zuckerbrot und Peitsche müsse hier gelten, bzw. der Grundsatz „bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt“: Zunächst müsse man in den Dialog treten, denn viele Firmen seien zur Produktion bereit. Dann soll notfalls die Produktion angeordnet werden; also eine Art Corona-Kriegswirtschaft. (DM)