Merkel & Konsorten: Und Ihr so?

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Foto: Collage

Die Bundeskanzlerin will zur Abwechslung einen kurzen, harten und spannenden Lockdown zwischen den langweiligen Lockdowns, Laschet träumt vom Brückenlockdown, Altmaier will ganz ohne Locken auch irgendwas und Lauterbach glaubt, daß es ihm mit einer Freundin besser ginge. Das Volk hört sich die Kakophonie mit seiner sprichwörtlichen Eselsgeduld an. Es gäbe allerdings auch Fakten zur „Pandemie“, die das Volk stattdessen zur Kenntnis nehmen könnte.

von Max Erdinger

„Lockdown kills“

… schreibt sciencefiles und beruft sich dabei auf eine Studie des Ökonomen Christian Bjornskov, der sowohl an der Aarhus University als auch am Research Institute of Industrial Economics der Universität von Stockholm forscht. Seine Untersuchung der Lockdown-Effekte kurz zusammengefasst:

– Ein Lockdown hat keine Reduzierung von Sterblichkeit zur Folge. Tatsächlich ist ein Lockdown mit einer Übersterblichkeit assoziiert.
– Ein harter Lockdown sorgt für mehr Tote als ein beschränkter Lockdown.
– Der Zeitpunkt, zu dem ein Lockdown eingesetzt wird, steht in keinem Zusammenhang zum Einfluss eines Lockdowns auf die Sterblichkeit.

Bjornskov stützte sich bei seiner Untersuchung auf folgende Quellen:

– Sterbedaten für 24 Europäische Länder auf monatlicher und wöchentlicher Basis und nach Altersgruppen von Eurostat.
– Die Daten des Response Tracker Index [Policy Stringency Indey] der Blavatnik School of Government der University of Oxford, in denen die Intensität der Maßnahmen gegen SARS-CoV-2 tagesaktuell abgetragen wird.
– Die Daten des Containment and Health Index, der auf Basis von 13 Maßnahmen der sozialen Distanz die Intensität der entsprechenden Maßnahmen für verschiedende Länder bestimmt.

Zu sehen seien in Bjornskovs Studie die Entwicklung der Mortalität in 24 europäischen Ländern für die ersten 26 Wochen des Jahres 2020. Für die ersten 10 Wochen vor dem Lockdown finde sich in den 24 Ländern eine Untersterblichkeit im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2017, 2018 und 2019. Mit dem Einsetzen der Lockdowns steige die Sterblichkeit jedoch und werde dadurch zu einer Übersterblichkeit. Dabei falle die Übersterblichkeit in Ländern mit einem harten Lockdown deutlicher höher aus als in Ländern mit einem teilweisen Lockdown (372 zusätzliche Tote pro eine Million Einwohner gegenüber 123). Daraus lasse sich ableiten, daß harte Lockdowns zu mehr – und nicht zu weniger Toten führten. Harte Lockdowns erhöhten die Mortalität, anstatt sie zu reduzieren.

Österreich

Das Verwaltungsgericht Wien stellte in einer Entscheidung vom 24.03.2021 (GZ: VGW-103/048/3227/2021-2) fest, dass die Corona-Politik der österreichischen Bundesregierung keine Basis habe und die PCR-Tests ungeeignet seien, um politische Maßnahmen mit ihnen zu begründen. Im konkreten Fall ging es darum, daß eine Versammlung in Wien untersagt worden war, wie die „finanznachrichten“ meldeten. Das Versammlungsverbot musste aufgehoben werden. Sowohl die österreichische Regierung als auch die österreichischen Mainstream-Medien tun so, als habe es dieses Urteil nicht gegeben.

Frankreich

Einem Bericht des Senders M6 zufolge sollen sich französische Spitzenpolitiker in Luxusrestaurants getroffen haben, um gemeinsam ohne Abstand und Masken zu dinieren. Offiziell sind Restaurants in Frankreich seit dem Oktober vergangenen Jahres geschlossen. Der Sender berief sich auf die Aussagen eines Organisators dieser klandestinen Kulinarikertreffen. Die Geschichte schlägt in den sozialen Medien Frankreichs hohe Wellen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Es stellt sich die Frage, ob Politiker – nicht nur in Frankreich – selbst an die Existenz von „Pandemie“ glauben, oder ob sie von deren tatsächlicher Inexistenz überzeugt sind. In Deutschland sind wiederholt Politiker beobachtet worden, die Masken nur dann trugen, wenn sie sich von Kameras beobachtet wähnten.

Italien & Schweiz

Am Lago Maggiore gibt es zwei verschiedene Corona-Welten, eine italienische und eine schweizerische, wie die „Neue Züricher Zeitung“ feststellte. Während an den italienischen Ufern triste Untergangsstimmung herrsche, blühe im schweizerischen Ascona die pure Lebenslust. „Kaum jemand trägt Maske. Bars und Restaurants haben geöffnet und sind gut besucht, es herrscht eine ausgelassene Stimmung. Als wollten die Schweizer der Welt zeigen, dass sie die besseren Italiener sind.„, heißt es in der NZZ.

Deutschland

Schwierige Zeiten selbst für solche Kritiker der „Schutzmaßnahmen“, die sich nach bestem Wissen und Gewissen mit dem gesamten Scheinseuchenkomplex auseinandergesetzt haben. Boris Reitschuster und Gunnar Kaiser werden in die Zange genommen – sprich: Mit Klagen überzogen und mundtot gemacht. Youtube sperrte sowohl Reitschusters Kanal als auch den von Gunnar Kaiser. Boris Reitschuster berichtet dennoch weiter und lieferte eine erschütternde Reportage über den Umgang deutscher Behörden mit einem Ehepaar, das seinen Biergarten wiedereröffnet hatte.

Auszug: „Während die Stadt Rietberg mit Kaffee, Kuchen, Bier und Snacks in den Kletterpark einlädt, öffnen die Gollers um Punkt 11 Uhr den Außenbereich ihres Restaurants – unter Wahrung sämtlicher Corona-Auflagen. „Wir haben alles desinfiziert, Abstände eingehalten und die Kontaktverfolgung angewendet. Natürlich hatte unsere Servicekraft eine Maske“, betont die 54 Jahre alte Chefin. Allein die Desinfizierung der Kaffeemaschine und der Bierleitungen ließ sie sich 500 Euro kosten.

„Die Resonanz war großartig“, blickt Goller zurück. Etwa 60 Gäste besuchen das „Päusken“ in den darauffolgenden Stunden. Es ist nur das schöne Wetter, dass sie von früher träumen lässt, als die Gastronomie-Welt noch in Ordnung war. Doch das gesellige Treiben stieß nicht uneingeschränkt auf Gegenliebe. Schon um 14 Uhr gibt es erstmals unangemeldeten Besuch vom Ordnungsamt. Dessen Mission: die Schließung des Biergartens. Als sich die Biergarten-Betreiber weigern, ziehen die Beamten wieder ab – um zwei Stunden später erneut zurückzukehren. Doch Sabine und Frank Goller geben sich einmal mehr kämpferisch und zeigen erneut die gelbe Karte. Wieder ein Punktsieg, die Kontrolleure ziehen ab.

Kein Vorschlag zur Güte

Nur 30 Minuten später wendet sich das Blatt. Eine Armada aus 14 bewaffneten Polizisten, vier Beamten des Ordnungsamts, dem Rechtsbeistand der Stadt und dem Bürgermeister lassen keine Zweifel, wer die Macht im Staate hat. Der Ton ist wenig freundlich, teils primitiv: „Ihr seid eh gegen mich und ihr seid mir Latte“, zitiert Sabine Goller den Bürgermeister, der es immerhin „bedauert, dass wir dazu gezwungen wurden.“ Einer der Ordnungshüter behauptet, dass er nie wieder im „Päusken“ essen gehen wird. Außerdem entziehe er den Wirten die Konzession.

Andernorts „bewachen“ Dutzende von Polizisten eine arabische Clan-Hochzeit, ohne in irgendeiner Form einzuschreiten.

USA

In den USA sind es inzwischen 17 Bundesstaaten, die keinerlei „Schutzmaßnahmen“ mehr verhängt haben. In Florida gab es nie welche. Dennoch titelte die „Welt“ am 22. März: „Weniger Tote ohne Lockdown – Hatte Florida am Ende doch recht?“ – und stützt mit ihrer Schlagzeile die bei „sciencefiles“ veröffentlichten Erkenntisse des o.g. Ökonomen Christian Bjornskov von der Universität in Aarhus.

Coronatote? Impftote?

Bereits am 11. Februar berichtete die ARD-Tagesschau, das Paul-Ehrlich-Institut habe für Deutschland eine Zahl von 113 Impftoten genannt. Die ARD versuchte, das zu relativieren, bizarrerweise dadurch, daß sie einen „Experten“ zu Wort kommen ließ, der mit genau denselben Worten auch „Coronatote“ statt „Impftote“ hätte kommentieren können. „Für Thomas Mertens, Virologe und Vorsitzender der Ständigen Impfkommission (STIKO), ist zunächst eine Zahl wesentlich: 85 Jahre. So hoch ist das Durchschnittsalter der Verstorbenen: „Wenn Sie in einer Gruppe von Menschen impfen, die sowieso ein statistisch hohes Risiko haben, in nächster Zeit zu sterben, dann kann es natürlich auch sein, dass jemand im engeren zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung stirbt.“ Das müsse dann aber nichts mit der Impfung zu tun haben, trotzdem werde dies im Einzelfall überprüft.

Inzwischen haben wir den 7. April, Astra-Zeneca wird für Ü-60-Impflinge verwendet und hat einen anderen Markennamen erhalten. Die Zahl der Impftoten dürfte die 200er-Marke bereits überschritten haben. Merke: In Deutschland stirbt man tendenziell eher an Corona als mit Corona. Bei der Impfung hingegen verhält es sich genau andersherum.

Markus Söder sinngemäß: Wer das Risiko einer Astra-Zeneca-Impfung auf sich nehmen will, den sollte man gewähren lassen.

Merkel, Spahn & Konsorten

Während Lockdowns offensichtlich eher den Tod bringen, als daß sie ihn vermeiden würden, und während Gastwirten, die in ihrer Verzweiflung und ihrer Existenznot ihre Gastrobetriebe wieder eröffnen, über ein Dutzend Polizeibeamte auf den Hals gehetzt wird; während Kindern in Deutschland das Recht auf ein kindgerechtes Leben mit Schule und Freunden verwehrt wird; während ganze Branchen in den Ruin getrieben werden und die Verzweiflung wegen eines offensichtlich kontraproduktiven Lockdowns immens ist; während in der Schweiz gelebt -und in Italien gelitten wird; während Politiker sich nur in Anwesenheit von Kameras vor Corona fürchten; während die Regierung Kurz in Österreich Gerichtsurteile ignoriert; während dieser ganze Wahnsinn deswegen weiterexistiert, weil es für die politische Klasse ausgeschlossen ist, einen katastrophalen Irrtum zuzugeben und die Konsequenzen zu tragen; während alledem haben sie noch die Chuzpe, von „Solidarität“ zu faseln und sich dabei die eigenen Taschen vollzumachen wie gewohnt.

Ob Lockdown oder nicht: Die Kanzlerin bezieht allmonatlich knapp 40.000 Euro. Der Gesundheitsminister kommt auf etwa 20.000 Euro. Mit Masken- und Immobiliendeals lassen sich auch die ca. 10.000  Euro für jeden der 709 Abgeordneten des Bundestags in solche Höhen treiben, daß die Kanzlerin wie eine Armenhäuslerin dasteht. Und was es in Brüssel abzusahnen gibt, spottet jeder Beschreibung von Zurückhaltung, Bescheidenheit und „Solidarität“. Ach ja: erneute Steuererhöhungen stehen ins Haus.

Und der Michel?

Man müsste Anhänger genau desjenigen Paternalismus´ sein, dessentwegen aus dem deutschen Michel wieder einmal das geworden ist, was er schon so oft war, um auch dieses Mal wieder von Verführten und Fehlgeleiteten zu reden. Ich weigere mich, nach Nazi- und Kommunistendiktatur noch ein drittes Mal eine relative Unschuld des Volkes zu unterstellen. Zum dritten Mal binnen eines Jahrhunderts verkommt dieses Land zu einer Diktatur. Mit jedem weiteren Tag immer mehr.  Dieses Mal eben im Konzert mit anderen Nationen, die dasselbe Schicksal ereilt. Es ist eine einzige, hochblamable Schande. Die Bonner Republik ist nur noch eine schöne Erinnerung. Sonst ist nichts mehr von ihr übrig geblieben. Dabei war sie so vielversprechend. Allmählich verabschiedet sich jede Hoffnung und wandelt sich in Verzweiflung.

 

 

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