Nach migrationskritischer Aussage: Hertha schmeißt Torwart-Trainer Petry raus

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Hertha BSC (Bild: shutterstock.com/Von Tobias Arhelger)

Zsolt Petry, Torwarttrainer des Hertha BSC, prangerte in einem Interview die Massenmigration an. Er vertrat die Ansicht: Europa ist ein christlicher Kontinent. Wegen seiner Einwanderungskritik hat der Berliner Fußballbundesligist Hertha BSC Petry mit sofortiger Wirkung freigestellt. Man sei ja schließlich tolerant!

Die ungarische Tageszeitung „Magyar Nemzet“ veröffentlichte am Montag ein Interview mit Zsolt Petry, Torwarttrainer des Hertha BSC. Petry kritisierte: „Ich verstehe gar nicht, wie Europa moralisch so tief sinken konnte, wie jetzt. (…) Europa ist ein christlicher Kontinent, ich sehe den moralischen Niedergang nicht gerne, der den Kontinent niederfegt. Lasst uns weiter mit nationalen Werten leben.“ Zugleich warf der ehemalige Nationaltorwart von Ungarn Linken vor, Kritiker der Massenmigration auszugrenzen. „Die Liberalen vergrößern den Dissens: Wer nicht glaubt, dass Migration gut ist, weil Europa von Kriminellen überrannt wird, wird schon als Rassist gebrandmarkt. Das ist nicht akzeptabel, die Meinung des anderen wird weniger toleriert, besonders wenn er eine konservative Meinung vertritt.“

Zu Petrys Landsmann und RB-Leipzig-Keeper Péter Gulácsi befragt, der sich zuletzt für die Homoehe eingesetzt hatte, teilt Petry mit: „Die Mehrheit der ungarischen Gesellschaft stimmt der Meinung von Gulasci zu Regenbogenfamilien nicht zu. Ich weiß nicht, was Peter veranlasst haben könnte, sich für Homosexuelle, Transvestiten und Menschen sonstiger geschlechtlicher Identität einzusetzen. Ich hätte die Gemüter an seiner Stelle nicht aufgewühlt.“

Für seine Einstellung, für seine Meinung wurde Petry nun umgehend abgestraft, nachdem der Bundesvorstand des Lesben- und Schwulenverbandes Deutschland und Vorsitzender der „SPD queer Berlin“, Alfonso Pantisano, schon mal die Empörungsmaschinerie angeworfen hatte und sich von Petrys Aussagen zutiefst schockiert zeigte:

Wie die Bild-Zeitung mitteilt, hat Hertha ihren Torwart-Trainer nun mit sofortiger Wirkung wegen des Interviews freigestellt. Die armseelige Erklärung von Hertha-CEO Carsten Schmidt:

„Die Arbeit von Zsolt Petry wurde in seinen Jahren bei Hertha BSC immer sehr geschätzt. Ebenso erlebte man ihn stets offen, tolerant und hilfsbereit. Er hat zu keiner Zeit homophob oder fremdenfeindlich agiert. Auch unter Würdigung von Übersetzungsfeinheiten und der Tatsache, dass einige Aussagen von Zsolt im Interview ohne Rücksprache vor der Veröffentlichung weggelassen wurden, mussten wir letztlich feststellen, dass die getätigten Äußerungen insgesamt nicht den Werten von Hertha BSC entsprechen. Wir danken Zsolt Petry für die geleistete Arbeit und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.“

Perverserweise geht Hertha BSC noch mit der viel geschundenen „Toleranz“ hausieren. Man habe die „Charta der Vielfalt unterschrieben und setzt sich als Verein aktiv für Werte wie Vielfalt und Toleranz ein, weil uns diese Werte wichtig sind“. Diese billige Farce, von einigen als gerechte Strafe empfungen, wird auf dem Facebook-Account des Vereins mehrheitlich kritisiert:

„Armselig. Es hätte ausgereicht, wenn Hertha die Privatmeinung ihres Angestellten ohne diese drastischen Konsequenzen hingenommen hätte. Wirklich homophob und fremdenfeindlich waren die Äußerungen ja nun nicht. Traurig, wie die Gesinnungsdiktatur immer mehr um sich greift.“

„Jaja, die Meinungsfreiheit in unserer pluralen Gesellschaft. Der Profifußball gehört abgewickelt. Hoffentlich landet ihr alle im Ruin“

„Schwache Leistung unserer Hertha. Man muss die Meinung nicht teilen, sie aber dennoch respektieren. Was für eine fatale Entwicklung….“

„Kniet zu Ehren von Zsolt Petry und Redefreiheit im nächsten Spiel. #freedomofspeech

„Liebe Hertha, es ist ein Zeichen von absoluter Schwäche, wenn so eine Lösung, wie Entlassung, herhalten muss um ein „Meinungsproblem zu lösen!!! Hier entsteht Rassismus und Phobien gegen europäische Andersdenkende. Hier werden „Feinde“ und „Rassisten“ gemacht die bis dato keine sind!!! Sie werden Ihrer Freiheit beraubt die einst Rosa Luxemburg so definierte “ Freiheit ist die Freiheit des Andersdenkenden“ Eine sachliche Disskussion findet nicht mehr statt. In einer Gesellschaft, wo es legitim ist Männer als „NichtFrauen“ (O-Ton Claudia Roth auf Grünenparteitag https://www.youtube.com/watch?v=16s1Z18-U-A ) zu bezeichen oder Napalm auf Sachsen zu werfen (weil zu viele Nazis dort leben https://www.youtube.com/watch?v=uVqSZlSQKz4 ) und Omas als Nazisau zu titulieren, dann läuft hier gewaltig was schief!!! Liebe Hertha, wenn es bequemer ist Andersdenkende einfach mal so mundtot zu machen, dann sind Berufsverbote und Hetzjagden nicht mehr all zu weit entfernt. Mainstream-Medien und pseudo-Moralapostel machen Jagd auf Andersdenkende. Also was unterscheidet euer Handeln von dem, wo die DKP als Feindbild herhalten musste. Oder habt Ihr 1933 auch schon vergessen??? Diese Entlassung fühlt sich jedenfalls so an!!!“

„Liebe Hertha, es ist ein Zeichen von absoluter Schwäche, wenn so eine Lösung, wie Entlassung, herhalten muss um ein „Meinungsproblem zu lösen!!! Hier entsteht Rassismus und Phobien gegen europäische Andersdenkende. Hier werden „Feinde“ und „Rassisten“ gemacht die bis dato keine sind!!! Sie werden Ihrer Freiheit beraubt die einst Rosa Luxemburg so definierte “ Freiheit ist die Freiheit des Andersdenkenden“ Eine sachliche Disskussion findet nicht mehr statt. In einer Gesellschaft, wo es legitim ist Männer als „NichtFrauen“ (O-Ton Claudia Roth auf Grünenparteitag https://www.youtube.com/watch?v=16s1Z18-U-A ) zu bezeichen oder Napalm auf Sachsen zu werfen (weil zu viele Nazis dort leben https://www.youtube.com/watch?v=uVqSZlSQKz4 ) und Omas als Nazisau zu titulieren, dann läuft hier gewaltig was schief!!! Liebe Hertha, wenn es bequemer ist Andersdenkende einfach mal so mundtot zu machen, dann sind Berufsverbote und Hetzjagden nicht mehr all zu weit entfernt. Mainstream-Medien und pseudo-Moralapostel machen Jagd auf Andersdenkende. Also was unterscheidet euer Handeln von dem, wo die DKP als Feindbild herhalten musste. Oder habt Ihr 1933 auch schon vergessen??? Diese Entlassung fühlt sich jedenfalls so an!!!“

„Das ist eure Demokratie? Nein, so was ist nur in Diktaturen möglich jemanden entlassen, wenn er andere Meinung hat.“ (SB)

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