Kriminelle Clans erobern Europa

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Ausländerkriminalität (Symbolfoto:Durch mangostock/shutterstock)

Einwanderer aus dem Nahen Osten und Afrika importieren ihre kriminellen Strukturen nach Europa und diese Clan-basierten Organisationen sind sehr erfolgreich darin, einen großen Teil der vom „europäischen Traum“ enttäuschten Neuankömmlinge aufzufangen, was die Integration noch schwieriger macht. so das Migration Research Institute (MRI) auf seiner jüngsten Videokonferenz in Budapest.

Die Redner der Konferenz mit dem Titel „Die Herausforderungen der Clan-basierten Gemeinschaften in Europa“ kamen zu dem Schluss, dass Einwanderer aus dem Nahen Osten und Afrika südlich der Sahara in den letzten Jahrzehnten einen Großteil ihrer in Europa weitgehend unbekannten sozialen Strukturen mit auf den Kontinent mitgebracht haben. Die interne Struktur und die operative Dynamik von Clan-basierten Einwanderergemeinschaften sind den europäischen Gesellschaften fremd, was es erheblich schwieriger mache, wirksame Maßnahmen gegen sie zu ergreifen.

Mit den Unterschieden zwischen Clan- und staatlichen Gesellschaften beschäftigte sich Johan Lundberg, Professor an der Universität Stockholm. Er wies auf die ideologischen Faktoren hin, die den wissenschaftlichen und sozialen Diskurs über Clans in Schweden in den letzten Jahrzehnten behindert haben. Moderne, staatsbasierte Gesellschaften sind individualistisch, und unter diesem westlichen System existiert das Individuum und findet seinen Platz in der Gesellschaft hauptsächlich durch seine eigenen Verdienste, und nur er oder sie kann für ihre Handlungen verantwortlich gemacht werden.

Im Gegensatz dazu stellen Clan-basierte Gesellschaften die Gemeinschaft an die erste Stelle. Die Ehre eines Clanmitglieds ist die Ehre des gesamten Kollektivs, und die vom Einzelnen begangene Übertretung ist die Sünde des gesamten Clans.

Obwohl es in Schweden 40 kriminelle Organisationen auf Clanbasis gibt, habe der postmoderne Diskurs, der den wissenschaftlichen und politischen öffentlichen Diskurs seit Anfang der 2000er Jahre dominiert, eine weitreichende soziale Debatte über das Problem erheblich verhindert, klagt der schwedische Professor Johan Lundberg laut REMIX.

Nach der postmodernen Darstellung beschreiben die Sozialwissenschaften die existierende Realität nicht, sondern konstruieren sie durch die Wahl der Forschungsthemen. Nach dieser Logik wird jeder, der sich mit Clan-Verbrechen befassen möchte, automatisch als Rassist eingestuft. Laut Lundberg hat die Clan-Kriminalität in Schweden inzwischen ein Niveau erreicht, in dem immer mehr Menschen die Unhaltbarkeit dieser wirklichkeitsfernen Erzählung erkennen.

Die aus Dänemark zugeschaltete Forscherin Emese Kovács stellte die Maßnahmen vor, die der dänische Staat ergreifen will, um Parallelgesellschaften und die damit verbundene Clan-Kriminalität auszurotten. In Dänemark leben laut einer Umfrage von 2020 74.000 Einwanderer in Parallelgesellschaften. Laut Untersuchungen unter Einwanderern mit nicht-westlichem Hintergrund können 16 Prozent der Befragten ihren Partner nicht frei wählen, und 5 Prozent können ihre eigene Ausbildung oder Freunde nicht frei wählen.

In Dänemark besteht ein vollständiger politischer Konsens darüber, dass der Staat eine starke Position gegen Clan-Verbrechen einnehmen muss und dass die Ghettos, die als Brutstätte des Problems dienen, beseitigt werden müssen. Die Ghettos können vom westlichen Wohlfahrtsstaat nicht durchdrungen werden, so dass die soziale Integration der dort lebenden Einwanderer nicht gewährleistet werden kann und die Clanstrukturen leicht überleben können.

Das kürzlich von der dänischen Regierung angekündigte Programm will bis 2030 alle Stadtteile mit einem Anteil von 30 Prozent oder mehr Migranten beseitigen, um „Parallelgesellschaften“ zu reduzieren. Zu den Maßnahmen gehört u.a. ein Verbot religiöser Ehen zwischen Minderjährigen. Die Regierung plant auch, die Einwanderung zu reduzieren sowie die Umsiedlung von Bewohnern aus Migranten-Ghettos erheblich zu verschärfen. (MS)

 

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