Grüne scheren sich nicht um Corona-Fallout: Tests und Masken vermüllen den Planeten

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Weggeworfene Mund-Nasenschutzmaske (Foto:ScreenshotYoutube)

Corona sorgt für eine extreme Überfrachtung und Kontamination des gesamten Planeten mit Plastikmüll, in einem bislang unbekannten Ausmaß: Masken, Schutzausrüstung, Desinfektionsmitten und Verpackungen, Impfbestecke – und in zunehmendem Maße auch die Schnelltests. Ausgerechnet die Grünen, als Anhänger und Verfechter der Corona-Diktatur, haben damit auffällig wenige Probleme – und erweisen sich einmal mehr als Umweltheuchler.

Auf mittlerweile über 70 Milliarden entsorgte Masken wird der Müllausstoß in dieser Pandemie grob geschätzt, von denen eine hohe Zahl als Plastikmüll in den Weltmeeren landet. Doch gerade auch die mittlerweile zum Alltagsutensil und Dauer-Konsumartikel avancierenden Antigen-Schnelltests nehmen sich da nicht viel – seit mit ihnen bis zur Vollendung der Impfkampagne (und vor dem Start gleich der nächsten) die Hoffnung auf wirksame „Eindämmung des Coronavirus“ verbunden ist.

Ganz abgesehen von der schädlichen und klimabelastenden Produktion bzw. Logistik dieses riesigen Marktes nehmen vor allem die Entsorgungsschwierigkeiten in Alten- und Pflegeheimen, seit März aber zunehmend auch in allen anderen Einrichtungen, wo die Tests zur „Dauerbeschäftigung“ geworden sind, deutlich zu. Nun haben, wie das Fachmagazin der Entsorgungsbranche „Abfall-Manager“ berichtet, das Robert Koch-Institut (RKI) sowie das Umweltbundesamt (UBA) die Regelungen zur Entsorgung von Abfällen aus der Behandlung von Covid-Patienten und Getesteten neu bewertet.

Die deutsche Bürokratie schlägt auch hier ihre Haken und regelt alles bis ins kleinste Detail – wenn auch sonst nichts funktioniert: Bislang musste dem Magazin zufolge aus der Diagnostik mit Covid-19-Patienten oder „Verdachtsfällen“ anfallendes, feuchtes Material als Sondermüll entsorgt werden – und zwar unter der Abfallschlüsselnummer 180103. Nun aber wurde eine „pragmatischere“ Entsorgung der Tests auf den Weg gebracht. Die Schnelltests dürfen demnach nach Abfallschlüsselnummer 180104 „in einem reißfesten, feuchtigkeitsbeständigen und dichten Behältnis“ entsorgt werden.

Bürokratische Detailversessenheit beim Corona-Testabfall

Und wenn ein Rachenabstrich im häuslichen Umfeld vorgenommen wird, so erfolgt laut RKI eine die Einstufung als „Hausmüll“ nach Abfallschlüsselnummer 200301 („gemischte Siedlungsabfälle„). In diese Kategorie fallen auch Taschentücher und andere Abfälle, die von „kranken Personen oder bei der Pflege von kranken Personen“ anfallen. Die Entsorgung der persönlichen Schutzkleidung (Handschuhe, Maske, Einwegkleidung), die während des Tests getragen wird, wird wie nicht flüssige Abfälle aus der Behandlung nach Abfallschlüssel 180104 gewährleistet. Und alle sonstigen Verpackungsabfälle – „Biomüll oder Altpapier von infizierten Personen, die sich in häuslicher Quarantäne befinden“ –  sollen laut Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit weiterhin über den Restabfall entsorgt werden.

Was sich hinter all diesen trockenen Verfahrensregeln verbirgt und leicht übersehen wird: Insgesamt bedeutet diese Pandemie eine gigantische Rohstoff-, Energie- und Kapazitätsverschwendung, die zu den riesigen Müllbergen passt. Corona ist ein Umweltkiller – und es ist erstaunlich, wie wenig sich ausgerechnet die auf Rohstoffschonung, Nachhaltigkeit und Müllvermeidung abonnierten Grünen für dieses Problem interessieren. (DM)

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