Fragliche Wirkung, ständig neue Viren und Erreger: Werden wir bald täglich geimpft?

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Foto: Von oes/Shutterstock

Sechs Wochen ist es her, seit Albert Bourla, CEO des Biontech-Partners Pfizer als Hersteller des weltweit verbreitetsten und daher gewissermaßen als „bewährtester“ (bzw. fälschlicherweise als sicherster) geltenden Impfstoffs, gegenüber dem US-Sender NBC Unglaubliches einräumte: Gefragt, ob denn gegen die bekannten und künftige Mutationen ein Schutz anzunehmen sei, antwortete er, man stehe erst am Anfang einer Serie von Studien, die die Wirksamkeit des aktuellen Impfstoffs prüfen sollen; möglicherweise müsse es eine 3. Impfung geben – aber erst wenn Daten vorliegen.

Im österreichischen Parlament konfrontierte kürzlich FPÖ-Chef Herbert Kickl Bundeskanzler Sebastian Kurz mit diesen entlarvenden Äußerungen – seitdem dieser, so wie die deutsche Bundesregierung hierzulande, der eigenen Bevölkerung unbeirrt das Heilsversprechen der Impfung als Garant für Schutz und baldiges Pandemieende gibt. Die Interviewaussagen des Pfizer-Bosses lassen dies mehr als fragwürdig erscheinen: Auch was die Wahrscheinlichkeit anlangt, dass Geimpfte selbst nach der zweiten Dosis noch immer ansteckend seien, konnte Bourla nur ausweichend auf Studien und noch abzuwartende Erkenntnisse aus Israel verweisen; er glaube, dass die Ansteckungsgefahr niedrig sei, aber es müsse noch durch Daten belegt werden. Von steriler Immunität kann also überhaupt keine gesicherte Rede sein.

Und auch was das Risiko einer Reinfektion anlangt – also eines unvollständigen oder nur sehr kurzweiligen Impfschutzes -, so gab der Pfizer-Chef wiederum an, klinische Studien könnten wir das wahrscheinlich erst in einigen Monaten beurteilen. Fazit des Interviews also, nebst dem neuerlichen Eingeständnis eines in der Tat laufenden Menschheits-Großversuchs, der die eigentlich bei Impfungen vorgeschriebene jahrelange Testphase durch einen experimentellen Kaltstart zu Lasten der Weltbevölkerung ersetzt hat: Wir wissen gar nichts – alles sind reine Mutmaßungen, Spekulationen, zweckoptimistisches Wunschdenken.

Wie kann sich angesichts dieser Situation die Politik in Deutschland und anderen Ländern erdreisten, ihren Bürgern womöglich unbegründete oder falsche Hoffnungen zu machen und ihnen vor allem die bizarre Opferbereitschaft für einen neuerlichen Hardcore-Lockdown gegen die Zusagen abzuringen, danach – spätestens im Sommer – sei wieder „Normalität“ möglich? Und wie können sie – was ohnehin grundrechtswidrig ist – Privilegien für Geimpften gegen Immunitätsnachweise und Impfpässe in Aussicht stellen oder mit der Verheißung dieser Normalität winken, obwohl keinerlei Garantie besteht, dass von der Impfung einen Schutz für Geimpfte und andere ausgeht?

Man kann jetzt schon blind darauf wetten: Selbst wenn – was angesichts ständig neuer Rückschläge (wie die gestrige US-Produktionsuntersagung gegen Astrazeneca) oder peinlicher Pannen, oder auch Sicherheitsbedenken und natürlich Lieferengpässe (siehe z.B. hier und hier) illusorisch sein wird – bis Sommerende (also Herbst) die „Impfangebote“ jedem gemacht wurden, wird es keine wesentlichen Öffnungen geben – weil dann entweder neue Mutanten den Impferfolg fraglich erscheinen lassen, oder weil bis dahin die Wirkungslosigkeit der bereits verabreichten Impfungen zutage getreten ist. Oder, weil Herdenimmunität mangels weiterer Ansteckungsgefahr nicht gegeben ist; in dem Fall wird man dann die Schuld für die dann 10. oder 15. Lockdownverlängerung natürlich den Impfverweigerern und „Superspreadern“ geben.

Dass selbst Bourlas Vorstands-Pendant bei Biontech, Ugur Sahin, letzte Woche einen Lockdown mit Blick auf Intensivkapazitäten für notwendig befand – sogar den Sommer hindurch -, obwohl er kurz zuvor noch beschwichtigt hatte, sein Impfstoff sei jederzeit schnell an neue Mutationen anzupassen, ist ebenfalls wenig vertrauenserweckend: Wenn es so einfach ist, wieso fürchtet er dann einen Gesundheitskollaps? Und soll uns das für alle Zeiten drohen – mit Auftreten jeglicher neuer (bei Viren absolut natürlichen und normalen) Mutationen erst einmal Lockdown, bis die Impfungen adaptiert worden sind und die Regierungen der Staatengemeinschaft dann alle 12, sechs oder vielleicht nur drei Monate bei ihm Milliarden von Chargen bestellen? Inzwischen schlägt die Hysterie bereits derartige Volten, dass nun schon vor den „Mutationen der Mutanten“ gewarnt wird:

(Screenshot:Twitter)

Sollen uns fortan und für alle Ewigkeit also nur noch immer neu modifizierte Gen-Impfungen erlösen, weil sich die Erreger ständig weiterentwickeln? Dass es genau so kommen könnte und dass Grund zur Skepsis in der Tat besteht, legen nun neue verstörende Erkenntnisse ausgerechnet aus dem Impf-Vorzeigeparadies Israel nahe. Dort wurde am renommierten Sheba Hospital im Rahmen regelmäßiger Blutuntersuchungen des komplett mit dem Pfizer/Biontech-Vakzin durchgeimpften Gesundheitspersonal festgestellt, dass die Zahl der Antikörper beim Krankenhauspersonal nach weniger als drei Monaten dramatisch gesunken ist – und bei manchen inzwischen wieder sogar so niedrig wie bei Ungeimpften ist (und deutlich geringer als bei natürliche Genesenen nach überstandenen Infektion). Ferner kam es zu Covid-Ausbrüchen bereits durchgeimpfter Mitarbeiter, so die „Jerusalem Post„; insgesamt steigt außerdem laut dem Gesundheitsministerium in Tel Aviv die Zahl der Krankenhauseinweisungen von vollständig Geimpften in beunruhigendem Maße. Das Gesundheitsministerium drängt daher – in purem Aktionismus – auf den Kauf von neuen 36 Millionen weiteren Impfdosen und plant, alle Geimpften nun alle sechs Monate erneut mit mit jeweils zwei Dosen zu impfen.

Was bei Pfizer und Biontech und Sahin die Kassen klingeln lässt und für goldene Zeiten der Pharmaindustrie steht, offenbart die komplette Hilfs- und Sinnlosigkeit einer Politik, die sich heillos verrannt hat in dem Wahn, die eigenen Bürger gegen eine Bedrohung durch Viren zu schützen, die es in der Menschheitsgeschichte nicht nur in riesiger Zahl, sondern in noch astronomischerer Variantenvielfalt gab und gegen die der wirksamste Schutz für kerngesunde Bürger das eigene Immunsystem immer schon war und weiter ist. Impfungen, Vermeidung von Ansteckungsrisiko durch Kontaktreduzierungen oder Isolationen sind notwendig bei Alten und Risikogruppen – so wie sie schon immer auch bei grassierenden Erkältungen, Grippe, Magen-Darm-Infektionen und dergleichen angebracht waren und praktiziert wurden, ohne dass die gar nicht bedrohte Aktivbevölkerung deshalb durch Zwangsmaßnahmen vom Leben abgehalten oder de facto zwangsgeimpft werden darf.

Wir scheiben, was andere verschweigen – Jouwatch-Kugelschreiber in rot oder schwarz – 4,99 Euro

Roger Letsch schreibt hierzu gestern: „Die Vermutung, dass die Antikörper nach einer überstandenen Infektion mit Duweißtschonwas recht rasch wieder verschwinden, gab es ja schon länger. Doch auch Immunität durch Impfungen halten selten ein Leben lang, wobei einige Jahre bis Jahrzehnte zumindest bei stabilen Viren eher die Regel sind.“ Und zu Recht stellt er die Frage, „was zur Hölle wir hier eigentlich tun.“ Die gruselige Antwort: Wir sind dabei, ein ewiges Impfregime einzurichten, das von Mutation zu Mutation verrückter grassiert – und erst richtig losgeht, wenn in Kürze dann weitere Viren mit Pandemiestatus aus der Taufe gehoben werden. Mit jeder weiteren Spritze schwächen oder zerstören wir dann nicht nur unser Immunsystem, sondern beweisen unsere Bußfertigkeit für die Sünde, überhaupt zu leben, zu atmen und andere potentiell zu gefährden. (DM)

 

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