Übliche Medienhetze nach Stuttgarter Freiheitsdemo: Wenn Linke nach dem Polizeistaat rufen

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Szene der heutigen Stuttgarter Großdemonstration (Screenshot:Youtube)

Seit´an Seit´machen die Verteidiger der neuen Gesundheitsdiktatur – die Claqueure von Lockdowns und Freiheitsbeschränkungen – Front gegen die Grundrechtsdemonstranten, die heute vor allem in Stuttgart dem Corona-Regime die rote Karte zeigten: Linksradikale Gegendemonstranten auf den Straßen – in Tateinheit mit Krypto-Linksextremisten in den deutschen Redaktionsstuben – denunzieren einmal mehr Volksprotest als dumpf-„rechtes“ Superspreading – und realisieren nicht einmal mehr, wie weit ihr Feindbild von der Realität entfernt ist.

Schon ein oberflächlicher Blick über das Demonstrationsgelände auf den Cannstadter Wasen machte deutlich, dass hier keine „Reichsbürger“, „Nazis“, „Verschwörungstheoretiker“ oder aggressive Horden „aufmarschiert“ waren, wie manche Medienvertreter in unerträglicher Scharfmacherei polemisierten. Im Gegenteil: Nach Aussehen, Geschlechterverteilung, bunter Vielfalt und alternativem Habitus der meisten pauschal als „Querdenker“ abqualifizierten Teilnehmer hätte es sich auch um eine Anti-AKW- oder Friedensdemo handeln können: Mehr Regenbogen- als Bundesfahnen, eine echte politisch lagerübergreifende „Querfront“ straften die Darstellung voreingenommener Journalisten Lügen, die sich – wie zuletzt in Kassel – mit Schaum vorm Maul per Ferndiagnose über die Großkundgebung ausmähren.

Und wie in Kassel, so sorgte auch heute wieder eine harmlose, freundliche Geste zwischen einem Polizisten und einem Demonstrationsteilnehmer für einen Aufschrei seitens linker Blockwarte und Antifa-Sympathisanten im Netz, die der Polizei sogleich Nähe zum raunenden „rechten Rand„, zur Querdenkerszene und zu den „Corona-Leugnern“ unterstellten. In Kassel war es eine junge Beamtin, die auf einem Foto mit den Händen ein Herz formte und daraufhin öffentlich-medial und dienstrechtlich an den Pranger gestellt wurde; diesmal ist es ein kurzer Handschlag zwischen einem Ordner und einem Streifenpolizisten in Warnweste:

Was hier – und in diversen anderen ähnlichen gelagerten Postings – als „verwirrende Verbrüderungsszene“ gebrandmarkt wird (so wie im Fall der Kollegin aus Kassel von „verstörenden Szenen“ die Rede war), ist in Wahrheit in einer offenen Gesellschaft das Natürlichste der Welt: Dass Polizisten in einer Demokratie selbstverständlich auch Bürger sind, dass sie während ihren Einsätzen in derselben Stadt durchaus auch auf Nachbarn und Freunde treffen (und somit dieser kontextfrei verbreitete Videoausschnitt ebenso gut eine zufällige Begegnung zweier privat befreundeter Menschen zeigen könnte!), das können sich die linken Spalten, Hassprediger und pro-autoritären Hetzer natürlich nicht vorstellen.

Linke Sieg-Heil-Mentalität der Staatshörigen

Linke, die nach dem Corona-Polizeistaat rufen und sich prügelnde, hart durchgreifende Einsatzkräfte im Kampf gegen Demonstranten für Freiheit, Grundrechte und eine Pandemiepolitik mit Augenmaß herbeiwünschen: So etwas wäre selbst in Merkeldeutschland noch vor einem Jahr undenkbar gewesen. Die SA- und Sieg-Heil-Mentalität der Gesinnungsmeute in diesem Land hat sich leider auch nach 80 Jahren noch nicht verflüchtigt (wie schon ein Blick auf die Kommentarspalten unter dem oben verlinkten Tweet zum Video zeigt).

Totschlag-Argument war, mangels spektakulärer Übergriffe oder  auch diesmal wieder die Anklageformel „ohne Abstand und Masken“. Der „Spiegel“ fand dann auch noch eine Zusatzschlagzeile fürs passende Framing, weil während einem „tagesschau24“-Interview einige Chaoten (unklar ist, wer – ob Demonstranten oder Gegendemonstranten) Steine geworfen hatten – auf wen ist übrigens unklar, jedenfalls nicht auf die Journalisten -und titelte: „Angriffe auf Journalisten auf Querdenker-Demo„.

Dass sich die – selbst zur Überraschung von „Stern“ zahlreicher als erwartet erschienenen Demoteilnehmer (weit über 10.000 waren es, obwohl anfangs nur von 3.500 die Rede war)  – weitgehend friedlich verhielten, war fast nirgendwo zu lesen. Auch hielten viele von ihnen sehr wohl Abstand – wohingegen sie sehr wohl, bei strahlender Sonne und im Freien, der eigenen Überzeugung gemäß auf die Regeln verzichteten, für deren Abschaffung sie schließlich auf die Straße gingen, und folglich keine Maske trugen. Aggressiv waren viel eher und vor allem die „Nazis raus“-Pöbler und linksradikalen Jubelperser des Corona-Regimes, die hier wieder probat dieselbe Aufgabe übernahmen, die bei den 1989er-Freiheitsdemos in Ostdeutschland Agents Provocateurs der Stasi innehatten.

Da bislang – allen krampfhaften statistischen Nachweisversuchen zum Trotz – irgendein Infektionsanstieg nach Querdenker- und sonstigen Demonstrationen schlicht nicht erfolgt ist, handelt es sich auch diesmal um den üblichen Versuch, Freiheitsdemonstranten zu Brunnenvergiftern zu stempeln und ihnen die Schuld zuzuschieben für den immer weiteren Fortbestand ausgerechnet der Maßnahmen, gegen die sie protestieren. Wie lange diese infame Verleumdungskampagne von Politik und Haltungsmedien noch trägt, bleibt abzuwarten. (DM)

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