Merkels Mega-Lockdown: Ausgangssperren auch am Tag, Gleichschaltung der Länder

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Merkel mit Stahlhelm und Panzern; Foto: © jouwatch Collage
(Collage:Jouwatch)

Welch eine megalomane Volksverarschung: Letzte Woche gab sich die Kanzlerin reumütig, sprach von einem „Fehler“, den nur sie alleine zu verantworten hätte, und „entschuldigte“ sich dafür, dass sie und ihre Corona-Junta zunächst eine „Osterruhe“ beschlossen hatten, die den Gründonnerstag zum „Ruhetag“ gemacht hätte. Dafür werkelt sie jetzt fieberhaft daran, dass es jede Menge „Ruhetage“ geben wird – und zwar für auf unabsehbare Zeit, für viele Wochen: Das Kanzleramt plant einen zentralistischen Hardcorelockdown.

Was Merkel bereits hinterlistig in ihrer als „Interview“ getarnten Selbstinszenierung bei „Anne Will“ durch die Blume angedroht hatte, nimmt nun konkrete Formen an: Dank der Einpeitschung durch ihre Hausmedien und mit dem Rückenwind bestellter Gefälligkeitsumfragen, denenzufolge wahlweise die Hälfte bis zwei Drittel der Deutschen für einen „deutlich verschärften Lockdown“ seien, kann sich die Kanzlerin endlich in ihrem Element austoben – nämlich größenwahnsinnig, anmaßend, selbstherrlich, frei von wissenschaftlicher Evidenz, dafür aber umso kaltschnäuziger und autoritärer immer neue Gängelungen und Verbote fürs Volk beschließen – und dabei auch noch die fürsorgliche Gesundheitswächterin geben.

Angela Merkel hat sich ihr Deutschland zum – angeblichen – baldigen Ende ihrer Amtszeit wieder nach den Erinnerungen ihrer Jugend neu erschaffen – damals, als sie sich noch in blauer FDJ-Uniform für das letzte sozialistische Regime auf deutschem Boden engagierte: Sie hat die Bundesrepublik glücklich wieder in ein Gefängnis verwandelt, und feilt jetzt bloß noch an den letzten Feinheiten. Allen Ernstes erwägt sie nun sogar Tages-Ausgangssperrenen, wie „Bild“ schreibt – und plant natürlich die vollumfängliche Rücknahme jeglicher „Öffnungsschritte“ (auch wenn diese diesen Namen nie wirklich verdient haben); selbst die „Modelle“ von Rostock oder Tübingen wären damit hinfällig.

Neben Schulschließungen und einem weitgehenden Herunterfahren des öffentlichen Lebens soll fortan noch mehr Homeoffice, noch mehr Kontaktsperre und paradoxerweise noch mehr Test-Manie verordnet werden – etwa durch Testzwang in allen Betrieben, damit auch die Zahlen bloß weiterhin schön oben bleiben und diese Pandemie garantiert niemals ihr Ende finden kann. Alles, was Merkel und ihre offenkundig vom Wahnsinn gerittenen Berater hier ausküngeln, ist natürlich das EXAKTE Gegenteil aller Erkenntnisse vom Vorjahr: Damals hatte man flächendeckende Lockdowns zu Recht für destruktiv und sinnlos erkannt; sollte es, wenn überhaupt, noch einmal zu solchen kommen, dann nur noch zielgerichtet und punktuell. Maßnahmen sollten allenfalls noch flexibel, regional und befristet auf Ausbrüche reagieren.

Missachtung aller Erkenntnisse von 2020

Davon ist genauso wenig übriggeblieben wie von Jens Spahns Aussage, „mit dem Wissen von heute“ werde man keine Friseure oder Geschäfte mehr schließen: „Das wird nicht noch einmal passieren“, log der Minister dreist im September. Wenn hier keine Bösartigkeit das Zepter führt, dann sind in dieser Regierung jegliche Einsichts- und Lernfähigkeit ebenso Fehlanzeige wie die Erinnerungsfähigkeit der Mainstreammedien, die weder den Corona-Politikern ihr Geschwätz und all ihre gebrochenen Versprechen von damals vorhalten, noch den „Experten“ ihre falschen Prognosen.

Keine Entscheidungen auf kommunaler, ja nicht einmal auf Länderebene mehr – dafür einheitlich von Berlin aus par ordre de Motti verfügt: So soll die Lockdown-„Gerechtigkeit“ fortan aussehen. Merkels Zentralismus mit dem Rasenmäher macht aus ganz Deutschland einen einzigen, eingeebneten Friedhof – egal wieviele Fälle – von real Erkrankten ganz zu schweigen – es vor Ort geben mag. Ganz so wie im Sozialismus eben: Das Elend muss gleich verteilt sein.

Erst „entschuldigen„, dann umso härter einschränken? Was Merkel hier praktiziert, ist die taktische Devise „Ein Schritt vor, zwei Schritte zurück“, und weil sie dies bisher nicht ohne die Ministerpräsidenten konnte, betreibt sie nun die Gleichschaltung der Länder, die in ihren Augen ohnehin „zu zögerlich die ‚Corona-Notbremse‘ ziehen„, so „Bild“. Es ist nicht weniger als der nächste kalte Putsch von oben der Angela Merkel.

Scheinlegales Corona-Regiment

Denn was sie hier plant – wahlweise über Modifikationen des Infektionsschutzgesetzes oder eine eigens vor der nächsten MPK einberufenen Bundestagssitzung -, erweist sich als eine nochmalige Erweiterung des Ermächtigungsgesetzes von Mitte November, mit dem sie ihr Corona-Regime bereits scheinlegalisiert hat. Gelingt ihr die Entmachtung der Länder, dann kann sie endlich weitermachen, worin sie bei der dekretierten „Rückgängigmachung“ einer rechtlich einwandfreien Ministerpräsidentenwahl im Erfurter Landtag vor 14 Monaten unterbrochen worden war – mit der Zerschlagung des Föderalismus nömlich.

Und all das, versteht sich, weiterhin auf der Grundlage gänzlich aussageloser, angeblich „mutationsbedingter“ sogenannter Inzidenzzahlen, die eigentlich – zumindest nach der von Bundestag und Bundesrat mit Wirkung ab 1. April beschlossenen gesetzlichen Neuregelung – längst nicht mehr das einzige Kriterium für Corona-Maßnahmen sein dürften. Von der Kanzlerin jedoch werden die Inzidenzwerte, neben der Intensivbetten-Augenwischerei, weiterhin unverändert als praktisch einziges Argument für ihren geplanten „harten Mega-Lockdown“ ins Feld geführt.

Aus Merkels Sicht macht das Sinn: Es ist schließlich das einzige Kriterium, das sich nach Belieben hoch- oder runtertesten lässt. Freuen wir uns also auf einen heißen Sommer in den eigenen vier Wänden. (DM)

 

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