Lernresistente Lockdown-Idiotie: Schon wieder werden tausende OPs und Eingriffe verschoben

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Diverse notwendige Operationen wurden 2020 wegen Corona verschoben - und jetzt erneut (Foto:Imago/VCG)

Zu einem Land, das von Wahnsinnigen regiert wird, passt es, dass entgegen praktischer ALLER gegenteiligen Verlautbarungen exakt die Fehler wiederholt werden, über die man sich schon vor vielen Monaten bewusst war. Das trifft auf die Lockdowns zu (die es laut Jens Spahn „nicht noch einmal geben“ werde), erst recht aber auf die ausgefallenen und verschobenen Regelbehandlungen in deutschen Krankenhäusern, die im vergangenen Frühjahr und Sommer eine unbekannte, aber riesige Zahl an Menschenleben kosteten. Die Lernunfähigkeit der Politiker, ihrer öffentlich bekundeten „Einsicht“ zum Trotz, sorgt dafür, dass aktuell wieder tausende Operationen verschoben werden.

Über „bedrohliche und dramatische Zahlen“ berichteten deutsche Kardiologen gestern in „Bild„: 2020 wurden laut mehreren Untersuchungen in den Lockdowns bis zu 60 Prozent weniger Herz-Notfälle verzeichnet. Das Hauptproblem wird klar konzediert und angesprochen: Nach wie vor nehmen viele Herzpatienten oder Menschen mit neu auftretenden Herzproblemen keine oder zumindest keine rechtzeitige klinische Hilfe in Anspruch – sei es aus lauter irrationaler Sorge vor einer Covid-Ansteckung, oder weil sie die Krankenhäuser nicht belasten wollen. Die Deutsche Herzstiftung spricht von einer lebensgefährlichen Entwicklung und hat nicht ohne Grund die Initiative „Ein krankes Herz kann niemals warten“ ins Leben gerufen. Bei den potentiell in die Hunderttausende gehenden Opfern handelt es sich um einen der größten Kollateralschäden, den die skrupellose und „viral“ monofixierte Pandemie-Politik anrichtet.

Doch es ist nicht nur die Behandlungs- und Krankenhausangst, die die Gesundheit vieler Patienten gefährdet, sondern auch die Absage und Verschiebung von Behandlungen und Operationen. Denn ganz so wie schon während der „ersten Welle“ bzw. im ersten Lockdown, als die deutschen Krankenhäuser wegen der Corona-Pandemie erstmals in den Krisenmodus versetzt wurden, fielen auch diesmal wieder, im zweiten (und nunmehr über im sechsten Monaten ununterbrochen laufenden) Lockdown, unzählige Eingriffe aus und wurden Operationen verschoben – nicht nur im kardiologischen Sektor, auch bei Krebs- und Dialysepatienten. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ resümiert bitter: „Jede Operation, die nicht dringend erforderlich war, wurde auf bessere Zeiten verschoben – um jedes Bett, jeden Arzt und jede Pflegekraft für die Versorgung schwerkranker Covid-19-Patienten zur Verfügung zu haben.“ Zwar stellte sich die Situation Erhebungen der Krankenkassen zufolge während der winterlichen „zweiten Welle“ nicht ganz so schlimm dar wie im ersten Lockdown; „doch viel besser sieht es nicht aus„, so die Zeitung.

Krankenhausangst und OP-Absagen sorgen für zahllose Tote

Erschreckend auch in diesem Betrachtungsfeld der Corona-Folgen, wie ignorant und gemeingefährlich sich die Politik über Erkenntnisse des Vorjahres hinwegsetzt und die Devise „aus Schaden wird man klug“ Lügen straft, indem sie die hausgemachten Fehlentwicklungen erneut akzeleriert. Thomas Voigtländer vom Bethanien-Krankenhaus in Frankfurt am Main, Vizechef der Deutschen Herzstiftung, gibt in „Bild“ zu bedenken: „Die Herzinfarkte werden nicht weniger, aber die Patienten kommen nicht mehr. Die Sterblichkeit aufgrund von Herz-Kreislauf-Krankheiten ist bereits um zwölf Prozent angestiegen… nach Schätzungen können wir sogar eine 20 Prozent höhere Sterblichkeit bei Herz-Patienten erwarten.

Und dann sagt der Professor einen fast schon ketzerischen Satz: „Wir dürfen nicht vergessen: Die Zahl der Herztoten in Deutschland und auch weltweit ist viel furchtbarer als die der Corona-Toten.“ Zur Verdeutlichung: Alleine in Deutschland sterben jährlich über 360.000 Menschen – also jeden Tag 1.000 -, an Herzleiden; weltweit sind es sogar über sieben Millionen. Ein großer Teil der „Corona-Toten“ waren und sind regelmäßig vorerkrankte Herzpatienten. Ausgerechnet in diesem zentralen medizinischen Schwerpunktgebiet also die Normal- bzw. Regelversorgung zu gefährden, kann somit nur noch als verbrecherisch bezeichnet werden. So wie die sinnfreien Lockdown-Politik insgesamt. (DM)

 

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