Huch! Seehofer verzichtet „freiwillig“ auf Astrazeneca

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Bundesinnenminister Horst Seehofer sagt „Nein“ zum AstraZeneca-Impfstoff. Er will sich ausdrücklich nicht damit impfen lassen, obwohl Bundesgesundheitsminister Jens Spahn alle über 60-jährigen Ministerkollegen genau dazu aufgefordert hat. Der 40-jährige gelernte Bankkaufmann sieht darin eine „vertrauensbildende Maßnahme“. CSU-Minister Seehofer fühlt sich offenbar bevormundet. 

Geht es nach Jens Spahn, sollten Horst Seehofer und Co den verunsicherten Bundesbürgern ein Vorbild sein und sich schnellstmöglich mit dem umstrittenen Impfstoff Astra Zeneca „piksen“ lassen. Das legte Spahn seinen älteren Kollegen in der gestrigen Kabinettssitzung ans Herz.

„Die Antwort auf die Aufforderung von Jens Spahn lautet: Nein!“, erklärte nun Seehofer gegenüber BILD. „Ich lasse mich nicht bevormunden.“

Weitere Impf-Kandidaten wären Vize-Kanzler und Finanzminister Olaf Scholz (62, SPD), Bundesinnenminister Horst Seehofer (71, CSU) Wirtschaftsminister Peter Altmaier (62, CDU) sowie Vize-Kanzler und Finanzminister Olaf Scholz (62, SPD), Bundesinnenminister Horst Seehofer (71, CSU), Wirtschaftsminister Peter Altmaier (62, CDU), Entwicklungsminister Gerd Müller (65, CSU) und Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU).

Die signalisierte heute auch prompt ihre Bereitschaft: „Wenn ich dran bin, lasse ich mich impfen, auch mit AstraZeneca“, sagte Angela Merkel am Dienstag nach dem Bund-Länder-Krisengipfel laut  RTL. Ob es bei der Ankündigung bleibt oder Merkel sich – wohl kaum öffentlich – wirklich das AstraZeneca-Vakzin spritzen läßt, dürfte sehr schnell klar sein. Denn schon ab Karfreitag können sich alle Bürgerinnen und Bürger zwischen 60 und 70 Jahren in Berlin mit dem Wirkstoff von AstraZeneca impfen lassen.

Auch der 62-jährige niedersächsische SPD-Ministerpräsident Stephan Weil ist schon „ganz heiß“ auf den kleinen Stich: „Ja!“ Er würde es „sofort machen, sobald er an der Reihe ist“, teilte seine Sprecherin mit.

Auch Karl Lauterbach trommelt wie wild für das Vakzin, das in Deutschland mutmaßlich bis heute mehrere Menschen das Leben kostete und viele ins Krankenhaus brachte.

Dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) bis Dienstag 31 Fälle von Hirnvenenthrombosen nach der Impfung mit Astrazeneca gemeldet worden. Außerdem kam es laut Sicherheitsbericht des PEI bis zum 19. März zu 15 Fällen einer Thrombozytopenie, die sich anscheinend nicht nur bei dem AstraZeneca-Impfstoff zeigen. Ein solcher Mangel an Blutplättchen, der zu Blutungen führen kann, sei vereinzelt auch nach Impfungen mit den mRNA-Vakzinen aufgetreten, so die FR. (MS)

 

 

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