„Bedrohung und Rassimus“: Syrischer „Flüchtling“ zieht Bundestagskandidatur zurück

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"Rassismusofper" (Symbolbild: shutterstock.com/K Von Krakenimages.com)

Medienwirksam kündigte der syrische „Flüchtling“ Tareq Alaows Anfang Februar an – ohne die deutsche Staatsbürgerschaft zu besitzen – für die Grünen in den Bundestag einziehen zu wollen, um sich dort für die „hunderttausende Menschen, die auf der Flucht sind und hier mit uns leben“ einzusetzen. Ebenso medienwirksam zieht der grüne Herr Syrer nun seine Kandidatur zurück. Begründung: Eine „hohe Bedrohungslage“ und „massive Rassismuserfahrungen“. Klar, was sonst! 

„Die hohe Bedrohungslage für mich, und vor allem für mir nahestehende Menschen, ist der wichtigste Grund für die Rücknahme meiner Kandidatur.“ Außerdem habe er während der Kandidatur „massive Rassismuserfahrungen“ gemacht. So das medienwirksame Gejammere, nicht nur in der „Welt“, sondern in allen unseren „Qualitätsmedien“ – vom Öffentlich-Rechtlichen bis zur taz.

Welche Rassismuserfahrungen es waren, die der 31-jährige Syrer erleiden musste, ist ebenso wenig zu erfahren, wie eine Information darüber zu erlangen ist, wer genau den Möchte-gern-Bundestagsabgeordneten bedroht hat. Wodurch die „hohe Bedrohungslage“ herbeigeführt wurde, auch darüber lassen die benannten „Qualitätsmedien“ ihre Leserschaft im Dunkeln. Nachfragen beim grünen Herrn Syrer, ob Anzeigen erstattet wurden und falls ja, gegen wen, waren anscheinend den Qualitätsjournalisten ebenso obsolet wie die Information, ob Alaows nun eigentlich die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten habe. Denn: Wie der Tagesspiegel Anfang Februar berichtete, ist dem nicht so. Im zugehörigen Jubelartikel wird im letzten Absatz erwähnt, dass Alaows die deutsche Staatsbürgerschaft „beantragt“ hat.

Anstatt also genau bei dem grünen Lieblingsgewächs nachzufragen, trommelt man in Welt und Co. mit dem angeblichen Rassismusopfer einen strukturellen Rassismus in der deutschen Gesellschaft herbei, indem man Alaows fleißig zitiert: „Meine Kandidatur hat gezeigt, dass wir starke Strukturen brauchen, die strukturellem Rassismus entgegentreten und Betroffenen helfen“. Allerdings habe die „große öffentliche Aufmerksamkeit“ für die Kandidatur gezeigt, „was für uns geflüchtete Menschen möglich sein kann“, so der Syrer.

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Was in Merkels Asyl-Wunderland möglich ist, das zeigen Gestalten wie Alaows in Kumpanei mit den Mainsteammedien auf erschreckende Weise. Der Grünen-Kandidat – in Syrien soll er ein Jurastudium absolviert haben – kam vor fünf Jahren – über unzählige sichere Staatsgrenzen hinweg – nach Deutschland auf Merkels Einladung hin hereingeflüchtet. Wenige Monate nach seiner „Ankunft“ ist er laut Eigendarstellung politisch aktiv geworden und habe die selbstorganisierte Gruppe „Refugee Strike Bochum“ mitbegründet. 2018 habe er dann die ersten Seebrücken-Demos mitorganisiert und sich im „Flüchtlingsrat“ engagiert. Nach der Verarbeitung eines Traumas – seine Unterbringung und Versorgung in einer Turnhalle, als er vom deutschen Steuerzahler wie hunderttausende seiner Fluchtgenossen in Deutschland kurzfristig versorgt und untergebracht werden musste – sollte es nun ab in den Deutschen Bundestag gehen. Und dort hatte er gleich große Pläne. So zum Beispiel die Inschrift auf dem Reichstag – „DEM DEUTSCHEN VOLKE“ – zu entsorgen.

Ach ja: Um für den Bundestag zu kandidieren, ist die deutsche Staatsbürgerschaft Voraussetzung. Die deutsche Staatbürgerschaft kann nach 8-jährigem Aufenthalt in Deutschland beantragt werden, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind. Das syrische Rassismusopfer ist aber erst seit 6 Jahren in Deutschland. Für die Beantragung der deutschen Staatsbürgerschaft und eine Bundestagskandidatur sind nicht einmal die formalen Voraussetzungen gegeben.

Auf die aktuelle links-grüne Empörungswelle verzichtend, zeigt ein Blick in den Welt-Kommentarbereich, dass ein gerüttelt Maß der Bürger anscheinend die Nase gestrichen voll hat, sich zum Einen Rassismus und Menschenfeindlichkeit unterstellen zu lassen und zum Anderen, dass mit billigem Journalismus Stimmung gemacht wird:

„Massivste Rassismuserfahrung – da bitte ich doch die Redaktion dieses Wort zu hinterfragen. Was ist da ganz genau passiert?“

„Fast alle mir bekannten Aktionen und Aussagen von Herrn Alaows sind pure Provokation, insbesondere denjenigen gegenüber, die für die im Zusammenhang mit seinem Asylverfahren entstandenen Kosten aufkommen mussten. Mir ist nicht ganz klar, wer damit was bezwecken möchte, aber meine Vermutung geht dahin, dass zur Stimmungsmache Artikel wie der vorliegende generiert werden sollen..“

„Sobald er im deutschen Parlament sitzt, möchte der Flüchtling einen symbolischen Akt umsetzen. Alaows möchte laut dem RedaktionsNetzwerk Deutschland die Inschrift über dem Westportal des Reichstagsgebäudes von „Dem deutschen Volke“ auf „Für alle Menschen, die in Deutschland leben“ ändern lassen.“ schreibt die KronenZeitung. Gut, dass er zurückzieht.“

„Sachen gibt’s. Als Flüchtling würde es mir wohl eher in den Sinn kommen irgendwann in mein Heimatland zurückzukehren anstatt in der Politik in irgendeinem Ausland mitzuspielen.“

„“Das klingt alles sehr schwammig und unglaubwürdig. Wenn er bedroht wurde, kann er dies zur anzeige bringen. „Rassismuserfahrungen machen wir doch alle mittlerweile täglich.
Vermutlich hat er auch nur keinen ausreichenden Listenplatz bekommen. Heute kann man wirklich alles verkaufen.“

„Herr Alaows, finden Sie nicht, es wäre zuerst Dank gegenüber der deutschen Bevölkerung angebracht, die sehr viele Steuermittel für humanitäre Zwecke aufwendet, bevor Sie fordern und belehren?“

„Herr Alaows, gehen Sie zurück in Ihre Heimat, verwenden Sie Ihre Energie und Ihren juristischen Sachverstand (sofern vorhanden), um die Gesellschaft in Ihrem Heimatland besser zu machen und zu entwickeln. Syrien braucht gute Kräfte, um wieder aufgebaut werden zu können …….. oder haben Sie daran kein Interesse? Oder fehlt Ihnen hierzu gar der Mut? ……… Deutschland ist im internationalen Vergleich kein auffällig rassistisches Land ……. hier immer die Rassismus-Karte zu ziehen ist billig und unfair – das wissen Sie selbst!
…….. für mich wird dieser Vorwurf auch immer dann strapaziert, wenn man mal wieder die Hand beißen möchte, die einen füttert!“

„Der gute Herr soll erstmal 10 Jahre hier arbeiten und nicht wie seine Grünen Vorbilder nur von Luft und Liebe leben. Es gibt bei den linksgrün roten bereits viel zu viele die ihren Lebtag noch nie richtig gearbeitet haben, aber gerne das Steuergeld anderer Verteilen.“

„Ich wüsste nicht was ein Mensch, der von vornherein erklärt, dass es ihm nicht um das Gemeinwohl geht sondern um Partikularinteressen, im Parlament verloren hätte. „

usw. usw. und so weiter. (SB)

 

 

 

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