Lösung des Coronaproblems in greifbare Nähe gerückt: Wird jetzt die Sonne angebetet?

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Bekanntlich hat die Bundesregierung wohl beim Thema „Corona“ in sämtlichen Bereichen total oder komplett versagt. Mit deutscher Gründlichkeit, so viel muss sein. Nun aber hat eine der großartigen Merkel-Beraterinnen eine glänzende Idee: Wir beten die Sonne an, dann klappt’s auch mit dem Virus:

Die Max-Planck-Forscherin und Kanzlerin-Beraterin Viola Priesemann hält einen baldigen Anti-Corona-Effekt durch steigende Temperaturen für möglich. „Sonne und Wärme werden helfen, aber ab wann, ist schwer vorherzusehen“, sagte sie der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwochausgabe). (Vielleicht ab 40 Grad?) „Im allerallerbesten Fall, wirklich im optimistischsten Szenario, hat die Saisonalität schon bald eine Bremswirkung von etwa 20 Prozent und gleicht den B117-Effekt (+ 30 Prozent oder mehr) zum Teil aus.“

Trete dieses Szenario ein, „dann könnten wir es mit den Maßnahmen von Februar, also mit geschlossenen Schulen und vermehrtem Testen, schaffen“, den Anstieg der Corona-Fälle zu bremsen, so die Physikerin und Modelliererin. Vermehrtes Homeoffice würde auch noch einen Beitrag leisten. „Die Saisonalität könnte helfen, dass man nicht einen kompletten irischen Lockdown braucht…“

Allerding relativiert die Expertin die Erwartungen an die Sonne dann doch etwas: „Ohne Nachbesserung wird es schwer, das Wachstum aufzuhalten.“

Allein auf den nahenden Sommer zu setzen wäre also auch aus Sicht Priesemanns eher fatal. „Ist der Saisonal-Effekt gering, steigen die Fallzahlen also weiter wie bisher, ist es trotz Impfung nicht zu vermeiden, dass die ersten Intensivstationen in zwei bis sechs Wochen am Limit sein werden“, warnte Priesemann. Dann könnten die Kliniken „über viele Wochen hinweg maximal belegt sein, und es wird zu sehr vielen vermeidbaren Todesfällen kommen“.

Die Forscherin warnte daher eindringlich vor Leichtsinn: „Jetzt weiter zu lockern wäre verfrüht und gefährlich“, sagte sie. „Spielraum für deutliche Lockerungen sehe ich erst ab Juni, wenn die über 60-Jährigen geimpft sein werden.“ Dann aber gebe es die Chance für eine dauerhafte Rückkehr der Freiheit: „Wenn wir weiter die AHA-Maßnahmen beachten und auf große Events und Feiern verzichten, können wir gut durch den Sommer kommen“, sagte Priesemann.

Priesemann vergisst das wichtigste: Nur dann, wenn wir auf Urlaub verzichten, wenn wir nicht baden gehen und schön zu Hause bleiben, wenn draußen die Sonne scheint, kriegt man das Virus vielleicht, aber auch nur vielleicht in den Griff.

Wir schauen mal nach Brasilien, wo ja bekanntlich öfter die Sonne scheint und es meistens wärmer ist, als bei uns:

Und dann schauen wir noch in ein anderes Land, dass klimabedingt ebenfalls auf der Sonnenseite des Lebens steht, nämlich Israel:

Kann es sein, dass dem Virus das Wetter so ziemlich am A…. vorbei geht, Frau Expertin?

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