Die Impfindustrie freut sich: Lockdowns killen unser Immunsystem

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"Fertig" nach der Impfung (Symbolfoto: Von simona pilolla 2/Shutterstock)

Je mehr sich, mit zunehmender Dauer dieser Pandemie, die Hysterie legt und auch wieder Vertreter des gesunden Menschenverstandes (wenn sie auch noch immer in der Außenseiterrolle verharren) Gehör finden, umso stärker setzt sich die Erkenntnis durch, dass die beste Waffe im Umgang mit auch diesem Virus der menschliche Organismus selbst ist: Sein in Millionen Jahren evolutionärer Anpassung perfektioniertes Immunsystem ist immer noch am besten geeignet, mit den meisten Virenstämmen zurecht zu kommen – auch und gerade mit Coronaviren, von denen Sars-CoV2 nicht das erste und nicht das letzte ist.

Umso kritischer ist es zu bewerten, dass seit einem Jahr die Eliten angetreten sind, eine Art Vernichtungskrieg gegen einen natürlichen Gegenspieler aller höheren Lebewesen zu führen, der sich in Wahrheit noch nie hat eliminieren lassen. Der „Zero-Covid“-Wahn, der religiöse Eifer, eine der kleinsten und doch wirkungsmächtigsten genetischen Strukturen des Planeten zu vernichten, ist ein größenwahnsinniges Unterfangen – doch noch gefährlicher sind die Kollateralschäden, die für diese Donquichotterie fahrlässig in Kauf genommen werden.

Denn alle Maßnahmen, mit denen wir versuchen, ein einziges, inzwischen schon zehntausendfach weitermutiertes Virus auszurotten, haben vor allem dazu geführt, dass unser bester und einzig nötiger Schutz dagegen, unsere natürliche Immunabwehr, geschwächt und beschädigt wird – mit der Folge, dass wir empfänglich für immer mehr, auch harmlose und bislang stets gut bewältigte Krankheiten werden. Anstelle unseres natürlichen Schutzes schreibt man uns Abstand, zeremonielle Desinfektions- und Hygienezwänge, Masken und natürlich Impfungen vor – was uns immer anfälliger macht für Erreger und auch Allergien, vor allem aber in immer gravierenderem Ausmaß abhängig von einer künstlichen Immunisierung durch Impfstoffe.

Nun schlagen neben besorgten Medizinern auch Evolutionsbiologen Alarm. Der renommierte Genetik Professor Bernd Schierwater, der in Hannover und New York forscht, redet in „Bild“ Tacheles und warnt, dass die seit einem Jahr anhaltenden Lockdown-Maßnahmen den Menschen deutlich mehr schaden als nutzen. Selbst wenn die staatlichen Interventionen zum kurzfristigen Rückgang von Inzidenzzahlen führten, so sorgten sie langfristig für Anstiege der Corona-Zahlen und auch anderer Erkrankungen – „aufgrund der Immunschwächung eines Großteils der Bevölkerung.“ Schierwater verweist in der Zeitung ferner darauf, dass unser Immunsystem neben dem Nervensystem das komplexeste System im menschlichen Körper sei und uns sehr gut vor Erregern schützen könne. Das sich bei jedem Kontakt mit einem Erreger bildende Präzisionsgedächtnis sorge für hochspezifische Antikörper, die ein Leben lang aktiv bleiben.

Evolutionsbiologen schlagen Alarm

Dazu passt auch die Meldung vom Wochenende über eine neue Entdeckung von Ulmer Forschern, die ein bestimmtes körpereigenes Protein isolierten, welches sich als bahnbrechend bei der Behandlung von Covid-19 erweisen könnte; auch dies ein Beleg für das riesige Potential des menschlichen Abwehrsystems, das erst in minimalen Ansätzen überhaupt verstanden ist. Statt auf diese Selbstheilungskräfte zu vertrauen, setzt die Politik auf das genaue Gegenteil: Die durch den Lockdown (und erstrecht die jetzt von politischen Corona-Psychopathen wie Karl Lauterbach geforderten Ausgangssperren) geförderte Bewegungsarmut und psychischer Stress sorgen dafür, dass unsere Immunabwehr immer weiter geschwächt und aus dem Gleichgewicht gebracht werden.

Dass inzwischen viele Deutsche – und auch die Gesundheitspolitik – nur noch die künstliche Immunisierung mit einem (in seiner realen Wirkweise und Schutzfunktion noch überhaupt nicht hinreichend belegten) Impfstoff als „Goldstandard“ akzeptieren, indem die Impfung als noch „sicherer“ bewertet wird als die die nach einer überstandenen Infektion gebildeten natürlichen Antikörper, zeigt die bereits verbreitete Impfhörigkeit und positivistische Pharma-Gläubigkeit, die ein blindes Vertrauen selbst in gentechnisch manipulierte Wirkstoffe mit sich gebracht hat, gegen die bis vor Corona eine gesunde, extreme Skepsis der breiten Bevölkerung bestand. So wie die Menschen es plötzlich für normal und gesundheitsfördernd halten, eine noch nie in der Evolution existierende und von der Natur nicht vorgesehene Abschirmung der Atemwege durch feinporige Partikelfiltermasken in Daueranwendung zu praktizieren, unter Inkaufnahme von Atembeschwerden durch geringere Sauerstoffzirkulation und erhöhten CO2-Spiegel in der Atemluft und unter Erschwernis des natürlichen Auswurfs krankmachender Substanzen beim Husten, Niesen, Spucken, Ausatmen: So empfinden sie es als „lebensrettend“, sich eine künstliche Experimentalimpfung spritzen zu lassen.

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Kein Wunder, dass die Profiteure dieser Gehirnwäsche nun ebenfalls zu den Fürsprechern des möglichst harten Lockdowns zählen: Der Gründer des Mainzer Pharmaunternehmens Biontech, Ugur Sahin, plädiert genau dafür, sollte „keine klare Trendwende“ erkennbar sein. Dabei spricht der Impf-Milliardär interessanterweise nicht nur von der „großen Herausforderung der nächsten Wochen„, sondern vielsagend schon von „den nächsten drei bis vier Monaten„, in denen „die Infektionszahlen so niedrig wie möglich“ zu halten seien. Den Sommer können sich die Deutschen damit schon einmal abschminken. Und selbst für die Zeit nach dem Herbst, wenn doch laut Merkels Impf-Angebotsrhetorik „alles vorbei“ sein sollte, klingt das, was Sahin hier zum besten gibt, alles andere als ermutigend oder nach Normalität: Sollten alle Parteien Impfstoffe liefern und die Impfungen gut vorangehen, dann könnte man „zum Ende des Sommers wieder in eine Normalität reinkommen“ und im Winter vielleicht sogar „einen erneuten Lockdown vermeiden„. Reichlich viele Konjunktive, und wer hier ernsthaft daran glaubt, dass uns in einem halben oder gar einem Jahr Lockdowns nicht mehr beschäftigen würden, der wird noch ein böses Erwachen erleben.

Impfhersteller als Nutznießer der Immunschwächung

Zumal – und darauf spekuliert die Impfindustrie freilich längst – bis dahin garantiert schon wieder neue „Mutanten“ oder gleich neue Pandemie-Erreger aus dem Hut bzw. Labor gezaubert worden sein dürften. Deshalb ist es stets eine ausgewogene Mischung aus Angstmacherei und Zuversichtsverbreitung, die der Biontech-Chef verbreitet: Steigende Temperaturen könnten zwar zu einem Rückgang der Infektionen führen, so Sahin gegenüber „RTL.de„, doch blieben diese aus, benötige man die Umsetzung eines harten Lockdowns. „Wir sind leider mit den Infektionszahlen in Europa und auch in Deutschland schon so weit, dass wir nicht mehr länger warten können, bis man striktere Maßnahmen einführt. Wenn wir da keine Trendwende sehen, müssen wir nochmal in einen starken Lockdown reingehen.“

Dennoch gebe es Grund zur Hoffnung: „In der Zwischenzeit werden wir sehr viele Impfdosen nach Europa liefern. Wir rechnen damit, dass wir ab Ende Mai auch einen Impfeffekt sehen werden.“ Und einerseits drohen natürlich ständig neue Mutanten, andererseits kann sein Impfstoff angeblich schleunig und problemlos daran angepasst werden. Unausgesprochene Bedingung ist natürlich, dass möglichst mindestens einmal pro Jahr fortan die Menschheitsbeglückung durch Auffrischung der Impfung über uns niederkommt.

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Dass selbst das mRNA-Wundermittel aus dem Hause Pfizer/Biontech im Falle seiner massenweisen Durchimpfung dauerhafte Erlösung bringt, so wie es derzeit noch die Zahlen aus Israel nahelegen, das zeigt ein Blick auf Chile: Dort wurde, in einer der weltweit schnellsten Impfkampagne, mittlerweile rund die Hälfte der Bevölkerung geimpft – neben dem Biontech-Präparat außerdem auch mit dem umstrittenen chinesischen Totimpfstoff Sinovac. Mit dem Ergebnis allerdings, dass das Land – wie der britische „Guardian“ berichtet – nun dennoch in einen erneuten totalen Lockdown muss – weil sich die Infektionsausbreitung weiter fortgesetzt hatte. Wenn ähnliches auch hier drohen sollte, stellt sich spätestens die Frage, was die Impfkampagne überhaupt gebracht hat – und ob wir nicht endlich wieder auf unser wichtigstes Werkzeug im Kampf gegen Viren vertrauen – unser eigenes Immunsystem. (DM)